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Ryan Braun MVP in der National League
Milwaukee Brewers Left Fielder Ryan Braun gewinnt zum Abschluss der Baseball Writer Association of America Awards den Titel des wertvollsten Spielers in der National League:
Braun erhielt 20 von 32 Erstimmen, sowie zwölf Zweitstimmen für insgesamt 388 Punkte. Auf Platz 2 folgt Matt Kemp von den Dodgers mit 332 Punkten und Prince Fielder schloss auf Platz 3 in der Wertung mit 229 Punkten ab.
Braun führte die NL in Slugging (.597), On-base plus Slugging (.994) und extra-base hits (77) an und war auf dem zweiten Platz beim Batting Average (.332) und Runs (109). Er schlug mit Runners in Scoring Position .351 in insgesamt 148 At-Bats. Sein Team die Milwaukee Brewers führte er in der Offensive zum NL Central Titel, aber in den Playoffs scheiterte man dann in der NL Championship Series in sechs Spielen am späteren World Series Sieger St. Louis Cardinals.
Zum vierten Mal gewann ein Spieler der Brewers den MVP Titel, zum ersten Mal in der National League. Nach seinem Rookie of the Year Titel im Jahre 2007 ist Braun der 13. Spieler, der anschliessend zum MVP gewählt wurde.Damit gesellt er sich zu illustren Namen wie Ryan Howard, Albert Pujols, Jeff Bagwell, Andre Dawson, Johnny Bench, Dick Allen, Pete Rose, Willie McCovey, Orlando Cepeda, Frank Robinson, Willie Mays und Don Newcombe.
Komplettes Ergebnis auf BWAA.com:
MVP der American League
Justin Verlander hat seine grandiose Saison mit dem Gewinn des MVP-Titels der American League gekrönt.
Nur wenige Tage nachdem er den Cy Young Award gewann, holte sich Verlander den Titel des Most Valuable Players.
Der 28-Jährige führte seine Tigers mit 24 Siegen in die Playoffs, in denen er allerdings an den Rangers scheiterte.
Verlander gewann die Abstimmung mit 280 Punkten und 13 Erststimmen. Platz zwei holte Jacoby Ellsbury von den Red Sox mit 242 Punkten und 4 Erststimmen vor Jose Bautista von den Blue Jays der auf 231 Punkte und 5 Erststimmen kam. Beide Spieler verfehlten aber im Gegensatz zum Tigers-Star die Playoffteilnahme. Erststimmen erhielten zudem noch Curtis Granderson (Yankees, 3), Miguel Cabrera (Tigers, 2) und Michael Young (Rangers, 1).
Justin Verlander ist nach Closer Dennis Eckersley (1992), der erste Pitcher der mit dem MVP ausgezeichnet wurde und nach Roger Clemens (1986) der letzte Starting Pitcher. Diese seltene Ehre haben ohnehin erst zehn Pitcher in der MLB-Geschichte erfahren. Verlander ist dazu der einzige Baseballspieler der AL, der drei Titel gewann (Rookie, Cy Young und MVP). In der NL schaffte dies übrigens Don Newcombe. Die Tigers haben nun die letzten 70 Jahre insgesamt fünf MVP-Sieger hervorgebracht, bemerkenswert, dass allesamt Pitcher waren.
Wie wichtig Verlander für sein Team ist, beweist auch folgende Statistik, 25-9 endeten Spiele, bei denen Verlander auf dem Mound stand, gegen die eigenen Divisionskontrahenten lautete die Bilanz sogar 16-3.
Cy Young Award der National League
Clayton Kershaw von den Los Angeles Dodgers hat den Cy Young Award der National League gewonnen.Der 23jährige erhielt in der Abstimmung 27 von 32 Erststimmen. Zudem wurde er dreimal als Zweiter und zwei mal als Dritter klassiert.
Auf den Ehrenplätzen konnten sich Vorjahressieger Roy Halladay und dessen Teamkollegen bei den Phillies, Cliff Lee, klassieren. Für eine Erststimme reichte es auch bei Ian Kennedy, der mitverantwortlich war, dass die Arizona Diamondbacks die Playoffs erreichen konnten.
Die Wahl von Kershaw wurde von den meisten Experten antizipiert, da er - wie auch Justin Verlander in der American League, die Pitching Triple Crown gewinnen konnte. Seine 21 Siege, 248 Strikeouts und ein ERA von 2.28 waren Ligaspitze.
