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Cubs gewinnen World Series

Die Cubs gewannen am Mittwoch ein wildes Spiel 7 gegen die Indians und holten damit erstmals seit 1908 den World Series-Titel.

Das Team aus Chicago verspielte zunächst eine zwischenzeitliche 5:1-Führung, ehe die Partie mit zwei Runs im zehnten Inning zum letztlichen 8:7-Erfolg entschieden wude (siehe Video).

Die Cubs drehten damit einen 1:3-Rückstand in der Serie mit drei Siegen in Folge. Mit dem Erfolg wurde die bis heute längste titellose Serie in den vier großen US-Sportarten beendet - die Cubs warteten seit 108 Jahren auf eine Meisterschaft.

Beim entscheidenen siebten Spiel in Cleveland eröffnete Dexter Fowler die Partie als erster Hitter direkt mit einem Solo-Home-Run. Es war der erste Home Run des Lead-Off-Hitters in einem Spiel 7 der World Series. Die Gäste aus Chicago bauten in der Folge die Führung unter anderem durch einen Solo-Home-Run von Javier Baez bis auf 5:1 aus. Im fünften Inning konnten die Indians schließlich nach einem Wild Pitch von Jon Lester gleich zwei Runs nach Hause laufen und auf 3:5 verkürzen. David Ross, in seinem finalen Spiel vor seinem Karriereende, erhöhte die Führung im sechsten Inning jedoch wieder auf 6:3.

Cubs-Manager Joe Maddon brachte im achten Inning Relief-Ace Aroldis Chapman in die Partie. Der Linkshänder wirkte nach seinen Einsätzen im fünften und sechsten Spiel jedoch uneffektiv und ließ direkt ein RBI-Double von Brandon Guyer zu. Beim Stand von 4:6 schritt daraufhin Rajai Davis zur Plate und hämmerte einen Fastball von Chapman auf die Tribüne im Left Field zum ausgleichenenden 6:6 (siehe Video).

Nach einem punktelosen neunten Inning sowie einer 17-minütigen Regenpause eröffnete Kyle Schwarber mit einem Single das zehnte Inning. Es war der dritte Hit der Partie für den als Designated Hitter eingesetzten Schwarber, der erst kürzlich überraschend von einer langen Verletzungspause zurückkehrte. Ben Zobrist schlug anschließend Pinch Runner Albert Almora Jr. mit einem RBI-Double für die neuerliche Cubs-Führung nach Hause (siehe Video).

Miguel Montero, der dritte Cubs-Catcher in der Partie, erhöhte daraufhin mit einem RBI-Single zum letztlich spielentscheidenen 8:6. Rajai Davis tat sich für die Indians zwar noch einmal mit einem RBI-Single zum 7:8 hervor, doch Michael Martinez sorgte anschließend mit einem Groundout für das dritte Aus. Martinez war zuvor als Defensiversatz für Coco Crisp eingewechselt worden und musste trotz seiner mäßigen Offensive ans Schlagmal, da die Indians keine Ersatzspieler mehr zur Verfügung hatten.

Auf dem Mound konnte Corey Kluber nicht an seine vorherigen World-Series-Auftritte anknüpfen und gab vier Runs in vier Innings ab. Zudem gelang dem Rechtshänder erstmals in einem MLB-Einsatz kein Strikeout. Auch Andrew Miller schien der häufige Einsatz der letzten Wochen zu schaffen machen - der Linkshänder gab in 2.1 Innings zwei Runs ab. Cody Allen pitchte zwei punktlose Innings, während Bryan Shaw die beiden entscheidenen Runs im zehnten Inning abgab.

Auf Seiten der Cubs überzeugte Kyle Hendricks über 4.2 Innings (2 R, 1 ER). Jon Lester wurde als Reliever eingesetzt und pitchte drei Innings (2 R, 1 ER). Nachdem Chapman (1.1 IP, 2 ER) die Save-Chance versemmelte, eröffnete zunächst Carl Edwards Jr. das zehnte Inning (0.2 IP, 1 ER). Nach dem RBI-Single von Rajai Davis sorgte Mike Montgomery für das letzte Out und sicherte sich damit den Save - der erste in der Profikarriere des Linkshänders.

Ben Zobrist wurde zum MVP der World Series gewählt. Der vielseitige In- und Outfielder schlug in den sieben Finalspielen insgesamt .357 mit einem .919 OPS und sorgte für das richtungsweisende RBI-Double im zehnten Inning in Spiel 7. Zobrist hatte die World Series bereits im vergangenen Jahr als Spieler der Royals gewonnen.

Die Cubs krönten somit eine bereits starke reguläre Saison (103 Siege) mit dem Titelgewinn. Damit sind sie das erst dritte Team seit Einführung der Wild Card (1995), dass in der regulären Saison die meisten Siege gefeiert hat und anschließend auch die World Series gewann. Für die Cubs ist es der dritte World-Series-Titel.

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