www.o2online.de
 

Wer ist online?

 
Kein Insider online
Gäste: 50
 
 

Neue Kommentare

 
 
 

Neuester Insider

 
 
 

NL - Playoffpreview

 
Autor: Erich Kuffer Samstag, 01. Oktober 2011
 

nlds11Nachdem die Baseballsaison mit einem Herzschlagfinale entschieden wurde, bleibt den Fans kaum Luft zum Atmen.

Gestern gingen die ersten Playoffspiele über die Bühne. Das mit Spannung erwartete Duell der beiden Pitching-Aces Justin Verlander (Tigers) gegen CC Sabathia (Yankees) wurde zwar Opfer des Regens, dafür sorgte Rookie Matt Moore für ein erstes Ausrufezeichen.

Da heute auch die National League ins Geschehen eingreift, blickt Baseballinsider.de auf die beiden Duelle.

Philadelphia Phillies (102-60) – St. Louis Cardinals (90-72)

Die Phillies haben sich als erstes Team überhaupt für die Playoffs qualifiziert und dazu als einziges MLB-Team mehr als 100 Spiele gewonnen. Die Ausgangslage sollte also klar sein. Allerdings spricht das Momentum derzeit für die Cardinals. Denn während die Phillies die Saison ruhig ausklingen ließen, liefen die Cardinals heiß und fingen die mit großen Vorsprung ins Wild-Card-Rennen gestarteten Braves nochmals ab. Prunkstück der Phillies ist die Rotation um Roy Halladay (19-6, 2.35), Cliff Lee (17-8, 2.40), Cole Hamels (14-9, 2.79), sowie Roy Oswalt und Vance Worley, die mehr als nur klassische Nummer vier Pitcher sind. Bei den Cardinals ist eher die Offensive Trumpf. Superstar Albert Pujols (.299, 37 HR), Lance Berkman (.301, 31 HR) und Matt Holliday (.296, 22 HR) sind Kernstück der Batting-Order.

Nachteil der irren Rally ist für die Cardinals sicher der Umstand, dass sie ihre besten Pitcher nicht sofort einsetzen können. So sollten in den ersten Partien Halladay gegen Lohse und Lee gegen Jackson im Vorteil sein. Erst die dritte Partie zwischen Hamels und Carpenter verspricht Ausgeglichenheit. Allerdings darf man gespannt sein, wie die Phillies wieder auf Wettkampftemperatur kommen, auf der die Cardinals bereits sind.

Fazit: Die Rotation der Phillies zeigt derzeit einfach keine Schwäche, von daher dürften es die Cardinals, obwohl sie derzeit gut in Form sind, sehr schwer haben weiterzukommen.

Milwaukee Brewers (96-66) - Arizona Diamondacks (94-68)

Eine Partie, die vor der Saison wohl nur die wenigsten erwartet haben. Vor allem der Playoffeinzug der D-Backs ist eine kleine Sensation. Das stark verbesserte Pitching kombiniert mit einer ohnehin guten Offensive haben gereicht um den amtierenden Champion, die Giants, herauszukicken.

Die jungen Pitcher Ian Kennedy (21-4, 2.88) und Daniel Hudson (16-12, 3.49) führten dabei das Team in die Playoffs. Offensiv profitierten sie vor allen von der Genesung ihres jungen Catchers Miguel Montero (.282, 18 HR), sowie der starken Saison von Justin Upton (.289, 31 HR). Ohnehin ist das Team sehr Jung. Von den Leistungsträgern ist der 34- jährige Closer J.J. Putz der einzige, der über 31 Jahre alt ist.

Bei den Brewers waren einmal mehr Prince Fielder (.299, 38 HR) und Ryan Brown (.332, 33 HR) die Erfolgsgaranten. Allerdings muss man auch betonen, dass sich die mutige Tradepolitik ausgezahlt hat. Denn gerade die Neuzugänge Zack Greinke (16-6, 3.83), der eine sehr starke zweite Saisonhälfte zeigte, und Shaun Marcum (13-7, 3.54) gaben der die letzten Jahre so wackligen Rotation die nötige Stabilität. Auch bei den Brewers sind die meisten Leistungsträger noch unter 30 Jahre. Gerade Prince Fielder, der nach der Saison Free Agent wird, hat nun die einmalige Gelegenheit sich in den Playoffs für einen lukrativen Vertrag zu empfehlen. Das Duell der beiden Teams ist das wohl am ausgeglichensten ohne klaren Favoriten, wie ein Blick auf die ersten Pitcherduelle zeigt. Gallardo gegen Kennedy, Marcum gegen Hudson und Greinke gegen Saunders.

Fazit: Die Kombination Fielder/Braun, die in der MLB seinesgleichen sucht, könnte den Ausschlag zugunsten der Brewers geben.

Kommentare
RSS
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben!

Topstory