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Game Review: MLB 09: The Show

 
Autor: Marcus Blumberg Dienstag, 28. April 2009
 

mlb09.ts.logo.200.jpgDem Slogan zufolge ist MLB 09: The Show das realistischste Baseball-Videospiel aller Zeiten. Der Vorgänger war großartig und setzte einen neuen Standard für das Genre, die Frage ist also, ob es der diesjährigen Version gelingt, die Vorschusslorbeeren zu rechtfertigen und den Vorjahreserfolg noch zu toppen. Außerdem verlosen wir ein MLB 09 The Show Spiel für die Playstation 3.

Spielmodi

Wir beginnen diese Review mit einem Blick auf die Spielmodi, die im Vergleich zum Vorjahr Zuwachs bekommen haben. Und die, welche es schon gab, wurden zum Teil erweitert.

Quick Game / Exhibition

Diese beiden Modi sind unverändert. Beim „Quick Game" sucht man sich einfach zwei Teams aus und legt sofort los ohne große Umschweife. Deutlich ausführlicher präsentiert sich der „Exhibition"-Modus. Hier wählt man nicht nur zwei Mannschaften, sondern auch noch die Uniformen, kann jede Menge Optionen wie Schwierigkeitsgrad usw. verändern, bestimmt den Starting Pitcher und das Lineup und sucht sich dann auch noch ein Stadion aus. Und hier hat man die Wahl zwischen Tag und Nacht sowie den Wetterbedingungen bei Tagesspielen in Freiluftstadien. Die Alternativen sind sonnig, leicht bewölkt und bedeckt. Warum man allerdings keine verschiedenen Wetteroptionen bei Nachtspielen hat, ist fraglich, denn auch nachts kann es durchaus Wolken geben...

Road to the Show

Dieser Modus wurde merklich umfangreicher gestaltet. Der Einstieg bleibt aber gleich: Man erstellt einen Spieler mit allen Merkmalen angefangen beim äußeren Erscheinungsbild bis hin zu Positionen, der Ausrüstung, der Nummer und der Art und Weise, wie der Spieler beim Schwung steht oder vom Mound wirft. Hat man dies erledigt, darf man sich entweder eine Franchise aussuchen oder steigt in den Draft ein, so dass man dann natürlich für ein beliebiges Team spielt.

Im Modus selbst stehen dann verschiedene Menüs zur Verfügung. Im „Locker Room" sind Nachrichten für den jeweiligen Spieler abrufbar, man sieht, welche Ziele einem vom Team zur Weiterentwicklung gesetzt werden, was größtenteils abhängig ist von der Position, die man spielt. Als Middle Infielder legt man besonderen Wert auf die Fielding-Qualitäten, während ein First Baseman eher an seiner Power arbeiten muss. Ein weiteres in Karriere-Modi übliches Feld nennt sich hier „Interactions". Darin kann man z. B. jederzeit seine Karriere beenden oder zu einem gewissen Zeitpunkt einen Trade fordern usw. Man hat ein Trainingsmenü, eine Übersicht für seine aktuellen Schlagleistungen - natürlich nur, wenn man einen Feldspieler steuert - und kann sich jederzeit die eigene Playercard mit Statistiken und Informationen ansehen.

Der Rest der Menüs ist identisch mit denen im Season-Modus, auf den wir später blicken. In die Spielsituationen kommt man schließlich über den Spielplan („Schedule") und im Spiel springt man dann automatisch zu den Situationen, in denen der eigene Spieler involviert ist. Bei meinem Test spielte ich einen Center Fielder und durfte dabei sowohl offensiv als auch defensiv ins Spiel eingreifen. In den meisten Fällen bekommt man vor jedem At-Bat bzw. jeder Plate-Appearance ein Ziel gesetzt, welches einem bei Erreichen Trainingspunkte zuschreibt, die man wiederum zur Verbesserung der eigenen Attribute nutzen darf. Die Ziele sind z. B. triviale Sachen wie „Swing Away". Hierbei versucht man einfach, das Beste aus dem At-Bat zu machen. Schafft man einen Hit, wird es positiv bewertet, wird man ausgemacht, ist es nicht weiter tragisch. Kniffliger wird es dann schon, wenn gefordert wird, dass man auf Base kommt bzw. sogar einen Baserunner nach Hause bringen soll. Denn scheitert man dabei, werden Minuspunkte fällig. Die Punkte werden am Ende eines jeden Spiels zusammengerechnet.

Ziel des Spiels ist es, eine große Karriere zu machen. Zunächst versucht man, ins Trainingscamp des Major-League-Teams eingeladen zu werden und dann geht es eben darum, von Double-A nach Triple-A zu kommen und von da schließlich den Sprung in die Majors zu schaffen. Hier geht es darum, persönliche Awards zu gewinnen (Rookie of the Year, Silver Slugger, Gold Glove, MVP bzw. Cy Young) und bestenfalls das eigene Team zu Erfolgen zu führen. Am Ende der Karriere könnte man sogar das ultimative Ziel erreichen und nach Cooperstown gelangen.