Kershaw ist mit seinen 23 Jahren der jüngste Pitcher seit Dwight Gooden 1985, der den Cy Young Award gewinnen konnte. Ausserdem ist der Starter in diesem Jahrtausend erst der zweite Linkshänder, der den Award zugesprochen bekam. Der letzte "Lefty" war Randy Johnson 2002.
Clayton Kershaw gab sein Debüt in der MLB 2008. Bereits in seinem zweiten Jahr (als damals 21-jähriger) überzeugte er mit starken Leistungen, was sich in seinem ERA von 2.79 und einem Schlagdurchschnitt der gegnerischen Batter von .200 widerspiegelt. Im Jahr 2010 zog er dann eine leicht schwächere Saison ein, aber sein Status als Ace der Dodgers zementierte er eindrucksvoll. In der abgelaufenen Saison brachte Kershaw sein Spiel dann nochmal einen Schritt weiter und er konnte insbesondere seine Walk-Rate senken und gleichzeitig mehr Strikeouts verzeichnen. So brachte er es zu einem brillanten WHIP von 0.98, was nur von Verlanders 0.92 geschlagen wurde.
Das komplette Ergebnis auf BBWAA.com
Manager of the Year
Joe Maddon von den Tampa Bay Rays wurde zum Manager of the Year in der American League gewählt. Bei der Abstimmung holte er 26 Erststimmen und insgesamt 133 Punkte, dahinter folgen Jim Leyland (Tigers) mit 54 Punkten und Ron Washington (Rangers) der 31 Punkte erhielt. Beide erhielten jeweils eine Erststimme.
Kirk Gibson von den Diamondbacks gewann die Abstimmung in der National League mit 152 Punkten vor Ron Roenicke (Brewers) der 92 Punkte erhielt und Tony La Russa (Cardinals) der auf 24 Punkte kam. Dabei holte Gibson 28 Erststimmen, Roenicke Drei und LaRussa Eine.
Maddon ist seit 2005 Manager der Rays. Diese führte er 2008 zum ersten mal in der Clubgeschichte zum Divisionssieg der AL East und gewann daraufhin seinen ersten Manager of the Year Award. In diesen Jahr setzte er sich trotz des Abgangs von Starspielern wie Carl Crawford oder Carlos Pena in der schweren Division gegen die Red Sox durch und führte die Rays unerwartet in die Playoffs. Bemerkenswert dabei der furiose Endspurt, bei dem sein Team im September neun Spiele aufholte.
Gibson ist seit Sommer 2010 Manager der Diamondbacks, die sein ersten Team in der MLB als Manager sind. Anschließend formte er aus einem der schlechtesten Teams der Liga ein Playoffteam. Denn die D-Backs gewannen erstmals seit 2007 die Division. Vor allem das labile Starting Pitching konnte er durch junge Spieler wie Ian Kennedy und Daniel Hudson massiv verbessern. Aber auch als Spieler brachte er scheinbar unmögliches Zustande, so schlug er in der 1988er World Series bei seiner einzigen Schlagmöglichkeit einen siegbringenden Home Run.
Ergebnis: BBWAA.com
Cy Young Award der American League
Justin Verlander von den Detroit Tigers hat den Cy Young Award der American League gewonnen.
Der 28-jährige Starting Pitcher verwies bei der Abstimmung der BBWAA mit seinen 196 Punkten Jered Weaver (Angels) 97 Punkte und James Shields (Rays) 66 Punkte auf die Plätze.
Verlander bekam dabei alle 28 Erststimmen, was bisher erst neun Pitchern bei den Wahlen gelang.
Verlander hatte eine beeindruckende Saison hingelegt. So gewann er nicht nur die Triple Crown der AL mit einem ERA von 2.40, 24 Wins sowie 251 Strikeouts, sondern er war auch bester in den Kategorien WHIP mit 0.92, sowie 251 absolvieren Innings. Und als dies noch nicht genug wäre, warf er im Mai den zweiten No-Hitter seiner Karriere und schrammte dabei nur knapp am Perfect Game vorbei.
Justin Verlander debütierte 2005 in der MLB und gewann ein Jahr später den Rookie of the Year Award. Damit ist er auch der einzige Pitcher, der in der American League diese beiden Auszeichnungen gewinnen konnte.
Nach einer weiteren starken Spielzeit fiel er 2008 in ein Leistungsloch, so lag sein ERA nach zuvor deutlich unter 4.00 nahe der 5.00 Marke. Aber Verlander konnte sich aus diesen Tief befreien und seinen ERA sogar unter die Marke von 3.50 senken. In seinen erst sechs vollen Spielzeiten hat Verlander bereits über 100 Siege erzielt, dabei gelangen ihm bisher schon zwei No-Hitter (2007 und 2011).
