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Florida Marlins

 
Autor: Philipp Würfel Montag, 28. Januar 2008
 

Florida Marlins

1985 - 1998

Pläne ein Major League Team in Florida zu gründen gab es schon seit 1985. Die Ligaführung beschloss zwischen 1989 und 1990 die National League auf 14 Teams zu erweitern. Video-Mogul Wayne Huisenga erhielt 1991 schließlich den Zuschlag eine neue Franchise im Süden Floridas aufzubauen. Zwei Jahre später war es soweit und die Marlins trugen ihr erstes Spiel im Dolphins Stadium in Miami aus. Gary Sheffield und Bryan Harvey werden in der Premierensaison in das Allstar Team berufen. Über drei Millionen Fans strömen zu den Heimspielen. Sie landeten auf Rang sechs mit einer Bilanz von 68-98.

Es dauerte nur bis 1996 bis sie zum ersten Mal konkurrenzfähig waren und an der .500 Marke schnupperten (80-82). Zudem gelang Al Leiter beim 11:0 Erfolg gegen die Colorado Rockies der erste No-Hitter für das junge Team.

1997 setzen sie noch einen drauf. Kevin Browns No-Hitter (9:0 gegen San Francisco) im Juni deutete es schon an. Der neue Manager Jim Leyland führte sie über die Wild Card Wertung mit 90 Siegen in die Playoffs. In der Division Series eliminierten sie die San Francisco Giants in drei Spielen. In der zweiten Runde bezwangen sie die Atlanta Braves (4-2) und zogen in gerade einmal ihrer fünften Saison in die World Series ein. Dort bezwangen sie die Cleveland Indians durch Edgar Renterias RBI-Single im elften Inning der siebten Partie.

In der Folge konnte man Stars wie Gary Sheffield, Al Leiter, Moises Alou und Edgar Renteria nicht halten. Die Marlins bauten den Kader komplett um und landete mit einer der jüngsten Mannschaften im Baseball 1998 mit 108 Niederlagen auf dem letzten Platz.

1999 - 2009

In den Jahren danach konnten sich die talentierten jungen Spieler entwickeln und das Spielniveau steigerte sich. Der Club wurde an den späteren Besitzer der Boston Red Sox, John W. Henry verkauft. Sie wollen ein neues, reines Baseball-Stadion bauen. Doch die Pläne, es durch die Stadt Miami und den Staat Florida finanzieren zu lassen, scheiterten 2000.

A.J. Burnett gelang im Mai 2001 der bereits dritte No-Hitter (3:0 gegen San Diego) in der Geschichte der Marlins. John W. Henry erhält Anfang 2002 die Erlaubnis die Franchise nach nur zwei Jahren an Jeffrey Loria weiterzuverkaufen. Der neue General Manager Larry Beinfest legte eine aggressive Einstellung an den Tag und brachte Spieler wie Dontrelle Willis, Carl Pavano, Juan Pierre, Ivan Rodriguez und Juan Encarnacion via Trades nach Miami.

2003 sollte sich dies auszahlen. Unterstützt durch die talentierten Pitcher Josh Beckett und Brad Penny aus der eigenen Nachwuchsabteilung erreichten sie mit 91 Siegen, wieder über die Wild Card, die Playoffs. Wie auch schon 1997 marschieren sie in die World Series. Sie schlugen die San Francisco Giants in vier und die Chicago Cubs in sieben Spielen. In Fall Classic gegen die New York Yankees holten sie einen 1-2 Rückstand auf und siegten dank Becketts Shutout im entscheidenden sechsten Spiel.

Obwohl sie danach ihre besten Spieler halten konnten und die jungen immer besser wurden, fielen sie in der Tabelle zurück. Die Zuschauer blieben aus und die Organisation hatte große finanzielle Probleme. Erneut erfolgte der Umbruch. Nach der Saison 2005 begann man die großen Namen an andere Teams abzugeben und erhielt im Gegenzug überaus talentierte Spieler. Die Marlins verfügen mittlerweile über einen großen Pool an hungrigen hoch eingeschätzten Talenten, so wurde 2009 mit Chris Coghlan bereits zum dritten Mal in sieben Jahren ein Marlins-Spieler Rookie of the Year. Sie werden aber noch gewisse Zeit brauchen, um an die großen Erfolge von 1997 und 2003 anzuknüpfen.

Mittlerweile sind auch die Planungen des neuen Ballparks voll im Gange. 2012 soll er eröffnet werden und das Team, dass dann unter den neuen Namen Miami Marlins Antritt, beherbergen.

Namen, Ballparks, Erfolge, Awards ...

Team-Namen:
Florida Marlins seit 1993

Ballparks:
Doplhin Stadium seit 1993 (1993-96 Joe Robbie Stadium, 1997-2004 Pro Player Stadium)

Manager:
Rene Lacheman 1993-1996
Cookie Rojas 1996
John Boles 1996
Jim Leyland 1997-1998
John Boles 1999-2001
Tony Perez 2001
Jeff Torborg 2002-2003
Jack McKeon 2003-2005
Joe Girardi 2006
Fredi Gonzalez seit 2007

Erfolge:
World Series Gewinner: 1997, 2003
National League Champion: 1997, 2003
Division Champion:

Hall of Famer:

Retired Numbers:
5 Carl Barger President
42 Jackie Robinson

Awards:
MVP:

Cy Young:

Rookie of the Year:

2003 Dontrelle Willis LHP
2006 Hanley Ramirez SS
2009 Chris Coghlan OF

Manager of the Year:
2003 Jack McKeon
2006 Joe Girardi

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