Franchise

Ich habe zwar schon von vielen Leuten gehört, dass sie sehr gerne RTTS spielen, doch das Prunkstück des gesamten Spiels ist heuer mehr denn je der Franchise-Modus. Dieser ist so umfangreich und so komplex wie nie zuvor in einem Sportspiel überhaupt.

Zu Beginn wählt man ein Team aus und nimmt diverse Einstellungen vor. Und dann beginnt der Spaß im Spring Training. Bis hierhin ist alles beim Alten, doch dann merkt man sofort die Unterschiede zu den Vorgängern. Denn beim Blick auf den Kader fällt einem sofort auf, dass nicht nur 25 Spieler zur Verfügung stehen für die Spiele im Frühlingscamp, sondern gleich 40.

Erstmals wird in einem Baseballspiel der 40-Spieler-Kader berücksichtigt. Hier allerdings schon ein kleiner Kritikpunkt, denn im echten Spring Training ist nicht nur der komplette 40er-Kader spielberechtigt, sondern auch die sog. Spring-Training-Invitees, die man in diesem Spiel leider vergessen hat. Doch abgesehen davon, ist alles vorhanden. Sobald die Saison beginnt, steht einem nur noch der 25-Spieler-Kader zur Verfügung mit allen aus der MLB bekannten Regularien.

Im Gegensatz zu den Vorgängern macht die Disabled-List jetzt wirklich Sinn, denn während man früher beliebig Spieler aus den Minors in die Majors und zurück verschieben konnte, ist dies nun nicht mehr so einfach möglich. Verletzt sich ein Spieler, wird er auf die Verletztenliste gesetzt und man darf einen Spieler aus dem Minor-League-Team ins Major-League-Team holen, jedoch nur, wenn dieser Spieler auch im 40-Spieler-Kader steht. Und die Plätze im 40er-Kader sind natürlich ebenfalls begrenzt. Wenn man einen Spieler allerdings auf die 60-Tage-Verletztenliste setzt, wird ein solcher frei und man kann einen Spieler aus den Minors nachrücken lassen.

Will man aber einen Spieler vom 40er-Kader streichen, ihn aber dennoch behalten, muss man ihn „outright" in die Minors schicken. Dies geht aber nur einmal und auch nur dann, wenn der Spieler noch Minor-League-Optionen hat. Auch eine Rückversetzung von Spielern vom Major-League- ins Minor-League-Team geht nur, wenn der Spieler noch über Optionen verfügt. Hat er diese nicht, muss die Outright-Waiver-Liste bemüht werden. Der Spieler wird also wie im richtigen Leben jedem anderen Team angeboten und sollte ihn niemand wollen, geht er eben ins Minor-League-Team, ansonsten muss man über einen Trade mit einem anderen Team verhandeln. Genauso kann man jemanden „designate for assignment". Dabei wird der Spieler ebenfalls auf die Waiver-Liste gesetzt und kann bei Nichtzustandekommen eines Trades selbst entscheiden, ob er in die Minors geht oder Free Agent wird.

eb_mlb09_ps3_cover.jpgSollte das jetzt einigen zu spezifisch gewesen sein, keine Angst! Solche Feinheiten, die Leute wie mich begeistern, kann man auch der CPU überlassen. Ebenfalls neu sind die Drafts. So hat man jetzt den Rule-5-Draft eingeführt, welcher im Dezember stattfindet und es jedem Team ermöglicht, Minor-League-Spieler der anderen Teams auszuwählen, die dann aber auch mind. eine Saison im 25er-Kader stehen müssen. Andernfalls muss man sie wiederum dem abgebenden Team zum Rückkauf anbieten. Der Amateur-Draft wurde zudem aufgewertet durch mehr Realismus. Er findet nun nicht mehr in der Offseason statt, sondern Anfang Juni. Und hinzugekommen sind Kompensationspicks für Teams, die Spieler verloren haben, denen sie Arbitration angeboten hatten. Letzteres ist auch neu! Nach einer Saison ist es möglich, Spielern ohne Vertrag für die folgende Saison Arbitration anzubieten. Allerdings geht das nur bei Spielern, die auch schon dafür infrage kommen, also mind. „Super-2-Status" haben. Man sieht also, es wurde einiges am Realismus gefeilt!

Doch damit nicht genug, nach dem Draft müssen die Spieler auch noch verpflichtet werden und dafür hat man nun die originalgetreue Deadline. Will man also einen Spieler vom Format eines Stephen Strasbourg verpflichten, muss man viel Zeit und Geduld mitbringen...

Schön ist zudem ein „Transaction Handbook", dass eigentlich alle komplizierten Begriffe erklärt, so dass keiner auf der Strecke bleibt, weil er mit Termini wie „Super 2" oder „Arbitration" nichts anfangen kann.

