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Draft 2011 - Pirates wählen Gerrit Cole
Gerrit Cole ist der diesjährige First-Overall-Spieler beim Amateurdraft. Die Pittsburgh Pirates entschieden sich für den 20 Jahre alten Pitcher der UCLA.
Nach Cole wurden mit Danny Hultzen (Mariners) und Trevor Bauer (Diamondbacks) ebenfalls Pitcher gewählt. Der erste Feldspieler Bubba Starling wurde erst als fünfter Nachwuchsspieler gewählt.
Im Gegensatz zu den Drafts 2010 und 2009, als es mit Bryce Harper und Stephen Strasburg klare Favoriten gab, war ein eindeutiger Kandidat für den Nummer-Eins-Pick nicht vorhanden, auch wenn Cole von den Experten erwartet wurde.
Die Pittsburgh Pitates durften zum vierten Mal in ihrer Geschichte als erstes Team aus dem Pool der talentiertesten Nachwuchsspieler wählen. Dabei entschieden sie sich mit Gerrit Cole für einen Pitcher, der es versteht, den Fastball, Slider und Changeup im Bereich von 90 mph zu werfen. Das sich dies auch nachteilig auswirken kann, da sich die Pitcher auf die konstante Geschwindigkeit einstellen können, schien die Verantwortlichen der Pirates nicht zu stören. Haben sie doch nun ausreichend Gelegenheit, mit dem jungen Pitcher die Feinheiten seines Wurfrepertoires auszuarbeiten, ehe er zum ersten mal in der MLB aktiv wird.
Mit ihren bisherigen Nummer-Eins-Picks Jeff King (1986), Kris Benson (1996) und Bryan Bullington (2002) hatten die Pirates allerdings kein Glück, schaffte doch keiner von ihnen den Durchbruch zum Superstar in der MLB.
Die Pirates und Cole, der durch Agent Scott Boras vertreten wird, haben nun bis zum 15. August Zeit, um sich auf einen Vertrag zu einigen. Ansonsten stände Cole im nächsten Jahr wieder beim Draft zur Verfügung. Es wird aber allgemein angenommen, dass er mit 6.5 Millionen Dollar die gleiche Summe angeboten bekommt, wie im letzten Jahr Jameson Taillon.
Die Mariners, die zum dritten Mal in Folge als zweites Team wählen durften entschieden sich für den 21-Jährigen Danny Hultzen. Der Pitcher überzeugte diese Saison mit einem ERA von 1.57 in 16 Starts. Die Wahl der Mariners war für die Experten ein wenig überraschend, hat man doch erwartet, dass sich das Team für einen Feldspieler entscheiden würde.
Die D-Backs auf Drei ließen sich dann auch nicht Lumpen und holten ebenfalls einen Pitcher ins Boot. Der 20-Jährige Trevor Bauer, dessen Wurfbewegung der von Tim Lincecum ähnelt, bewies schon mal gute Treffsicherheit. 203 Strikeouts bei nur 36 Walks stehen bei ihm in diesem Jahr zu Buche.
Die größte Überraschung der ersten Runde war sicher, dass Third Baseman Anthony Rendon erst als sechster Spieler von den Nationals gewählt wurde. Ging die Fachwelt doch davon aus, dass er spätestens als Zweiter gezogen wurde. Bei ihm schreckten dann wohl einige Teams wegen seiner bisherigen Krankengeschichte zurück.
Klar kann bei Hamelsmehr passieren, wenn sich Harper blöd wegdreht oder der Pitch nicht ganz dort...
(19-05-2012 06:34)Rene
Kann man doch nicht vergleichen, oder?! Nen Helm wegwerfen und einen Ball mit über 150 km/h auf
Da geht's sowieso nur um heurige Saison, da der Terminplan mit dem alten Playoffmodus gemacht wur...
(18-05-2012 17:35)Rene
Nee Joey das ist falsch, Hamels hat bewusst auf den Rücken gezielt. Da muss es schon mit dem Teuf...
(18-05-2012 13:30)Basti
Hallo Ihr Beiden, mal wieder ein sehr gelungener Podcast. Zu den Yankees. Da stimme ich euch zu,<...
(18-05-2012 11:36)Erich