Houston Astros
Houston Astros
1960 - 1972
Am 17. Oktober 1960 wurden die Houston Astros von einem Komitee der "Houston Sports Association" gegründet und erhielten einen Platz in der National League. Sie starteten unter dem Namen "Houston Colt 45s" und trugen ihre Heimspiele im Colt Stadium aus.
Ihr Debüt in der MLB feierten sie am 10. April 1962 beim 10:2 Sieg gegen die Chicago Cubs. Sie schlossen die Premierensaison auf dem achten Platz mit einer Bilanz von 64-96 ab. Auch in den nächsten Jahren änderte sich an der Erfolglosigkeit nichts. 1965 zogen sie in den Astrodome um. Sie waren das erste Major League Team, welches in einem überdachten Stadion spielte. Zudem änderten sie den Teamnamen in Astros.
Erst 1969 gelang es dem Team die .500 Marke zu knacken. 81 Siege in 162 Spielen standen am Ende zu Buche. Larry Dierker war der erste Astros Pitcher, dem 20 Siege in einer Saison gelangen. 1972 schafften sie zum ersten Mal mehr Siege als Niederlagen, wodurch der zweite Platz heraussprang.
1975 - 1986
1975 mussten sie eine Tragödie hinnehmen. Einen Monat vor Beginn des Spring Trainings nahm sich der langjährige Pitcher Don Wilson das Leben. Sein Team agierte wie gelähmt und schloss das Jahr mit nur 64 Siegen ab.
Trotz des Dramas um J.R. Richard, der nach einem Schlaganfall seine Karriere beenden musste, war 1980 das erste richtig erfolgreiche Jahr in der Teamgeschichte. Sie beendeten die reguläre Saison, genau wie die Dodgers, mit 92 Siegen. Sie bezwangen Los Angeles in einem Playoffspiel mit 7:1 und machten sich zum ersten Mal auf, in der Postseason für Furore zu sorgen. Doch in der National League Championship Series waren die Philadelphia Phillies in fünf Spielen stärker.
In der durch einen Spielerstreik verkürzten Saison 1981, kamen sie erneut in die Playoffs, wo sie in der Division Series an den Dodgers in fünf Spielen scheiterten.
Nach eher durchschnittlichen Jahren, erreichten sie die Spiele im Oktober erst wieder 1986. Cy Young Award Gewinner Mike Scott (18-10, ERA 2.22) führte sie zu 96 Siegen und Rang eins in der NL West Division. In der NLCS war gegen die New York Mets Schluss. Im entscheidenden sechsten Spiel siegte der spätere World Series Gewinner aus Queens erst nach 16 Innings.
1994 - 2009
Es dauerte über zehn Jahre, bis sie wieder so ein starkes Team aufbieten konnten. Seit 1994 befinden sich die Astros in der NL Central Division, die sie drei Jahre später zum ersten Mal für sich entscheiden konnten. In der NLDS unterlagen sie danach glatt in drei Spielen den Atlanta Braves. Eine Saison später stellten sie mit 102 Siegen einen neuen Klubrekord auf. Aber auch da wurden sie in der ersten Playoffrunde eliminiert. In vier Spielen unterlagen sie den San Diego Padres. 1999 hatten sie die letzte Gelegenheit im Astrodome eine Meisterschaft zu feiern. Allerdings war das Bild das selbe wie in den Jahren zuvor und nach der NLDS gegen die Braves wurde das Saisonende ausgerufen.
Pünktlich zur Jahrtausendwende stand der Umzug in den Minute Maid Park an. Doch die Spieler mussten sich an das eigenwillige Design gewöhnen und verpassten die Postseason zum ersten Mal seit 1996. Das machten sie 2001 besser, scheiterten aber zum dritten Mal in fünf Jahren an den Atlanta Braves in der NLDS.
Nach zwei durchschnittlichen Jahren wollte man mehr und verpflichtete die beiden New Yorker Starpitcher Roger Clemens, sowie Andy Pettitte vor der 2004er Saison. Nach einem enttäuschenden Start in die Saison, retteten sie sich dank eines Schlussspurt als bester Zweiter in die Playoffs. Und wieder kam der Gegner aus Atlanta. Doch dieses Mal war der Ausgang anders. Sie bezwangen die Braves in fünf Spielen, scheiterten danach aber in der NLCS an den St. Louis Cardinals. Eine Saison später machten sie es besser. Erneut erreichten sie dank der Wild Card die Endrunde. Dort eliminierten sie neben den Braves nun auch die Cardinals. In ihrem World Series Debüt hatten sie keine Chance, als sie den Chicago White Sox in vier Spielen unterlagen.
In den Jahren danach rutschte man in die Mittelmäßigkeit ab und verlor in der NL Central Division an Boden.
Namen, Ballparks, Erfolge, Awards ...
Team-Namen:
Houston Colt .45's 1962-1964
Houston Astros seit 1965
Ballparks:
Colt Stadium 1962-1964
The Astrodome 1965-1999
Minute Maid Park* seit 2000 (2000-01 Enron Field, 2002 Astros Field)
Manager:
Harry Craft 1962-1964
Lum Harris 1964-1965
Grady Hatton 1966-1968
Harry Walker 1968-1972
Salty Parker 1972
Leo Durocher 1972-1973
Preston Gomez 1974-1975
Bill Virdon 1975-1982
Bob Lillis 1982-1985
Hal Lanier 1986-1988
Art Howe 1989-1993
Terry Collins 1994-1996
Larry Dierker 1997- 2001
Jimy Williams 2002-2004
Phil Garner 2004-2007
Cecil Cooper 2007-2009
Brad Mills seit 2009
Erfolge:
World Series Gewinner:
National League Champion: 2005
Division Champion: 1980, 1981 (zweite Saisonhälfte), 1986, 1997, 1998, 1999, 2001
Hall of Famer:
Retired Numbers:
5 Jeff Bagwell 1B
24 Jimmy Wynn OF
25 Jose Cruz OF
32 Jim Umbricht RHP
33 Mike Scott RHP
34 Nolan Ryan RHP
40 Don Wilson RHP
42 Jackie Robinson
49 Larry Dierker RHP
Awards:
MVP:
1994 Jeff Bagwell 1B
Cy Young:
1986 Mike Scott RHP
2004 Roger Clemens RHP
Rookie of the Year:
1991 Jeff Bagwell 1B
Manager of the Year:
1986 Hal Lanier
1998 Larry Dierker