Abgesehen von diesen detaillierten Neuerungen hat man weiterhin volle Kontrolle über die gesamte Organisation inkl. allen drei Teams (AA, AAA, MLB) und den einzelnen Teameinrichtungen und Abteilungen. Dazu gehört das Sportliche mit Scouting, Reha, Training und diversen anderen Transaktionen wie Spieler-Trades usw. sowie der Businessbereich. Hier geht es um Verkaufsstände im Stadion, Stadionerweiterungen, Bandenwerbung, Promotionen an Spieltagen oder auch den Teamtransportwegen. Zu den Promotionen (Bubble-Head-Night etc.) sei gesagt, dass sich diese jetzt im „Schedule" am jeweiligen Spieltag befinden und nicht mehr im Marketing-Bereich, warum auch immer. Und man kümmert sich im Banking um anfangs nötige Kredite, die man bei gutem Management aber nach einigen Jahren nicht mehr benötigt!

Man spielt hier also GM und Manager (und Spieler) zugleich. Im Spiel ist das Ziel natürlich ganz einfach: So gut wie möglich durch die Saison kommen, gemessen an den verschiedenen Ansprüchen der jeweiligen Franchise. Zu Beginn startet man immer mit einem Vierjahresvertrag und bekommt bestimmte Ziele gesetzt für diesen Zeitraum. Das sind Sachen wie „bringe x Spieler ins All Star Game" oder gewinne die Division o. ä. Erfüllt man diese Vorgaben und ist erfolgreich mit dem Team, wird auch gerne mal das Teambudget erhöht, was einem einen größeren finanziellen Spielraum ermöglicht. Und nach Vollendung des Vertrages hat man die Wahl, ob man weitermacht, wenn einem dies dann angeboten wird oder ob man zu einer anderen Franchise wechselt.

Ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen, ist mir schon relativ früh aufgefallen, dass ganz billige Trades nicht mehr passieren. Früher konnte man irgendwelche halbwegs begabten Spieler für Topleute eintauschen. Das geht jetzt nicht mehr!

Season Mode

Anders als in der Franchise, ist der Saisonmodus nur auf eine Saison angelegt. Man hat zwar weiterhin Kontrolle über die drei Teams, doch das Budget ist nicht mehr so entscheidend. Der ganze Business- und Marketingpart ist hier nicht vorhanden. Man muss also kein Geld verdienen, sondern sich nur im Rahmen der maximal möglichen Ausgaben des Teams orientieren, was bei Spielertrades durchaus interessant ist. Jedoch könnte man den Budget-Part auch deaktivieren.

Beim Einstieg in die Saison ist sogar ein Fantasy-Draft möglich. Der Spieler darf sich also sein Lieblingsteam zusammenstellen. Finde ich jetzt nicht so interessant, für den ein oder anderen ist es aber sich reizvoll. Zudem legt man selbst fest, wie lang eine Saison ist und wie viele Innings ein Spiel andauert. In der Franchise ist dies aufgrund des hohen Realitätsanspruchs nicht möglich. Doch hier muss eine Saison nicht 162 Spiele umfassen und ein Spiel darf auch kürzer als neun Innings sein. Auch ist jedem freigestellt, mit oder ohne Designated Hitter zu spielen, selbst in der NL.

Im Grunde spielt man also einfach eine Saison mit seinem Team und versucht das Bestmögliche herauszuholen.

Manager Mode / Rivalry

Wie gehabt gibt es auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, das Spiel aus Sicht eines Managers zu bestreiten. Man gibt Anweisungen von draußen, spielt aber nicht selbst.

Und der Rivalry-Modus bietet die Chance, eine Serie von mind. vier Spielen (Best-of-7) zwischen zwei beliebigen MLB-Teams zu bestreiten. Man könnte bis max. 81 Spiele einstellen, doch sieben dürften in aller Regel reichen. Schade ist allerdings, dass man nicht auch Best-of-3- oder Best-of-5-Serien spielen kann, denn sowas könnte man dann ganz entspannt mal an einem Nachmittag oder Abend gegen einen Kumpel machen. Mind. vier Spiele sind da schon wieder etwas zu langatmig für meinen Geschmack.

Practice Mode

Ganz neu im Programm ist der Practice-Modus. Hier ist es erstmals möglich, ein paar Trainingsschwünge im Batting-Practice zu nehmen. Man bekommt hierfür mit jedem beliebigen Spieler 20 Pitches. Nach jedem Pitch wird das Ergebnis analysiert. Die andere Variante ist das Baserunning-Training aus „Road to the Show", was allerdings nur für RTTS-Spieler brauchbar ist, denn die Kontrollen in diesem Modus sind andere als in den normalen Spielmodi. Schade ist auch, dass man aus Platzgründen auf einen Trainingsmodus fürs Pitching verzichtet hat, denn den könnten gerade Neueinsteiger sicher gut gebrauchen.

Lizenzen

Die Lizenzen umfassen weiterhin alle 30 Major-League-Teams sowie die jeweiligen Filialen in Double- und Triple-A. Es werden Logos und Uniformen übernommen, wobei es bei Teams, die dies anbieten, auch mehrere Alternativ-Jerseys gibt. Und selbst die Spring-Training-Kleidung und Dugout-Jacken sind originalgetreu und werden jeweils nach Heim- und Auswärts-Ausrüstung unterschieden. Um die Authentizität der Teams noch abzurunden, stehen den Teams, die über solche verfügen, die Originalmaskottchen zur Verfügung. Spielt man also in Philadelphias Citizens Bank Park, wird in den Pausen gerne mal „Phillie Phanatic" übers Dach des Dugouts spazieren oder im Fenway Park das „Green Monster" sein Unwesen treiben. Im CitiField trifft man auch gerne Mal „Mr. Met" an.

