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Power Rankings: Die wichtigsten Pitcherwechsel

Mit Beginn der Offseason schien es, als würde aufgrund der eher überschaubaren Auswahl an guten Free Agents nur wenig Bewegung in die MLB-Teams kommen. Doch dann sorgten vor allem einige spektakuläre Trades für eine turbulente Offseason, die einige Teamstärken und Farmsysteme gehörig durcheinander brachten.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die drei wichtigsten Pitcher-Neuverpflichtungen. Dort sticht vor allem der Trade der Red Sox für Chris Sale hervor, welcher im August einen Start mit 14 Strikeouts hinlegte (siehe Video).


1. Chris Sale (Red Sox)

Der neue General Manager Dave Dombrowski machte in seiner ersten Offseason für die Red Sox früh deutlich, dass er einen ähnlichen Trend wie zuvor bei den Tigers fahren wird: Ein bereits gutes Team punktuell mit einem absoluten Top-Star ergänzen. Auch in Boston gelang ihm dies, nachdem Chris Sale (Foto von Keith AllisonCC) von den White Sox losgeeist wurde.

Mit dem Linkshänder können die Red Sox nun zwei Aces aufbieten, nachdem in der letztjährigen Offseason bereits David Price unter Vertrag genommen wurde. Sale dominierte auch in der abgelaufenden Saison mit einem 3.34 ERA, 1.04 WHIP und 9.3 SO/9. Insgesamt weist der 27-jährige in seinen bisherigen sieben MLB-Spielzeiten einen 3.00 ERA und 1.07 WHIP auf. In den vergangenen vier Spielzeiten platzierte sich der fünfmalige All-Star jeweils in den Top-5 bei der Abstimmung zum Cy-Young-Award in der American League.

Sale harmonierte jedoch vor allem im abgelaufenden Jahr eher weniger gut mit den White Sox-Verantwortlichen: Erst äußerte er zu Saisonbeginn offen seinen Unmut, wie mit Adam LaRoche umgegangen wurde um im weiteren Saisonverlauf vor einer Partie die für dieses Spiel angedachten Retro-Trikots zu zerschneiden, da ihm diese nicht gefielen.

Die White Sox waren dadurch sicherlich mehr als in den Vorjahren geneigt, Sale zu traden. Zudem bekamen sie von den Red Sox auch einen exzellenten Deal: Yoan Moncada, der in vielen Ranglisten als derzeit bestes Talent angesehen wird, und Michael Kopech, ein hart werfender Rechtshänder, wechselten neben zwei Minor-League-Spielern im Gegenzug für Sale zum Team nach Chicago. Moncada und Kopech könnten bereits in der kommenden Saison zu Leistungsträgern bei den White Sox werden, die ihren Neuaufbau mit dem Deal entscheidend vorantrieben.


2. Mark Melancon (Giants)

Bei den Giants war man sich frühzeitig klar, dass in dieser Offseason um jeden Preis ein neuer Closer verpflichtet werden soll. Zu tief saß die Enttäuschung über die Leistungen des einst hochgepriesenen Bullpens. Dieser sorgte erst in der regulären Saison für die meisten Blowns Saves der MLB und versemmelte schließlich in der NLDS einen sichergeglaubten Sieg gegen die Cubs, wodurch das Team aus San Francisco aus den Playoffs ausschied.

Mit Mark Melancon (Foto von Jon DawsonCCgelang es schließlich, einen Top-Closer an Land zu ziehen: Der Rechtshänder etablierte sich erst bei den Pirates als einer der verlässlichsten Reliever um nach einem Trade während der vergangenen Saison auch bei den Nationals souverän im neunten Inning zu argieren. Zwischen 2013 und 2016 pitchte Melancon für beide Teams ingesamt 290 Innings, in denen er einen ausgezeichneten 1.80 ERA und 0.91 WHIP mit 8.3 SO/9 erzielte. In seiner MLB-Karriere weist der 31-jährige in bisher acht Spielzeiten einen 2.60 ERA und 1.04 WHIP auf.

Melancon unterschrieb bei den Giants für vier Jahre und 62 Mio. Dollar. Der viermalige All-Star soll nun helfen, dem World-Series-Sieger von 2014 nach zwei verpassten Playoffteilnahmen in Folge wieder in die Postseason zu führen.


3. Wade Davis (Cubs)

Der amtierende World-Series-Gewinner ließ den bisherigen Closer Aroldis Chapman zu den Yankees ziehen, da den Verantwortlichen um Theo Epstein die Vertragshöhe für den Linkshänder (letztlich 86 Mio. Dollar für 5 Jahre) zu hoch wurde. Zwar verfügte man auch ohne Chapman bereits über einen soliden Bullpen, doch einen erfahrener Closer wollten die Cubs für das Ziel Titelverteidigung dann schon aufbieten. So schickte das Team aus Chicago Jorge Soler zu den Royals und erhielt im Gegenzug Wade Davis (Foto von Keith AllisonCC).

Davis war in den vergangenen drei Spielzeiten der womöglich beste Reliever in der MLB: In insgesamt 182.2 Innings erzielte der Rechtshänder einen 1.18 ERA, 0.89 WHIP und 11.5 SO/9. Dabei ließ er lediglich drei Home Runs (0.1 HR/9) zu. Nicht viele trauten Davis diese Entwicklung zu, nachdem er bei den Rays und zu Beginn seiner Royals-Zeit als Starting Pitcher alles andere als erfolgreich war (4.57 ERA in 88 Starts).

Mit Jorge Soler gaben die Cubs zwar einen talentierten Outfielder ab, doch insgesamt fiel der Preis relativ niedrig aus. Dies war sicherlich eine Folge der Vorarmprobleme, die Davis in der vergangenen Saison über einige Monate plagten. Zum Saisonende zeigte sich der 31-jährige jedoch wieder fit und für die Cubs war Soler ein Spieler, dem sie in einem hochkarätigen Outfield nur wenig Einsatzzeit anbieten konnten. Für die Cubs könnte Davis ein preiswerter Chapman-Ersatz sein, der zudem auch bereits in der Postseason mehrfach brillierte (0.84 ERA in 32.1 Innings).

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