Ergebnis: BBWAA.com
Rookie of The Year:
Jeremy Hellickson von den Tampa Bay Rays und Craig Kimbrel von den Atlanta Braves sind als Rookies des Jahres ausgezeichnet worden:
Hellickson erhielt 17 von 28 möglichen Erststimmen und Kimbrel wurde einstimmig (32 von 32 Erststimmen) gewählt. Die Wahl erfolgte von der Baseball Writers Association of America.
Bei der Abstimmung direkt nach Abschluss der Regular Season dürfen jeweils zwei Vertreter aus einer Stadt der jeweiligen Liga ihre Stimme abgeben.
Tampa Bay Rays Starting Pitcher Jeremy Hellickson kam in der Saison 2011 auf eine Bilanz von 13-10 und einen ERA von 2.95 in insgesamt 189 Innings Pitched. In 29 Starts liess er einen Batting Average von .210 zu.
Hellickson setzte sich mit insgesamt 102 Punkten gegen Mark Trumbo (63 Punkte), Eric Hosmer (38 Punkte) und Ivan Nova (30 Punkte) durch, die auf den weiteren Plätzen landeten.
Er ist der zehnte Starting Pitcher, der zum Rookie des Jahres in der American League gewählt wurde. Nach Evan Longoria (2008) ist Hellickson der zweite Spieler der Tampa Bay Rays der diesen Preis erhält.
Das komplette Ergebnis auf BBWAA.com
Closer Craig Kimbrel von den Atlanta Braves erzielte mit 46 Saves in der Regular Season 2011 einen neuen Rookie Rekord, was ihn einstimming den Titel des Rookie des Jahres der National League einbrachte.
In der Saison kam Kimbrel auf eine Bilanz von 4-3 mit einem ERA von 2.10 in insgesamt 79 Einsätzen. Er hielt die gegnerischen Schlagleute bei einem Batting Average von .178. 160 Punkte lautet die perfekte Ausbeute von Kimbrel bei der Abstimmung. Sein Teamkollege Freddy Freeman landete mit 70 Punkten auf dem zweiten Platz und Vance Worley von den Phillies kam schlussendlich auf Platz 3.
Kimbrel ist der sechste Reliever, der in der National League zum besten Rookie ausgezeichnet wird. In der AL haben bisher fünf Reliever das Rennen zum Rookie des Jahres gemacht.
Das komplette Ergebnis auf BBWAA.com
Weitere Awards:
Dienstag, der 15. November: AL Cy Young Award.
Mittwoch, der 16. November: AL & NL Manager of the Year Awards.
Donnerstag, der 17. November: NL Cy Young Award.
Monday der, 21. November: AL Most Valuable Player Award.
Dienstag, der 22. November: NL Most Valuable Player Award.
glauben.
sehen ob Hellickson mal einen Cy Young Award in ein paar Jahren klar machen kann
(leider) noch nicht sooo lange Baseballfan bin, hatte ich das subjektive Empfinden, dass der RoY
doch sehr pitcherlastig ist, was aber nur auf die jüngsten Jahre zutrifft. In den 90ern kein
einziger Pitcher...
nachdem Schummeln dort komplett verpönt ist - ja sowieso).
Ob ihm die MLB den MVP jetzt wegnimmt?
zu lassen.
Irgendwie schon peinlich, wenn man damit einen überführten Betrüger als amtierenden MVP hätte.
Zumindest erspart man sich aber ein Debakel wie bei Brian Cushing in der NFL.
http://mlb.mlb.com/news/article.jsp?ymd=20111210&content_id= 26144628&vkey=news_mlb&c_id=mlb
überhaupt erst danach gedopt.
auch schon während der saison. ich denke nicht, dass er extra für die playoffs angefangen hat,
nachdem seine leistungen ja shcon phänomenal waren.




Früher durfte man absichtliche Hit By Pitches durchführen und es gab gar keine Strafen...das war<...
(19-05-2012 11:46)Basti
Klar kann bei Hamelsmehr passieren, wenn sich Harper blöd wegdreht oder der Pitch nicht ganz dort...
(19-05-2012 06:34)Rene
Kann man doch nicht vergleichen, oder?! Nen Helm wegwerfen und einen Ball mit über 150 km/h auf
Da geht's sowieso nur um heurige Saison, da der Terminplan mit dem alten Playoffmodus gemacht wur...
(18-05-2012 17:35)Rene
Nee Joey das ist falsch, Hamels hat bewusst auf den Rücken gezielt. Da muss es schon mit dem Teuf...
(18-05-2012 13:30)Basti