Enthalten sind die 30 Major-League-Stadien inkl. den Neuzugängen CitiField und Yankee Stadium in New York sowie dem renovierten Kauffman Stadium in Kansas City. Als Bonus sind in der Kategorie „Classic Stadiums" das alte Yankee Stadium und Shea Stadium weiterhin verfügbar. Zusätzlich verfügt „The Show" über acht Spring-Training-Stadien und diverse Minor-League-Ballparks, die allerdings allesamt höchstens Ähnlichkeit zu Originalspielstätten aufweisen. Was leider weiterhin fehlt, sind geschlossene Versionen von Stadien mit verschließbarem Dach wie Safeco Field oder Minute Maid Park.

Die Stadien entsprechen im Übrigen bis ins kleinste Detail ihren realen Ebenbildern. Schlägt im CitiField das Heimteam einen Home Run, wird der Apfel im Outfield hochgefahren, während im Miller Park „Bernie Brewer" die Rutsche herunterrutscht. Im Minute Maid Park fährt die Lock und im Citizens Bank Park „läutet" die Liberty Bell. Es ist einfach großartig mit anzusehen.

Kommen wir zum wichtigsten am ganzen Spiel: den Spielern. Enthalten sind alle Spieler, die aktuell zu den 40-Spieler-Kadern gehören, vorausgesetzt, sie haben mindestens in einem Major-League-Spiel mitgewirkt. Ebenfalls gibt es genügend weitere Akteure, die aktuell in den Minors aktiv sind und nicht zum 40er-Kader zählen, aber eben schon Major-League-Erfahrung haben. Die überwiegende Mehrheit ist mit Foto enthalten, andere nur mit möglichst originalgetreuem Aussehen. Viele Star-Spieler haben ihren echten Batting-Stand bzw. ihre Original-Pitching-Bewegung.

Des Weiteren hält man die gute Praxis aus der letzten Saison aufrecht und bietet jeden Montag online ein Roster-Update mit vielen Anpassungen an. Darin enthalten sind dann auch des Öfteren Rookies, die ihre ersten Einsätze absolviert haben und somit rechtlich im Spiel zur Verfügung stehen.

Gameplay

Neben der Grafik war das Gameplay das große Highlight in der 08er Version des Spiels. Es war sehr gut, doch es gab auch noch Kleinigkeiten, die verbesserungswürdig erschienen, besonders nach längerem Spielen. Hier setzte man an und nahm Anpassungen vor.

Das Batting ist weitestgehend gleich geblieben, aber daran war ja auch nichts auszusetzen. Man kann sagen, dass es aber doch etwas schwieriger wurde, jedenfalls entsteht dieser Eindruck, wenn man das Feedback einiger Spieler liest. Dieser Eindruck kann entstehen, doch wenn man sich ein wenig mit den Slidern auseinandersetzt, lässt sich hier einiges anpassen, um sich zum einen wohl zu fühlen an der Platte, es aber gleichzeitig auch nicht zu einfach zu machen.

Beim Pitching wurde von technischer Seite ebenfalls nichts verändert, jedoch wirken sich das Selbstvertrauen, der Energielevel und der Druck der jeweiligen Situation deutlicher auf den Pitcher und seine Pitches aus als früher. Man könnte sagen, dass es nun schwieriger ist, seine Spots zu treffen und gegnerische Hitter nutzen Fehler jetzt besser aus. Wenn einem ein Pitch ausrutscht, der dann in der Mitte der Platte landet, dann wird man dafür nun durchaus bestraft, selbst bei geringerer Schwierigkeit. Zudem ist nun deutlicher erkennbar, ob man mit einem bzw. gegen ein Ace wie Johan Santana pitcht oder eher mit einem weniger guten Pitcher. Die Topleute treten sehr dominant auf und sind klar schwieriger zu bekämpfen. Früher war es schon mal möglich, mit einem Nummer-fünf-Pitcher genauso stark zu werfen wie mit einer Nummer eins. Heute geht das nicht mehr.

Das Baserunning ist unverändert, das Fielding hingegen bekam wohl das größte Lifting von allen. Hier  gab es den größten Raum für Verbesserungen. Es gab nämlich im Infield immer die Tendenz, dass sich Fielder zu viel Zeit ließen, bevor sie den Ball warfen. Und das selbst in Situationen, wo es auf Geschwindigkeit ankommt. Jetzt wirken diese Fielder nicht mehr so relaxed und trennen sich schneller vom Ball. Etwas mysteriös erscheint aber die Häufigkeit der Wurffehler, speziell vom Shortstop oder Third Baseman. Selbst wenn man beim Wurf nicht in den roten Bereich kommt, sieht man es häufiger, dass First Base einfach überworfen wird. Ziemlich merkwürdig, weil es einfach willkürlich auftritt.

