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Mets wollen K-Rod loswerden
Francisco Rodriguez sorgte zuletzt für Schlagzeilen, weil er sich in einer Auseinandersetzung mit dem Vater seiner Frau so schwer verletzte, dass er den Rest der Saison verpasst. Nun versuchen die Mets, ihn ganz loszuwerden. Und in Washington sorgt man sich um Pitching-Phänomen Stephen Strasburg.
Willkommen zu This Week in Baseball. Nach zweiwöchiger prüfungsbedingter Pause melde ich mich zurück und mache mir ein paar Gedanken zu zwei Ereignissen der letzten Zeit.
K-Rod
Als die New York Mets Francisco Rodriguez nach der Saison 2008 verpflichteten, gab es nicht wenige, die befürchteten, dass dies ein schlechtes Geschäft werden könnte. Sein Stuff war damals schon schlechter als in seiner besten Zeit und durch seine aggressive Pitchbewegung war eine Verletzung früher oder später vorprogrammiert.
Heute wissen wir, dass zwar sein Stuff wirklich schlechter wurde, doch die große Verletzung kam nicht – jedenfalls nicht auf herkömmlichem Wege. Denn nach einer Auseinandersetzung mit seinem Schwiegervater wird er mit einer Handverletzung den Rest der Saison verpassen. Folgerichtig setzten ihn die Mets auf die Disqualified-List, so dass er für die Zeit seiner Verletzung kein Gehalt bekommen wird. Außerdem versuchen sie nun, aus dem letzten Vertragsjahr herauszukommen.
Doch hier muss man sagen, dass dies doch ein wenig zu einfach wäre für General Manager Omar Minaya und das Team. Die aktuelle Situation ist ein gefundenes Fressen für die Franchise, die realisiert, dass sie sich mit dem Rodriguez-Vertrag – neben anderen – keinen Gefallen getan hat. Und so ist es zwar verständlich, dass man versucht, diesen vorzeitig zu beenden, doch durchkommen wird man damit hoffentlich nicht.
„K-Rod“ ist gestraft genug, wenn er nun für den Rest des Jahres auf sein Gehalt verzichten muss, zumal er dann wohl nächstes Jahr wieder voll zur Verfügung steht. Sicherlich kann man hinterfragen, ob sein Verhalten außerhalb des Platzes in Ordnung ist, doch zumindest sportlich war er doch noch halbwegs ok. Und auf der anderen Seite hat sich New York diesen Vertrag doch selbst eingebrockt, also sollen sie auch auslöffeln!
Strasburg
Ganz Washington dürfte zusammengezuckt sein als Stephen Strasburg am letzten Samstag in Philadelphia seinen letzten Pitch warf und dabei offensichtlich einen Schmerz im Unterarm verspürte. Sofort wurde er aus dem Spiel genommen und gestern zum MRT geschickt. Nun steht das Ergebnis der Untersuchung noch nicht fest und ich will auch nicht mutmaßen, was es sein könnte.
Doch die Befürchtung ist natürlich, dass er in dieser Saison nicht mehr spielen wird. Vor einigen Wochen verspürte er beim Aufwärmen ein komisches Gefühl in der Schulter und schaffte es nicht, die Muskulatur aufzulockern. Als Resultat daraus ging er auf die Verletztenliste.
Und ich habe das Gefühl, man wird auch dieses Mal kein Risiko eingehen. Es könnte sogar das Saisonende für das Phänomen sein – er steht ohnehin schon bei ca. 110 Innings gesamt (inkl. MILB-Starts) und sein Limit fürs Jahr liegt wohl bei 150. Wenn also irgendeine Verletzung bestehen sollte, wäre komplette Ruhe sicher der Weg, den die Nationals gehen.
Überhaupt zeigt dies, dass sie mit ihrem Juwel sehr, sehr vorsichtig umgehen. Auf der einen Seite ist dies verständlich, denn er kostet viel Geld und repräsentiert die Zukunft der Franchise. Auf der anderen Seite ist zu viel Fürsorge auch nicht gut.
Bei Strasburg muss man bedenken, dass er bereits drei Jahre auf dem College absolvierte und in den letzten beiden jeweils ca. 100 Innings absolvierte. Er sollte also für die Belastung konditioniert sein. Und wenn man ihn jetzt bei 110 stehen ließe, wäre sein Limit im nächsten Jahr wohl wieder bei 150.
Dies wiederum würde die Entwicklung des Teams hemmen, denn er ist nun mal der wichtigste Starter. Doch man muss die Nationals auch verstehen, denn es gab zahlreiche andere Beispiele, in denen junge Pitcher sich wahrlich kaputt gepitcht hatten. Ich denke da spontan an Kerry Wood, der ähnlichen Stuff wie Strasburg hatte und die Hoffnung der Cubs war – heute ist er nur noch ein Reliever. Dieses Schicksal will man bei Strasburg vermeiden, daher die Vorsicht.
Marcus Blumberg
Marcus Blumberg ist 25 Jahre alt und mit der Leitung der Redaktion bei Baseballinsider.de beauftragt. Des Weiteren bloggt er, aktualisiert das TV-Programm und führt die wöchentliche Kolumne This Week in Baseball. Neben dem Germanistik- und Philosophie-Studium in Göttingen arbeitet der Yankees-Fan als stellvertrender Chefredakteur für AmericanFootballinsider.de und ist dort für den Inhalt verantwortlich.
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Dann mal gute Nacht Mets, sollten die es wirklich so doll treiben. Aber selbst die werden kein Ge...
(09-02-2012 18:28)Nico
Solche "Bad contract swaps" a la Milton Bradley gegen Carlos Silva gibt's normalerweise n...
(09-02-2012 16:24)Rene
Es branden immer mal wieder Spekulationen auf, wonach die METS Jason Bay für Burnett traden könnt...
(09-02-2012 15:54)USSFSteeler
Ich glaub so einfach geht das gar nicht
(09-02-2012 09:09)Basti
wegen mir kann er nach japan
(09-02-2012 08:59)wordass