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Ursachenforschung Mets Home Runs

 
Autor: Philipp Würfel Montag, 01. März 2010
 

John Harper von der New York Daily News hat am Montag einen interessanten Artikel zu den Mets verfasst. Und zwar hatte der inzwischen gefeuerte Tony Bernazard anweisen lassen, dass in der gesamten Organisation Wert darauf gelegt wird, dass im Batting Practice das Schlagen auf die gegenüberliegende Seite des Feldes besonders trainiert wird.

Alles begann im Spring Training, als jeder Mets-Batter jeden Tag 80 Curveballs serviert bekam und er diese auf die ihm gegenüberliegende Seite schlagen sollte. Ein ähnliches Programm wurde auch während der regulären Saison fortgesetzt. Dies hatte wohl die Folge, dass zum einen zu einseitig trainiert und zum anderen die Spieler verunsichert wurden.

"At one point," Francouer recalled, "I remember Jerry (Manuel) telling me, 'Wait until we get to spring training and you're hitting 80 balls (a day) the other way.'
"And I'm thinking, 'Jeez, in that case I might not report until about March 2.'"

Am Ende der Saison standen nur 95 Home Runs beim Team aus Queens zu Buche, Platz 30 in der MLB mit großem Abstand. Zudem wurde Citi Field von den eigenen Spielern verdammt. Disclaimer: Ja, Verletzungen spielten dabei selbstverständlich auch eine Rolle.

Das Programm gibt es nun nicht mehr. Hitting Coach Howard Johnson sprach mit Manager Jerry Manuel und änderte es um. Nun wird der Curveball-Drill so abgehalten: zehn Bälle ins Rightfield, zehn ins Centerfield und zehn ins Leftfield. Nun müssen es die Spieler nur noch in der Saison umsetzen.

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