Im Outfield wurden die Laufwege realistischer. Man läuft nun nicht mehr in einer geraden Linie zum Ball, sondern mehr kreisförmig, so dass man gleich einen gewissen Schwung holt für den anschließenden Wurf zurück ins Infield. Das sieht sehr realistisch aus und gefällt mir gut. Was mich allerdings stört ist die Tendenz der Outfielder, für den Wurf des Balls teilweise zu viel Zeit zu verschwenden. Anstatt den Ball aufzunehmen und los zu feuern, wird er erst mal aufgenommen, dann wartet der Fielder kurz und dann wirft er erst. Die Frage ist, warum? Denn an sich hält ihn nichts auf. Das sollte man nach Möglichkeit in einem Patch verbessern!

Pluspunkte sammelt das Spiel dann wieder bei der Hit-Vielfalt. Man kann hier schon mal Innings hinlegen, in denen man sieben Runs erzielt - ein Einzelfall, keine Sorge - ohne einen einzigen Ball aus dem Stadion zu schlagen. Es gibt Bloop-Singles, Schläger brechen und Doubles und Triples sind ebenfalls möglich. Bei der Konkurrenz scheint gerade dies nicht unbedingt so zu sein.  Zudem werden die gegnerischen Hitter besonders taff bei zwei Strikeouts und auf schlechte Pitches schwingen sie auch relativ selten. Ein wenig zu häufig gelangt man aber auf beiden Seiten in lange At-Bats mit vielen Foul Balls. Da haben die Programmierer ein wenig übertrieben...

Besser geworden ist im Übrigen das Stehlen von Bases. Mein Eindruck war es immer, dass das Stehlen der dritten Base vollkommen unmöglich war. Mittlerweile geht es, obwohl es schon recht schwierig ist.

Zuwachs bekamen auch die Schwierigkeitsgrade, denn neben den vier bekannten Spielstufen, gibt es nun den „Legends Mode", genau das richtige für Hardcore-Gamer. In diesem Modus darf man sich beim Pitching keinerlei Fehler erlauben und als Hitter erreicht man nur noch etwas, wenn man den Ball genau auf dem „Sweet Spot" trifft.

Präsentation

„08" war die erste Version der Spiele-Franchise mit „Next-Gen-Grafik" und glich damit einer Revolution, denn erstmals hatte man auf den Konsolen ein Baseballspiel, dass grafisch und vom Gameplay her auf dem höchsten Stand war. Zum Gameplay ist genug gesagt, bei der Grafik setzte man noch eins drauf. Man wagte sich in Regionen vor, die nie zuvor ein Sportspiel berührte. Das Zauberwort heißt „Dynamic Lighting".

 Hierbei berücksichtigt man die Lichtverhältnisse im Verlauf eines Spiels. Die Sonne wird erstmals als natürliches Element angesehen und in die Darstellung des Spiels einbezogen. Während eines Baseballspiels kommt es eben vor, dass sich Sonnenstand verändert und somit das Stadiondach Schatten wirft. Diese sieht man nun im Laufe einer Partie. Hat man im ersten Inning noch ein durch Sonnenlicht überflutetes Spielfeld, kann im vierten Inning schon ein Teil des Infields im Schatten liegen und wiederum einige Innings später ist alles schattig.

Des Weiteren werden auch Wolken für andere Lichtverhältnisse sorgen. Wenn man die Einstellung „partly cloudy" wählt, kommen die Sonnenstrahlen eben auch nicht mehr überall hin und die Beleuchtung des Spielfeldes ist unterschiedlich an den einzelnen Stellen. Und wenn man einen komplett bewölkten Tag erwischt (oder diesen einstellt), ist es dementsprechend dunkler...

Ebenfalls sehr gelungen ist der Übergang von Tag zur Nacht. Wenn Spiele um 19:00 Uhr anfangen, hat man meistens noch für eine Weile Tageslicht bzw. leichte Dämmerung, später wird es dann richtig dunkel. Auch daran haben die Programmierer gedacht. Und die Krone setzen sie sich auf mit der Beachtung der Jahreszeiten! Im Sommer etwa wird es abends länger hell sein als im Frühjahr oder im Herbst! Auch das wurde bestens gelöst.

Die Jahreszeiten spielen aber nicht nur bei der Beleuchtung eine gewichtige Rolle, sondern auch am Stadion selbst. Am besten erkennt man dies im Wrigley Field in Chicago an der von Efeu bewachsenen Outfieldmauer. Im Frühjahr, also im April und Anfang Mai ist der Efeu braun, im Sommer dann wird er saftig grün. Selbst dieses eher unscheinbare Detail wurde ins Spiel eingeflochten! Das gleiche gilt auch für die Bodenverhältnisse, denn der Zustand des Grases, sofern man auf echtem Gras spielt, wird sich den Belastungen einer Saison und der Witterung entsprecht verschlechtern.

