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World Baseball Classic Vorschau: Pool B
Nachdem wir euch in den vergangenen beiden Tagen die Gruppe A der World Baseball Classic näher gebracht haben, geht es heute und morgen mit Pool B weiter. Spielort ist das Foro Sol Stadium in Mexico City. Mit Kuba gibt es auch hier einen großen Turnierfavoriten zu bestaunen. Mexiko, Australien und Südafrika werden sich um die Plätze streiten. Es gilt das Double-Elimination Format. Die ersten beiden Teams, die jeweils zwei Niederlagen kassieren, scheiden aus.
Kuba
Das kubanische Team geht, wie eigentlich in jedem internationalen Turnier, als Favorit in die World Baseball Classic. Sicherlich kassierte man bei der letzten WM im November 2007, sowie bei der Haarlem Baseball Week im letzten Juli und bei den Olympischen Spielen in Beijing jeweils im Finale bittere Niederlagen, doch der Weg zum Titel geht erneut nur über das karibische Ensemble.
Auch in der World Baseball Classic 2006 musste man im Finale Federn lassen, als man Japan unterlag und Platz zwei belegte. Das soll in diesem Jahr besser werden und man schickt erneut ein starkes Team aufs nordamerikanische Festland. Altstar Pedro Lazo führt den Pitching Staff an, indem auch Norberto Gonzalez und Norge Vera zu beachten sind. Der Star der WBC 06, Yadel Marti fehlt, da er Ende letzten Jahres von der Insel geflüchtet ist, um bei einem Major-League-Team unterzukommen.
In der Offensive beginnt Catcher-Legende Ariel Pestano seine Abschiedstournee. Nach der WM im September möchte er seine Karriere beenden, um seinen Sohn zu trainieren. Neben Pestano hofft man auf Runs durch Yulieski Gourriel, Alex Mayeta, Frederich Cepeda und Alfredo Despaigne. Das gesamte Lineup ist extrem rechtslastig, nur Switch Hitter Cepeda, sowie die beiden Linkshänder Mayeta und Leonys Martin sorgen für Abwechslung.
Mexiko
Die Mexikaner hoffen mit dem Heimvorteil im Rücken, den Sprung in die zweite Runde zu schaffen und damit das Ergebnis von 2006 einzustellen. Damals landete man auf Platz sechs noch vor dem nördlichen Erzrivalen. Bei der Baseball-WM 2007 belegte man Rang sieben. Die Qualifikation zu den Olympischen Spielen verpasste man.
Der Pitching Staff Mexikos wurde arg gerupft im Vorfeld der WBC. Matt Garza, Yovany Gallardo, Al Aceves und Oscar Villareal verzichten auf das Turnier. Walter Silva, langjähriges Staff Ace, wurde nicht berücksichtigt. Somit wird die Rotation wohl aus Oliver Perez, Jorge Campillo und Pablo Ortega bestehen. Mit Joakim Soria, Luis Ayala und Dennys Reyes kann man auf einen soliden Bullpen zurückgreifen.
In der Offensive schwingen die Brüder Adrian und Edgar Gonzalez von den Padres das Zepter. Beide überzeugten schon in der Caribbean Series für Mazatlán. Dazu kommen noch die Major Leaguer Rod Barajas, Jorge Cantu, Jerry und Scott Hairston, Jorge Vazquez und Alfredo Amezaga. Auch Ex-Yankee Karim Garcia ist wieder an Bord.
Australien
Australien überraschte 2004 mit Platz zwei bei den Olympischen Spielen und gehört seitdem nahezu immer zu den Favoriten bei internationalen Turnieren. Bei der World Baseball Classic sieht dies aber etwas anders aus, hat man doch keine wirklichen Major League Stars zu Auswahl. Somit erklärt sich auch der enttäuschende Platz 13 bei der ersten Ausgabe 2006. Bei der WM 2007 überzeugte man mit einer guten Vorrunde und Rang sechs. Für die Olympischen Spiele im letzten Sommer konnten sie sich nicht qualifizieren.
Das Pitching wird von Travis Blackley angeführt, der zudem versucht einen Platz im Kader der Diamondbacks zu ergattern. Sein Bruder Adam, ein ehemaliges Red-Sox-Pitcher-Talent und jetzt beim holländischen Meister aus Amsterdam unter Vertrag, schaffte nicht den Cut. Das Gleiche trifft auf Infielder Brad Dutton zu, der in der kommenden Saison bei den Gauting Indians in der deutschen Bundesliga spielen wird.
Justin Huber, Luke Hughes, Brad Harman, Chris Snelling und Trent Oeltjen dürften bei dem einen oder anderen Major-League-Fan geläufige Namen sein. Doch auch Brett Roneberg, Ben Risinger und Daniel Berg wollen für Furore sorgen.
Südafrika
Man darf von Südafrika bei der World Baseball Classic keine Wunderdinge erwarten. 2006 war man bis auf die 8:11-Niederlage gegen Kanada etwas überfordert, was aber kein Wunder ist, wenn man ein Amateurteam mit ein paar Minor Leaguern als Verstärkung an den Start schickt. Auch bei der WM 2007 und beim Olympia Qualifier landete man auf den letzten Rängen.
Es ist aber nicht so, dass es keine Entwicklung gibt im südafrikanischen Baseball. Nach der europäischen MLB-Academy im letzten Sommer unterschrieben drei weitere Spieler Verträge bei Major-League-Teams, die alle auch im März dabei sein werden. Vor allem Pitcher Dylan Lindsay von den Royals hofft, auf sich aufmerksam zu machen.
Auch Infielder Gift Ngoepe (Pirates) könnte mit seinen athletischen Fähigkeiten für das eine oder andere Highlight im kleinen Stil sorgen. Infielder Justin Lazarus, der im letzten Jahr in der Bundesliga für die Mannheim Tornados aktiv war, ist ebenfalls mit von der Partie.
Erwartungen
Der Gruppensieg in diesem Pool ist im Grunde schon an Kuba vergeben. Im Vergleich zu den anderen drei Teams sind sie vom Talent, sowie der Erfahrung um ein Vielfaches überlegen. Platz zwei hingegen könnte zu einer umkämpften Sache werden, wenn die Australier gut in Schwung kommen, auch wenn Mexiko durch den Heimvorteil und die größere Anzahl von Major Leaguern favorisiert ist, Kuba zu folgen. Südafrika wird sicherlich nach der zweiten Partie die Heimreise antreten müssen.
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Dann mal gute Nacht Mets, sollten die es wirklich so doll treiben. Aber selbst die werden kein Ge...
(09-02-2012 18:28)Nico
Solche "Bad contract swaps" a la Milton Bradley gegen Carlos Silva gibt's normalerweise n...
(09-02-2012 16:24)Rene
Es branden immer mal wieder Spekulationen auf, wonach die METS Jason Bay für Burnett traden könnt...
(09-02-2012 15:54)USSFSteeler
Ich glaub so einfach geht das gar nicht
(09-02-2012 09:09)Basti
wegen mir kann er nach japan
(09-02-2012 08:59)wordass