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Phillies und Yankees mit Kantersiegen, Rays-Rangers ausgeglichen
Samstag gab es gleich vier Spiele der League Division Series. Die NL-Serien begannen, während zumindest die ALDS in Texas in die zweite Runde ging. In New York schaffte man es, das erste Spiel mit fast eintägiger Verspätung zu vollenden.
Die Brewers setzten sich in einem Pitcher-Duell durch. Die Phillies gewannen dank ihrer Offensive und einem am Ende starken Roy Halladay. Die Rangers erzwangen gegen Tampa den Ausgleich und die Yankees gingen gegen die Tigers in Führung.
Arizona Diamondbacks @ Milwaukee Brewers 1:4 (Serie: 0-1)
Im Miller Park trafen im ersten Spiel der National League Division Series Ian Kennedy und Yovani Gallardo aufeinander. Beide begannen stark und ließen wenig zu. Erst im vierten Inning geriet Kennedy, der in der Saison 21 Siege einfuhr, in Probleme. Die Brewers luden die Bases mit keinem Out. Der Rechtshänder blieb jedoch cool und gab nur einen Run ab. Jerry Hairston Jr. bekam den RBI für seinen Sacrifice Fly, Ryan Braun erzielte den Run.
Das Pitching-Duell wurde fortgesetzt. Im sechsten Inning fiel Arizona einem von zwei größeren taktischen Fehlern zum Opfer. Nachdem Yuniesky Betancourt bei zwei Outs ein Triple schlug, standen die Gäste vor der Wahl. Entweder pitchten sie zu Catcher Jonathan Lucroy oder Pitcher Yovani Gallardo. Man entschied sich für Lucroy, der sie prompt mit einem Bloop-Single ins Left Field bestrafte. Betancourt erzielte den zweiten Run des Spiels.
Das war der erste Fehler. Der Zweite folgte im siebten Inning. Erneut schaffte es Kennedy, die ersten beiden Batter auszumachen. Danach schlug Ryan Braun ein Double, was die erste Base offen ließ für Prince Fielder. Nach einer Konferenz auf dem Mound, war die Entscheidung, den Slugger nicht per Walk zu umgehen. Auch dies wurde teuer. Fielder schlug den zweiten Pitch auf die Tribüne im Right Field zur 4:0-Führung. Damit war der Tag für Kennedy beendet.
Den einzigen Run der Diamondbacks erzielte dann Ryan Roberts durch einen Home Run im achten Inning gegen Gallardo, der sonst sehr souverän auftrat. Das Neunte pitchte Closer John Axford ohne größere Probleme.
Gallardo überzeugte mit acht Innings und einem Run. Er erlaubte vier Hits und einen Walk bei neun Strikeouts. Dies waren die meisten Postseason-Strikeouts in der Franchise-Geschichte. Er stellte damit den Rekord von Don Sutton ein. Diesem gelangen ebenfalls neun in Spiel drei der ALCS 1982 gegen die California Angels. Kennedy pitchte 6 2/3 Innings und gab vier Runs auf sechs Hits ab (1 BB, 3 K). Ryan Braun war 3-4 mit zwei Runs.
St. Louis Cardinals @ Philadelphia Phillies 6:11 (Serie: 0-1)
In Philadelphia erwischten eindeutig die Cardinals den besseren Start in die Postseason. Ein 3-Run-Home-Run von Lance Berkman gegen Roy Halladay brachte ihnen eine frühe Führung. Halladay benötigte 20 Pitches für dieses Inning. Sein Gegenüber Kyle Lohse brauchte 21 für die ersten drei Innings, die er perfekt abschloss.
Im vierten Inning traf auch Lohse erstmals auf Gegenwind. Nach einem Strikeout gegen Jimmy Rollins, schaffte Chase Utley mit einem Double den ersten Hit für sein Team. Es folgte ein Strikeout von Hunter Pence und ein Walk für Ryan Howard. Der nächste Hitter war Shane Victorino. Diesen zwang Lohse zu einem Popup im Foul Territory. Doch David Freese ließ den Ball fallen, so dass das At-Bat weiterging. So kam es, wie es kommen musste: Victorino schlug ein RBI-Single. 3:1 nur noch für St. Louis.
Dieser Vorsprung hatte Bestand bis zum sechsten Inning. Dann legte Howard ein gutes At-Bat mit insgesamt acht Pitches hin. Den Achten beförderte er tief über die Mauer im Right Field und die Phillies führten plötzlich mit 4:3. Zuvor kamen Rollins und Pence auf Base. Es folgte ein Single von Victorino und ein Homer von Raul Ibanez. 6:3 Phillies. Für Lohse war es das Ende des Spiels. Für die Cardinals gewissermaßen auch.
Im siebten und achten Inning legten die Hausherren noch insgesamt fünf weitere Runs nach. Hinzu kam ein nach dem ersten Inning überragender Halladay, der nach dem Berkman-Home-Run nur noch einen Base Runner zuließ. Insgesamt machte er nach einem Leadoff-Single im zweiten Inning von Skip Schumaker 21 Batter in Serie aus. Das neunte Inning pitchten dann Michael Stutes (3 ER) und Ryan Madson.
Halladay gab in acht Innings drei Hits, drei Runs und einen Walk bei acht Strikeouts ab. Kyle Lohse pitchte 5 1/3 Innings und ließ sieben Hits, sechs Runs (5 earned) und einen Walk zu (4 K).