Ansonsten setzt man auf die üblichen grafischen Feinheiten wie die Verschmutzung der Uniformen, wenn man zwischen den Bases zu Slides ansetzt oder auf dem Rasen nach dem Ball hechtet. Neu dazu gekommen sind Sonnenbrillen, die einige Spieler bei Spielen am Tage tragen. Hier gibt es mehrere verschiedene Modelle, einige sehen sehr modern aus, andere waren seit den 80ern eigentlich in Vergessenheit geraten. Zudem verfügt das Spiel über eine Reihe von Accessoires wie Schweißbänder für Arm und Handgelenk,, die ganz modern die Nummer des Spielers zeigen können. Die Fielding Gloves sind je nach Position verschieden groß und in verschiedenen Farben zu haben, letzteres gilt auch für die Schläger. Die Batting-Helme gibt es in einer klassischen und einer modernen Variante, wahlweise mit variierender Menge von Pine Tar darauf. Die Catcher-Helme sind ebenfalls in der klassischen zweiteiligen Variante oder der neuen Version im Stile einer Eishockey-Goalie-Maske verfügbar.

Was die berüchtigte „Collision-Control" angeht, so ist hier weiterhin Raum für Verbesserungen, denn anstatt mit dem First Baseman zu kollidieren, läuft man gerne auch mal einfach durch ihn durch, wenn das Out gemacht ist. Und dann ergab es sich bei einer meiner Partien, dass ein Ball durch den Catcher flog, anstatt unter ihm durch bei einem Wild Pitch. Das war zwar ein Einzelfall, doch sowas darf einfach nicht passieren!

Die Kommentatoren sind weiterhin Matt Vasgersian, Rex Hudler und Dave Campbell und die grafischen Einblendungen erinnern stark an die aus dem Vorjahr, haben aber generell einen dunkleren Farbton erhalten. Sie erfüllen allesamt ihren Zweck und sind nicht aufdringlich.

Neu ist die verstärkte Nutzung von Videowänden in den Stadien, in denen solche auch vorhanden sind. Man nutzt diese während der At-Bats für statistische Einblendungen wie Pitch Count usw. Und ansonsten werden dort Animationen zu den jeweiligen Spielsituationen angezeigt. Sehr schön ist es etwa, wenn der Pitcher des Heimteams in einer entscheidenden Phase zwei Strikes hat. Dann sieht man auf dem Scoreboard die Nachricht „Get loud" und das Publikum reagiert darauf entsprechend.

Die Menüs sind zwar weitestgehend gleich geblieben, doch die Umsetzung des Roster-Managements gelang nur mäßig. Es gibt zwar weiterhin die einzelnen Screens für die Aufstellungen, doch die Verteilung der Spieler auf die Kader der drei Teams ist doch sehr kompliziert, weil unübersichtlich. Man bekommt eine große Liste mit allen Spielern der Organisation, die man noch auf die einzelnen Positionen aufteilen kann. Doch was gänzlich fehlt ist ein Indikator für das Team, in dem sich der Spieler aktuell befindet, ebenso fehlt die Info, ob er zum 40er-Kader zählt. Das erfährt man erst, wenn man auf den Spieler klickt, allerdings auch nur per Ausschlussverfahren. Gehört also ein Spieler zum 25-Mann-Kader des MLB-Teams, sieht man die Optionen, um den Spieler ins Triple-A- oder Double-A-Team zu schicken und ihn vom 40er-Kader zu entfernen. Daraus kann man dann schließen, dass er zum 25er-Kader gehört. Bei den anderen Levels verhält sich das entsprechend. Wie gesagt, sehr umständlich!

Online

Was das Online-Spielen angeht, habe ich noch keinerlei Erfahrungen aufzuweisen, jedoch scheint es recht zuverlässig zu laufen. Zu den interessantesten Features zählt aber sicherlich die Möglichkeit, Ligen zu erstellen, darin dann echte Fantasy-Drafts durchzuführen und dann sogar die Spiele mithilfe eines flexiblen Zeitplans zu bestreiten. Man spielt also nicht nach festen Terminen, sondern eben dann, wenn die einzelnen Teilnehmer Zeit haben.

Neben der mittlerweile zum Standard gehörenden wöchentlichen Aktualisierung der Teamkader, bietet Sony den Usern nun auch die Möglichkeit, selbst Kader („Roster") zu erstellen, diese hochzuladen bzw. die von anderen erstellten herunterzuladen. Ein Feature, das bei Konsolen-Sportspielen immer mehr im Kommen zu sein scheint. Zu finden sind diese unter dem Punkt „Roster Vault". Ebenfalls in diese Richtung gehen die selbst erstellten Game-Slider, die die Spieleigenschaften defensiv wie offensiv verändern. Auch diese können nun anderen zur Verfügung gestellt werden. Bei beiden Dateien kann der User auch Bewertungen vornehmen und so helfen, die Qualität dieser für andere User besser darzustellen.

Weitere Features

Zu den weiteren Features zählen vor allem Personalisierungen und langerwartete Features, die nun endlich den Weg ins Spiel gefunden haben.

