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Die Free Agents 2012
Seit Heute Mittag Ortszeit ist der Markt für Free Agents eröffnet, denn bis dahin durften die bisherigen Arbeitgeber noch exclusiv mit ihren Spielern verhandeln.
Die großen Frage ist natürlich: Bleibt Superstar Albert Pujols bei den Cardinals oder wechselt er – womöglich für eine Rekordgage - den Club .
Darüber hinaus gibt es aber auch weitere namhafte Spieler, die zum ersten Mal in ihrer Karriere für neue Vereine tätig werden könnten. Baseballinsider blickt nachfolgende auf die zehn besten Free Agents.
10. Heath Bell
Nachdem Heath Bell 2009 den Posten des Closers bei den Padres übernommen hat, schaffte er jede Saison über 40 Saves. Eine Leistung, die sonst kein weiterer Pitcher in der MLB schaffte. Von daher ist es nicht verwunderlich, das der 34-Jährige einer der am umworbendsten Closer auf dem Free-Agent-Markt ist. Eher verwunderlich war die Tatsache, dass ihn die Padres nicht zur diesjährigen Tradingdeadline getradet haben. Bei all den Begehrlichkeiten die Bell weckt, muss man aber feststellen, dass seine Strikeoutrate dieses Jahr deutlich gesunken ist und sogar den niedrigsten Wert seiner Karriere erreichte. (K/9 2011=7,32, 2010=11,06).
9. Jimmy Rollins
Jimmy Rollins debütierte 2000 bei den Phillies in der MLB und spielt seitdem in Philadelphia. 2007 schaffte er es sogar in den 30/30er Club mit 30 Home Runs und 47 Stolen Bases. Es war aber nicht die einzig starke Saison von Rollins, so dass man den 32-Jährigen, der in seiner Karriere bisher 170 Home Runs bei 373 Stolen Bases erzielte, zu den besten Shortstops der letzten zehn Jahre zählen darf. Ob er nächste Saison in einer anderen Uniform als der der Phillies aufläuft ist doch sehr fraglich. Sollte er sich dennoch zu einem Clubwechsel entscheiden, dürfte er mangels erstklassiger Shortstops ausreichend gute Angebote erhalten.
8. Jonathan Papelbon
Wenn man den Zahlen glaubt, hat der Closer mit dem losen Mundwerk seine besten Jahre bereits hinter sich. 2007 noch maßgeblich am World-Series-Triumpf der Red Sox beteiligt, ließen seine Leistungen zuletzt nach. So kam er 2010 nur auf einen enttäuschenden ERA von 3.90. Diese Saison scheint sich der 30-Jährige aber gefangen zu haben. Papelbon konnte seine Strikeouts/Walk-Rate aus sehr gute 8.7 verdreifachen. Trotz der gesteigerten Formkurve ist ein Verbleib bei den Red Sox unwahrscheinlich. Das Team hat ganz andere Baustellen und mit den jungen Daniel Bard bereits einen Nachfolger für das neunte Inning parat stehen. Aber ein Closer, der über Jahre hinweg in der schweren AL East besteht, sollte auch woanders einen lukrativen Vertrag bekommen.
7. David Ortiz
Der mittlerweile 35-jährige Designated Hitter wird immer mal wieder abgeschrieben, vor allem nach seinen mittlerweile berüchtigten schwachen Saisonstarts. Aber Big-Papi konnte seine Kritiker oft eines besseren Belehren. So auch letzte Saison, als er mit 29 Home Runs und einen beachtlichen Average von .309 überzeugte. Ortiz Handicap dürfte seine Festlegung auf den Posten des DH sein, der ihn für NL-Teams uninteressant macht und auch AL-Teams in ihrer Flexibilität einschränkt. Aber auf seiner Position zählt er nach wie vor zu den Produktivsten der Liga. Ein Verbleib in Boston würde Sinn machen, auch wenn die Red Sox größere Baustellen, wie das Pitching zuerst beheben möchten.
6. Mark Buehrle
Teams die einen guten und zuverlässlichen Starting Pitcher suchen, sind bei Mark Buehrle genau richtig. Der 32-Jährige ist der einzige MLB-Pitcher, der seit 2001 mindestens 200 Innings absolvierte und dabei mindestens zehn Siege einfuhr und dies bei einem respektablen Karriere-ERA von 3.83. Aber Buehrle kann nicht nur langweilig sein Pensum herabspulen, sondern auch Highlight setzen, wie sein Perfect Game vom Juli 2009 gegen die Rays beweist. Dass er trotz dieser Qualitäten in seine 13. Saison mit den White Sox geht ist allerdings sehr fraglich, verfügt das Team aus Chicago doch über ausreichend gute Pitcher und mit Chis Sale über einen potentiellen Nachfolgen.