Tampa Bay Rays @ Texas Rangers 6:8 (Serie: 1-1)
Spiel zwei der ALDS begann mit einer weiteren frühen Führung für Tampa. Im ersten Inning gab Pitcher Derek Holland einen Walk bei Bases Loaded an Kelly Shoppach ab. B.J. Upton erzielte den ersten Run. Für mehr Schaden sorgte dann Matt Joyce im vierten Inning. Der Right Fielder der Rays schlug einen 2-Run-Home-Run ins Right Field. Es lief also ziemlich gut für die Gäste.
Dies änderte sich aber in der zweiten Hälfte des vierten Innings. James Shields traf Elvis Andrus mit einem Curveball und brachte ihn so auf Base. Nach zwei Singles durch Josh Hamilton und Michael Young, waren die Bases voll mit keinem Out. Es folgte ein Hit-by-Pitch gegen Adrian Beltre. Andrus kam nach Hause für den ersten Rangers-Run. Als nächstes schaffte Mike Napoli ein 2-Run-Single zum Ausgleich. Schlimmer wurde es dann bei einem Strikeout gegen David Murphy. Der dritte Strike war ein Wild Pitch, durch den Beltre einen Run erzielte. Und mit einem RBI-Groundout von Mitch Moreland kam auch noch Napoli zur Home Plate. Am Ende lag Texas 5:3 vorne.
Im sechsten Inning erhöhte Ian Kinsler die Führung mit einem 2-Run-Double auf 7:3. Das Spiel schien da schon vorentschieden. Doch direkt im nächsten Inning schlug Evan Longoria zurück. Dem Third Baseman gelang ein 3-Run-Home-Run zum 7:6. Diese Führung hatte Bestand bis zum neunten Inning. Morelands Solo-Homer erhöhte sie auf 8:6. Dabei blieb es auch, denn Closer Neftali Feliz ließ bis auf einen Walk von Upton nichts mehr zu.
Den Sieg bekam Derek Holland, der fünf Innings durchhielt (6 H, 3 R, 1 ER, 2 BB, 2 K). Shields enttäuschte dagegen in ebenfalls 5+ Innings maßlos und gab sieben Runs auf acht Hits ab.
Detroit Tigers @ New York Yankees 3:9 (Serie: 0-1)
Am Samstag wurde das am Freitag wegen Regenschauern abgebrochene Spiel eins fortgesetzt. Nach 1 ½ Innings stand es 1:1. Beide Starter – Justin Verlander und CC Sabathia – setzten ihre Einsätze natürlich nicht fort.
Die Yankees begannen an der Platte im zweiten Inning. Man drohte mit insgesamt vier Base-Läufern, scheiterte jedoch an Doug Fister, der eigentlich als Starter für Spiel zwei vorgesehen war. Für die Yankees pitchte Ivan Nova und ließ zunächst auch nichts zu.
Erst im fünften Inning wurde es brenzlig. Catcher Alex Avila schaffte einen Walk mit einem Out. Dann gelang Ryan Raburn ein Single, Avila ging zur zweiten Base. Als nächstes schlug Jhonny Peralta ein Single ins Center Fielder. Avila startete durch zur Home Plate. Center Fielder Curtis Granderson feuerte den Ball zu Derek Jeter, der ihn weiterleitete zu Catcher Russell Martin. Genau rechtzeitig, um Avila an der Platte zu erwischen. Nova zwang danach noch Wilson Betemit zum Flyout und das Inning war vorbei.
Direkt im Anschluss daran schlug Robinson Cano ein Double genau auf die Mauer im Left Field. Granderson erzielte daraufhin einen Run. Der Videobeweis zeigte, dass es wirklich ein Double und kein Home Run war. Die Yankees hatten ihre erste Führung des Spiels.
Entschieden wurde die Partie schließlich im Sechsten. Zunächst brachte Brett Gardner mit zwei Outs und einem Single sowohl Mark Teixeira als auch Jorge Posada ins Ziel. Danach gelang Jeter ein Single und Granderson ein Walk, um die Bases zu laden. Cano machte dann kurzen Prozess und hämmerte einen Grand Slam auf die Tribüne im Right Field.
Ivan Nova pitchte bis ins neunte Inning und gab in 6 1/3 Innings lediglich zwei Runs, vier Hits und vier Walks bei fünf Strikeouts ab, Fister wiederum hielt nur 4 2/3 Innings durch und ließ sechs Runs auf sieben Hits zu (2 BB, 6 K).
Spieler des Spiels war sicherlich Robinson Cano. Er war 3-5 mit sechs RBI. Diese sechs RBI bedeuten zudem einen neuen Franchise-Rekord in der ALDS.
einen Grand Slam raushaut sollte das kein Problem sein
Start von Burnout was von 2006er deja vu

Früher durfte man absichtliche Hit By Pitches durchführen und es gab gar keine Strafen...das war<...
(19-05-2012 11:46)Basti
Klar kann bei Hamelsmehr passieren, wenn sich Harper blöd wegdreht oder der Pitch nicht ganz dort...
(19-05-2012 06:34)Rene
Kann man doch nicht vergleichen, oder?! Nen Helm wegwerfen und einen Ball mit über 150 km/h auf
Da geht's sowieso nur um heurige Saison, da der Terminplan mit dem alten Playoffmodus gemacht wur...
(18-05-2012 17:35)Rene
Nee Joey das ist falsch, Hamels hat bewusst auf den Rücken gezielt. Da muss es schon mit dem Teuf...
(18-05-2012 13:30)Basti