Sounds of the Game

Gut, umfangreich testen konnte ich dies mangels Mikrofon nicht, aber interessant ist es trotzdem. In dieser Kategorie ist es möglich, eigene Fangesänge aufzunehmen und sie den Spielern zuordnen. Dabei wird unterschieden zwischen „Cheers" und „Jeers", also Anfeuerungen und Schmährufe. Und diese sind nochmals unterteilt in einzelne Fans, die etwas hereinrufen oder ganze Sprechchöre. Unglaublich, wie man überhaupt auf solch eine Idee kommt! Und das Besondere bei den Sprechchören ist, dass man im Prinzip nur als Einzelperson einen Gesang bzw. einen Satz aufnimmt und dieser dann im Spiel so umgewandelt wird, dass es sich nach vielen Leuten anhört.

Außerdem enthält das Spiel eine Jukebox, in die man alle möglichen Musikstücke aufnehmen kann, die im Hintergrund der Menüs. Doch nicht nur da sind sie nützlich, sondern auch bei der Zuordnung zu den Spielern. Denn es ist möglich, Lieder zu bestimmten Gelegenheiten in einer Partie zu spielen. Solche Situation sind etwa, wenn ein Spieler an die Platte tritt oder wenn er einen Home Run schlägt. Und selbst für Reliever gibt es die Auflaufmusik. Betritt also Mariano Rivera im Yankee Stadium im neunten Inning den Rasen, ist es nun möglich, über die Lautsprecher „Enter Sandman" erklingen zu lassen - oder etwa „Hell's Bells" für alle Fans von Trevor Hoffman... Ein sehr cooles Feature!

Replay Vault

Im letzten Jahr war es möglich, sich während und nach den Spielen noch einmal die besten Szenen des Spiels anzusehen. Doch ein Speichern dieser war nicht möglich. Jetzt ist das anders. Jetzt hat man zu jeder Zeit während und unmittelbar nach einem laufenden Spiel die Möglichkeit, jeden einzelnen Spielzug noch einmal aus allen möglichen Perspektiven zu betrachten und als .mp4-Video auf der Festplatte zu speichern. Danach sind sie per USB-Stick auf dem PC immer wieder abrufbar und selbst ins Internet stellen ist möglich, z. B. über YouTube. Einen Haken hat das aber auch: Die Videos sind nur in deutlich verringerter Qualität verfügbar. Also nichts mit HD-Videos in 720p oder höher. Schade eigentlich!

In voller Auflösung sind aber zumindest In-Game-Fotos machbar. Diese schießt man über die neue Screenshot-Funktion der PS3 und diese lassen sich ebenfalls sehr leicht per USB-Stick auf den PC bringen.

Bugs

Wo es viel Positives gibt, sollte man auch die negativen Aspekte nicht außer Acht lassen. Neben den Macken, die ich bereits erwähnte, findet sich der Fehler wie so oft gerne im Detail. Wenn man etwa im RTTS-Modus im September Batting-Practice absolvieren möchte, kommt der Spieler einfach nicht zum Batting-Cage und das Spiel bleibt im Grunde stehen. Ein Neustart wird nötig. Von offizieller Seite ist ein großer Patch angekündigt, der u. a. das behebt. Bis dahin heißt es, man solle einfach BP im September vermeiden...

Im Season-Modus kommt es vereinzelt zu Verwechslungen bei den Karrierestatistiken. Schaut man etwa auf die Home-Run-Zahlen von Alex Rodriguez und Mark Teixeira, findet man das: „A-Rod" steht dann bei 203, „Tex" bei 553. Und das ist einfach nicht realistisch. Im Franchise-Modus scheint dies nicht aufzutreten, doch dafür gibt es Probleme mit den Minor-League-Optionen. Will man nämlich bei den Yankees Rookie Ramiro Pena ins Triple-A-Team verschieben, wird einem mitgeteilt, dass er keine Optionen mehr habe - doch dies ist definitiv nicht korrekt, denn als Rookie sollte man solche haben...

Auch unschön ist die falsche Terminierung einiger Spiele bei bestimmten Teams. Die Chicago Cubs z. B. haben unter der Woche durchweg Abendspiele, obwohl gerade sie sehr häufig tagsüber spielen. Andere Teams wiederum spielen fast immer am Tage, obwohl es bei denen in der Realität genau umgekehrt aussieht. Und man hat teilweise die Alternativtrikots verwechselt, so dass bei Toronto die hellblauen Uniformen, die sie jeden Freitagabend bei Heimspielen anziehen, nur Auswärts verfügbar sind.

Das sind zwar größtenteils wirklich nur Details, aber wenn man den Efeu so realistisch hinbekommt, dann müssten die genannten Dinge eigentlich sorgfältiger betrachtet werden. Doch wie schon angedeutet, wird es einen Patch geben, der vieles, wenn nicht alles davon, korrigiert. Wann dieser kommt, ist aber noch nicht bekannt.

Fazit

Auch wenn ich jetzt mit den negativen Punkten am Ende vielleicht ein wenig die Stimmung gesenkt habe, überwiegen bei „MLB 09: The Show" doch klar die positiven Aspekte. Dieses Spiel ist wohl die Referenz für Sportspiele im Jahr 2009. Dies bestätigte nicht zuletzt einer der Entwickler der Footballsimulation „Madden NFL 10" von EA Sports. Dieser ließ nämlich verlauten, dass er sein komplettes Team dazu anhielt, sich gründlich „The Show" zu Gemüte zu führen und die Feinheiten genauestens zu betrachten. Ich denke, wann immer ein relativ wichtiger Vertreter eines Konkurrenzunterunternehmens so etwas kundtut, weiß man, dass gute Arbeit geleistet wurde.