5. Carlos Beltran
Der 34-Jährige debütierte bereits 1998 für die Royals in der MLB, wo er ein Jahr später Rookie-of-the-Year wurde. Im letzten Sommer wechselte er schließlich von den Mets zu den Giants um denen beim Kampf um die Playoffplätze zu helfen. Vergeblich wie wir mittlerweile wissen, obwohl Beltran einen AVG von .323 erzielte. Beltran, der einen Karriereschlagdurchschnitt von .283 sowie 302 Home Runs aufzuweisen hat, zählt auch defensiv zu den besten Outfieldern der diesjähigen Offseason. Ein Verbleib bei den offensiv chronisch schwachen Giants würde genauso Sinn machen, wie eine Rückkehr zu den Mets wo er über sechs Jahre spielte.
4. C.J. Wilson
Wilson, der 2005 bei den Rangers sein MLB-Debüt gab, fungierte dort jahrelang als Reliever, ehe er 2010 als Starting Pitcher eingesetzt wurde. Seinen neuen Job erledigte er bisher mehr als gut, so absolvierte er in den letzten beiden Saisons über 400 Innings mit 31 Siegen. Der 31-Jährige war maßgeblich am erneuten Einzug der Rangers in die Playoffs beteiligt, auch wenn ihm dort ein wenig die Puste ausging und er bei einem ERA von 5.79 keinen einzigen Sieg erzielte. Diese mäßige Performance und die noch nicht so nachhaltige Bilanz als Starter dürften einen hochklassigen Vertrag im Wege stehen, aber von den diesjährigen Free-Agent-Startern sollte er den lukrativsten Vertrag bekommen.
3. Jose Reyes
Reyes gewann diese Saison mit .337 den Batting-Titel der National League. Ein Umstand der ihn natürlich für den Free-Agent-Markt interessant macht, den schließlich kann jedes Team einen exzellenten Hitter gebrauchen. Aber der 28-Jährige hat noch andere Qualitäten wie z.B. seine Schnelligkeit. 370 Stolen Bases in 1050 Spielen sprechen da eine eindeutige Sprache. Sein größtes Handicap dürfte die Verletzungsanfälligkeit sein, so konnte Reyes 2009 nur 36 Spiele absolvieren und auch die letzten beiden Saisons musste er immer wieder pausieren. Nichtsdestotrotz dürfte der Shortstop die erste Option sein, für Teams die einen erstklassigen Leadoffhitter suchen.
2. Prince Fielder
Der 27 Jahre alte First Baseman wird in der Offseason sicher einen der am höchst dotiertesten Verträge erhalten. Für Fielder sprechen seine unheimliche Konstanz und sein noch relativ junges Alter. So schlug Fielder die letzten sechs Jahre 228 Home Runs. Letzte Saison überzeugte er mit 38 Home Runs, 120 RBI sowie einem Schlagdurchschnitt von .282. Die Brewers haben vor der Saison Ryan Braun mit einen sehr lukrativen Zehnjahresvertrag ausgestattet. Von daher ist es fraglich ob sie es sich leisten können einen weiteren Superstar langfristig zu binden. So hat Fielder vorsorglich schon mal seinen Abschied aus Milwaukee angekündigt. Gut möglich ist sogar die Option, in der American League als Designated Hitter zu spielen. Für den zum Übergewicht neigenden Fielder wäre dies langfristig sicher keine schlechte Lösung.
1. Albert Pujols
Allein die Tatsache, dass mit Albert Pujols der beste Spieler der vergangenen Jahre den Free-Agent-Markt testet, macht die diesjährige Offseason zu einer besonderen. Die größte Frage hierbei lautet, bleibt er bei den Cardinals oder geht er zu einen anderen Club. Pujols holte mit St. Louis erst kürzlich den zweiten World-Series-Titel und ist in der Stadt bereits eine lebende Legende. Seit grandioser Auftritt im dritten Spiel, als er drei Home Runs und insgesamt fünf Hits schlug wird unvergessen bleiben. Die Cardinals werden wohl alles versuchen um den 30-Jährigen zu halten. Pujols wiederum spekuliert auf einen Rekordvertrag in der Größenordnung von A-Rod (zehn Jahre, 275 Millionen Dollar). Der dreimalige MVP absolvierte eine für seine Verhältnisse schwache Saison (AVG .299, 37 Home Runs), dennoch gehört er immer noch zu den besten Spielern der Liga. Deswegen wären die Cardinals aber auch Pujols gut beraten sich auf hohen, wenn auch nicht Rekord-Niveau zu einigen.
Früher durfte man absichtliche Hit By Pitches durchführen und es gab gar keine Strafen...das war<...
(19-05-2012 11:46)Basti
Klar kann bei Hamelsmehr passieren, wenn sich Harper blöd wegdreht oder der Pitch nicht ganz dort...
(19-05-2012 06:34)Rene
Kann man doch nicht vergleichen, oder?! Nen Helm wegwerfen und einen Ball mit über 150 km/h auf
Da geht's sowieso nur um heurige Saison, da der Terminplan mit dem alten Playoffmodus gemacht wur...
(18-05-2012 17:35)Rene
Nee Joey das ist falsch, Hamels hat bewusst auf den Rücken gezielt. Da muss es schon mit dem Teuf...
(18-05-2012 13:30)Basti