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Giants auf dem Vormarsch
Die Padres schienen auf und davon zu sein in der National League West, doch aufgrund einer langen Niederlagenserie kommen die Verfolger wieder gefährlich nah. Allen voran die San Francisco Giants, die Morgenluft gewittert haben und zum großen Schlussangriff auf die Spitze der Division ansetzen.
Willkommen zu This Week in Baseball und willkommen auch im September! Die Regular Season dauert noch ca. einen Monat und da ist es an der Zeit, sich mal ein wenig umzuschauen in den einzelnen Divisionen. Heute schaue ich daher Richtung Westen.
Wer hätte vor der Saison damit gerechnet, dass die National League West so spannend werden würde? Eigentlich war doch allen klar, dass die Dodgers ihre übliche Dominanz ausüben würden. Weiter wurde angenommen, dass San Francisco eine gewisse Rolle spielen und auch Arizona nicht unbeteiligt sein würde neben den Rockies. Doch absolut niemand hatte die Padres auf dem Zettel.
Heute, Anfang September, sieht die Welt im Westen ein wenig anders aus. Ausgerechnet die Diamondbacks stehen abgeschlagen am Ende der Division und planen schon seit geraumer Zeit für 2011. Die Dodgers, der hohe Favorit, hat beträchtlichen Rückstand mit kaum noch Hoffnung auf Oktober-Baseball. Selbst die Rockies, die noch in Schlagdistanz sind, machen einen wenig optimistischen Eindruck.
Die Giants dagegen sind da, wo man sie erwartet hat, aber die Padres führen die Division immer noch an. Allerdings gelang ihnen seit zehn Spielen kein Sieg mehr und der schöne Vorsprung schmilzt bedenklich. Die Giants marschieren dagegen und wirken sehr viel frischer und gefährlicher als die direkte Konkurrenz.
Bei den Padres scheinen all die Spieler, die sehr weit über ihren Möglichkeiten spielten, nun langsam wieder auf Normalniveau zu schrumpfen. Oder aber die weitestgehend unerfahrene Truppe realisiert so langsam, was sie bisher geleistet hat und bekommt so ein wenig Angst vor der eigenen Courage. Woran es auch liegen mag, seit dem Sieg gegen Arizona am 25. August gelangen den Padres nie mehr als fünf Runs und das auch nur einmal.
Die Offensive produziert kaum noch Runs, so dass die eigentlich doch soliden bis guten Leistungen der Starter wie Mat Latos, Clayton Richard oder Jon Garland allesamt verschwendet wurden. In dieser Zeit bestand die Offensive eben doch fast nur noch aus Adrian Gonzalez mit ein paar Dreingaben von Miguel Tejada. Der Rest hielt sich dezent zurück. Und so kann man eben auch keine Spiele gewinnen, nicht mal in der NL West.
Die Giants auf der anderen Seite bekommen gerade Produktion von allen möglichen Spielern. Den größten Schub bekam dieses ebenfalls noch recht unerfahrene Team durch die Berufung von Buster Posey ins MLB-Team. Seit er da ist, schlägt er .328 mit einer .881 OPS und 55 RBI in nur 83 Spielen. Es ist wirklich beeindruckend wie schnell der junge Catcher sich zurechtfand im Konzert der Großen.
Zudem scheinen die Zukäufe innerhalb der Saison zu fruchten. Pat Burrell etwa spielt wie ausgewechselt, seit er in die National League zurückkehrte. Plötzlich kann er wieder schlagen, was ihm in Tampa Bay scheinbar gar nicht gelang. Ein weiterer kluger Schachzug von General Manager Brian Sabean war es, Catcher Bengie Molina zu traden. So schlug er gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.
Zum einen schaffte er damit Platz für Posey hinter der Platte, was die erste Base dauerhaft für Aubrey Huff freimachte, der ebenfalls seinen Anteil an der bisher guten Saison hat. Außerdem muss Huff somit nicht mehr im Outfield agieren, was dort wieder mehr Einsatzzeit für Burrell, Andres Torres oder den Neuzugang Jose Guillen ermöglicht.
Und da das Pitching ohnehin die große Stärke der Giants war, spielt dort zurzeit eine homogene Truppe, die sicherlich bis zum Ende kämpfen wird.
zwischen den Padres und Giants wird, hätte ich ebenfalls nich gedacht.
Zu Latos sollte man vll. noch ein Wort verlieren: Er braucht noch einen Start mit 6 IP/2R dann hat
er diese Streak von Greg Maddux gebrochen...14 Starts in Folge 6IP/2R hat Maddux 93/94 geschafft,
hierzu muss der Bullpen aber auch die Führungen ins Ziel retten und keine Pinch-Hit Grand Slams
zulassen.
sogar den Dodgers noch realistische Chancen, die einzuholen...
oha, hier sitzt einer aber auf einem hohen Ross...
Adrian Gonzalez auch nie zu den Red Sox wechseln...
wechselt zeigt sich in der Offseason und dem jeweiligen abschneiden der beiden Teams
Marcus Blumberg
Marcus Blumberg ist 25 Jahre alt und mit der Leitung der Redaktion bei Baseballinsider.de beauftragt. Des Weiteren bloggt er, aktualisiert das TV-Programm und führt die wöchentliche Kolumne This Week in Baseball. Neben dem Germanistik- und Philosophie-Studium in Göttingen arbeitet der Yankees-Fan als stellvertrender Chefredakteur für AmericanFootballinsider.de und ist dort für den Inhalt verantwortlich.
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Dann mal gute Nacht Mets, sollten die es wirklich so doll treiben. Aber selbst die werden kein Ge...
(09-02-2012 18:28)Nico
Solche "Bad contract swaps" a la Milton Bradley gegen Carlos Silva gibt's normalerweise n...
(09-02-2012 16:24)Rene
Es branden immer mal wieder Spekulationen auf, wonach die METS Jason Bay für Burnett traden könnt...
(09-02-2012 15:54)USSFSteeler
Ich glaub so einfach geht das gar nicht
(09-02-2012 09:09)Basti
wegen mir kann er nach japan
(09-02-2012 08:59)wordass