Der Slogan des Spiels besagt, dass es sich um das realistischste Baseballspiel aller Zeiten handelt und damit trifft man den Nagel voll auf den Kopf. Nie gab es etwas Besseres auf dem Markt und ja, man toppt auch den Vorgänger, denn man hat noch mehr Details eingeflochten und den Spieler noch näher an ein authentisches Stadion-Feeling herangebracht. Die erwähnten Fehler sind zwar unglücklich, aber erstens ist Perfektion immer schwierig und zweitens muss es ja auch noch Raum nach oben geben - zum einen für einen Patch und zum anderen für die nächste Version des Spiels...

Was diese Version angeht, so bekommt sie von mir eine klare Kaufempfehlung. Das Spiel wurde produziert von Sony Entertainment und ist exklusiv für die Konsolen Playstation 2, Playstation 3 und Playstation Portable erhältlich.

Gewinnspiel

In Zusammenarbeit mit Nur Original Productions (www.noproductions.de) - Europas größtem Sport-DVD-Shop - verlosen wir ein Exemplar des Spiels „MLB 09: The Show" für die Playstation 3. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, sendet eine Mail mit Betreff "The Show" an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Einsendeschluss ist der 5. Mai 2009 um 23:59 Uhr. Viel Erfolg!

Käuflich zu erwerben gibt es das Spiel hier.

Kommentare
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Bijan
(Registered) 28-04-2009 00:41
Gute Review, das Wichtigste ist gesagt... an nem Patch wird gearbeitet, da es wohl noch den Bug
gibt, dass zum ende einer Saison das Spiel immer abstützt...
 
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dancariaz
(Registered) 28-04-2009 03:38
1. Patch kam gestern raus, war auch schon länger bekannt, dass Releasedatum des Patches war übrigens
auch schon länger bekannt :roll .Bugs wurden bis auf den DL- und den Roster Control-Bug laut
Changelog behoben. Zum Glück wurde auch der Roster-Vault Bug behoben, der war mit Abstand am
nervigsten. Jetzt ist nur noch die Frage ob die Kollegen Knight & Co ihre Roster nochmal machen
müssen, da es da anscheinend doch noch Probleme mit den Historical Stats gibt.



2. Online-Modus ist grottig wie eh und je, auf dem Sektor das schlechteste PS3-Sportspiel.



3. man hätte noch erwähnen können, dass es auch 2 Classic-Teams gibt und die neuen Stadien der Yanks
und Mets nicht zu 100% originalgetreu nach...
 
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Larsen
(Registered) 28-04-2009 08:01
Beste Spiel überhaupt da kann MLB2k9 einpacken. Bei der MLB2k reihe geht mir auf dem Sack das die
Leute im Stadium alle ein 2K shirt tragen das ist soooo selbstverliebt :D



Mir ist aufgefallen das bei der 09er Reihe schneller Foulball gerufen wird als bei der 08er reihe.
Da konnte ich auf Klo gehen bis er Foulball geschrien hat :D

Und der Spieler stellt sich auch nicht mehr mit dem broken bat auf die Base wie bei der08er Version

Und ich muss sagen das die Collisons abfrage nervt, besonders in der Zeitlupe, aber im vergleich zu
08er sind sie geringer geworden.



Muss zugeben das ich den RTTS-Modus nicht mag da ich irgendwie immer aus dem Spielfluss gerissen
werde. Spiele lieber den Fr...
 
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Bijan
(Registered) 28-04-2009 09:35
... ach wie die Zeit vergeht, da ist er ja schon der Patch... Sorry, dass ich mir nicht jedes
Release-Datum von nem Patch merken kann... get a life :grin 8)
 
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Willitouch
(Registered) 28-04-2009 16:17
Ich warte ja immer noch, dass mal wieder was für den PC rauskommt. Ich spiel immer noch MVP 05 -
natürlich per Mod immer auf dem neuesten Stand, aber Grafik und Gameplay werden dadurch auch nicht
wirklich besser.



Nachdem EA jetzt auch noch Madden NFL nach der 07er-Version für den PC eingestellt hat, schwindet
langsam die Hoffnung, außer FIFA und PES noch ein vbernünftiges Sportspiel für den PC zu bekommen
:sigh
 
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Bijan
(Registered) 28-04-2009 16:33
Ja, ich hab die PS3 auch nur deshalb geholt...
 
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Larsen
(Registered) 28-04-2009 17:50
Also die Sportspiele auf dem PC sind stagniert, sie konzentrieren sich eher auf die Konsolen.



Eine Frage an alle die die Yankees spielen. loooooost bei euch Hideki Matsui auch so ab als DH? Bei
mir bekommt der nichts gebacken und ich kann ihn nicht mehr traden. Hab mir nu Austin Jackson
hochgeholt. Der soll den Spot von Damon übernehmen und Damon soll DH werden da Matsui abstinkt :D
 
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