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This Week in Baseball - Woche der Wahrheit für Wang
Er gewann von 2006 bis 2007 38 Spiele und führte damit die Major League an. 2008 startete er ebenfalls stark und wurde nur durch eine schwere Fußverletzung gestoppt. Zu Beginn dieser Saison gab Chien-Ming Wang schließlich sein Comeback und alle erwarteten, dass er schnell zu seiner Form zurück findet und die Rotation der New York Yankees nachhaltig verstärken würde. Doch es kam alles ganz anders.
Willkommen zu This Week in Baseball. Heute widme ich mich in erster Linie dem Spiel der Wahrheit für Chien-Ming Wang und blicke auf mögliche Konsequenzen daraus.
Manager Joe Girardi wollte es zwar nicht offen aussprechen, aber wer zwischen den Zeilen lesen kann, ist bei ihm immer gut aufgehoben. Er deutete an, dass der Start gegen Washington am kommenden Mittwoch wohl die letzte Chance für den Rechtshänder sein wird, in der Rotation und auf absehbare Zeit. Statistisch gesehen hat er in diesem Jahr den schlechtesten Saisonbeginn nach fünf Spielen in den letzten 100 Jahren hingelegt. Sein ERA als Starter liegt bei unglaublichen 21.6 und keiner weiß, woran es liegt.
Anfangs fehlte ihm noch die Geschwindigkeit und zudem sank sein Sinkerball nicht. Doch mittlerweile zeigt die Radarpistole wieder Werte bis zur Mitte des 90-Meilen-pro-Stunde-Bereichs, was für ihn normalerweise ideal ist. Sein Sinker scheint auch wieder abzutauchen, aber dennoch fehlt ihm mitunter jegliche Präzision und sein Arm ist zumeist auch nicht so angewinkelt, wie er es bei der Pitch-Bewegung sein sollte. Eine plausible Erklärung dafür hat jedoch noch niemand parat. Nach Auskunft seines Pitching Coaches Dave Eiland scheint seine Bewegung während der Bullpen-Sessions aber absolut in Ordnung zu sein und nur im Spiel wird sie unsauber. Es ist, als würde er die Konzentration verlieren und „wild" werden, wenn er ein wenig unter Druck gerät.
Und weil er immer so früh unter Druck gerät, erreichte er bisher auch nur einmal das fünfte Inning, aus dem er aber gegen Texas nicht heraus kam. Zwischenzeitlich stand er auf der Verletztenliste, wurde dann aber vorschnell aktiviert, da man der Meinung war, der Bullpen benötige Unterstützung. Doch Wang ist alles, aber sicher kein Reliever! Mit seinem Stuff ist er auf Kontakt angewiesen und gerade diesen möchte man als Relief Pitcher doch tunlichst vermeiden, vor allem, wenn man in einer Situation mit Läufern auf Base ins Spiel gebracht wird...
Dennoch entschied man sich für diesen Schritt und setzte damit den Zickzackkurs der sportlichen Entscheidungen in diesem Jahr fort. Und tatsächlich überzeugte er in dieser Rolle und ließ in acht Innings nur zwei Runs zu. Allerdings pitchte er in diesen drei Partien auch nicht in Drucksituationen. Danach beorderte man ihn zurück in die Rotation, weil sein Stellvertreter Phil Hughes auch wenig konstant auftrat. Was man dabei aber zu Beginn der ganzen Bullpen-Geschichte nicht bedachte war, dass Wang so die Spielpraxis abhandenkam und damit die Kondition für ein ganzes Spiel.
Nun kann man spekulieren, ob sein früher Einbruch gegen Texas mit seiner Kraft oder doch mit dem Kopf zu tun hatte, aber geholfen hat das Herumsitzen im Bullpen sicher nicht. Gegen Boston lief es erneut nicht und so reißt den Verantwortlich so langsam der Geduldsfaden. Man ist schließlich bei den Yankees und die wollen immer im Hier und Jetzt gewinnen. Daher wird er wohl gegen die Nationals zu Hause seine letzte Chance bekommen, um unter Beweis zu stellen, dass er in die Rotation gehört. Und dabei ist es eigentlich zweitrangig, dass die Nationals ein sehr schwacher Gegner sind, denn offenbar ist Wangs Problem ohnehin eher Kopfsache und daher würde ein wenig Selbstvertrauen durch ein Erfolgserlebnis sicher nicht schaden.
Schafft er es jedoch nicht und versagt erneut, dann hat man ein noch größeres Problem in der Bronx. Denn in diesem Fall müsste Phil Hughes zurück in die Rotation, obwohl er Probleme mit der Konstanz hat und im Gegenzug wäre Wang wieder in der Rolle des Relief Pitchers und da wohl hauptsächlich als Long Reliever gefragt, welcher nur dann zum Einsatz kommt, wenn der Starter früh zusammenbricht - was ja in diesem Team offenbar häufiger der Fall ist. Dafür müsste man wiederum einen Platz im Kader opfern, den man mit einem weiteren Reliever oder gerade in den anstehenden Interleague-Wochen auswärts mit einem weiteren Positionsspieler füllen könnte.
Der Idealfall wäre also, dass Wang nun wieder in die Spur kommt und man Hughes zurück schickt nach Triple-A, wo er seine Entwicklung als Starter voran treiben kann.
ehrlich das sind nur die Nationals.
Daher kann Wang in diesem Spiel nicht gewinnen, er kann nur die "Degradierung" als Reliever
herauszögern.
fragwürdig.
Das Spiel gegen die Nats ist unwichtig...einfach nur eine weitere Woche die Wang in der Rotation
wohl bleiben wird.
Siehst du Wang als potentielle Trade-Option für einen weiteren Power-Batter, zum Beispiel Catcher
Bengie Molina von den Giants ?!
Eigentlich können sich die Yankees so einen Move nicht erlauben, alledings denk ich mir von Woche zu
Woche, ob die Karriere von Wang einfach zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in den Griff zu bekommen ist.
Er bräuchte am besten nun Nats, DBacks und Marlins als Gegner in den nächsten 3-4 Starts um wieder
in die Spur zu kommen. Als Lon...
gegen das schlechteste Team der letzten Jahre - doch auch nur, weil die Nats ihre wohl beste
Pitching-Leistung des Jahres liefern. Was ist das nun: Pech? Unvermögen? Wende zum Besseren? Ich
habe keine Ahnung.
gewesen. Und ein Catcher kann es ja gut abschätzen, ich denke er wird in der Rotation bleiben.
Aber echt eine Frechheit das das Team ihm keinen Sieg zum neuen Baby schenkt.
die gab es in jedem Fall. Wang nutzte alle seine Pitches und kam erstmals aus dem fünften Inning
heraus. Er wird sicherlich weiter in der Rotation bleiben, aber wie lange, entscheidet erst der
nächste Start.
Am Ende lag er bei ca. 90 Pitches, was ebenfalls positiv ist und hoffen lässt, dass er nächstes Mal
bei 100 landen wird.
Und @Basti:
Trade-Option für einen Power-Hitter? Wozu? Ich sehe da ehrlich gesagt keinen Sinn drin! Die Yankees
könnten Relief Pitcher brauchen, aber sich keinen weiteren Offensiv-Catcher, zumal man Posada hat...
Könnte mich so ärgern. Mir war klar, dass er gut zurecht kommt und ne solide Leistung zeigt. Ist ja
wieder das alte Lied, dass es ein Vorteil für den Pitcher ist, wenn man auf ein Line Up das erste
Mal trifft.
Sie brauchen Relief-Pitcher: Die beste Option haben sie ja selber gerade in der Rotation und man
versucht herauszufinden ob er das Zeug zu einem 1b-Ace hinter Sabathia hat. Falls er das nicht haben
sollte, dann muss Joba wieder in den Bullpen, damit die Mannschaft als ganzes verstärkt wird!
Einen Spieler wie Bengie Molina werden die Yankees wohl zu diesem Zeitpunkt auch nie bekommen, weil
d...
das wäre der größte Quatsch...ich weiß nicht wie oft wir das noch sagen sollen. Der Bullpen macht
sich schon noch Bruney kommt bald wieder in Form und außerdem werden Robertson und Melancon
nachrutschen.
Und zu Molina: Der ist nur unwesentlich jünger als Posada und daher sehe ich da überhaupt keinen
Sinn drin. Posada spielt gut und für die Zukunft haben die Yankees mind. drei vielversprechende
Catcher in den Minors. Diese Position müssen sie nicht wirklich verstärken!
Was den Pen angeht, wäre einer wie Huston Street sicher nicht schlecht...
da er ständig nach 3 oder 4 innings eingreifen konnte und das paar Tage hinterinander. Ich denke wen
Bruney wieder Fit ist und Melacon/Robertson und evenl Venditte sich machen, ist der Yankees Bullpen
gut besetzt.
Yankees als Team mit Joba im Bullpen konkurrenzfähiger wären.
Aus dem Pen wirft Joba 2-3 mph schneller und als Starter hatte er bisher immer ein Inning, was
komplett daneben verlief, siehe Nats-Spiel.
Man kann sich eigentlich solche Experimente mit Wang und Joba nicht erlauben. Die Red Sox haben es
mit Ortiz ja ähnlich gemacht und haben tatenlos zugesehen wie er ihnen im Mai Spiel für Spiel
gekostet hat mit seinen knapp 60 Runners Left On Base. Immerhin spielt Big Papi in letzter Zeit
wieder ein wenig solider und scheint noch gerade eben die Kurve zu bekommen...
Das mit Venditte ist fü...
Marcus Blumberg
Marcus Blumberg ist 25 Jahre alt und mit der Leitung der Redaktion bei Baseballinsider.de beauftragt. Des Weiteren bloggt er, aktualisiert das TV-Programm und führt die wöchentliche Kolumne This Week in Baseball. Neben dem Germanistik- und Philosophie-Studium in Göttingen arbeitet der Yankees-Fan als stellvertrender Chefredakteur für AmericanFootballinsider.de und ist dort für den Inhalt verantwortlich.



klar, wenn die grad mal in Schwung kommen...
(22-05-2012 15:26)Joey Hollow
Irgendwann sollten die Reds auch sehen, daß sie zumindest einmal ausprobieren, ob Chapman das Zeu...
(22-05-2012 11:27)Rene
Ohje wie lächerlich Sean Marshall den Closerjob wegzunehmen...ein Blown Save und ein BABIP von.500
(22-05-2012 10:36)Basti
Vielleicht sollte man eine Amnestie einführen: Wenn man so schnell fährt, wie man werfen kann, is...
(22-05-2012 09:05)Willitouch
Lawrie ging halt gegen den Schiedsrichter - und der ist nunmal absolut tabu. Das ist nicht nur im...
(22-05-2012 09:03)Willitouch