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Edwin Donald "The Duke" Snider

"In the split second from the time the ball leaves the pitcher's hand until it reaches the plate you have to think about your stride, your hip action, your wrist action, determine how much, if any the ball is going to break and then decide whether to swing at it."
Auch wenn er heute ein wenig im Schatten von Willie Mays und Mickey Mantle steht, so war Duke Snider zu seiner Schaffenszeit im goldenen Zeitalter des New Yorker Baseballs auf Augenhöhe mit den beiden legendären Center Fielder. Zusammen mit Gil Hodges, Roy Campanella und Jackie Robinson sorgte er dafür, dass die Brooklyn Dodgers zwischen 1947 und 1957 die National League dominierten.
Edwin Donald Snider wurde am 19. September 1926 in Los Angeles geboren und wuchs in Südkalifornien auf. Er war nicht nur ein hoch talentierter Baseballer sondern galt als Allroundtalent und überzeugte auch als High-School-Quarterback mit 70-Yard-Pässen. Einer von Branch Rickeys Scouts entdeckte Snider Anfang der 1940er Jahre und nahm ihn 1944 für die Brooklyn Dodgers unter Vertrag.
Unterbrochen von seiner Militärzeit spielte er fortan für die Minor-League-Teams Montreal Royals, Newport News, Fort Worth und St. Paul, ehe Ende der Saison 1947 sein MLB-Debüt bei den Brooklyn Dodgers folgte. Er begann 1948 erneut in Montreal, konnte sich aber Mitte der Saison erneut für die Dodgers empfehlen und war seitdem nicht mehr aus dem Lineup wegzudenken.
Sniders Karriere nahm 1949 Fahrt auf, als er .292 (OBP .361/SLG .493) schlug mit 23 Home Runs, 100 erzielten Runs und 92 RBI. Er erreichte zum ersten Mal die World Series, die in fünf Partien gegen Joe DiMaggios New York Yankees verloren ging. Ein Jahr später legte er persönlich noch einmal nach und hob seinen Schlagdurchschnitt auf .321 an.
Duke Snider spricht über seine Karriere
Doch schon damals war die New Yorker Presse gnadenlos, und kritisierte Snider 1951, als er nur noch .277 schlug und die Dodgers eine 13-Spiele-Führung in der National League gegen die New York Giants noch hergaben. Er ging zu Besitzer Walter O’Malley und wollte weg, da er glaubte nicht mit dem Druck zurechtzukommen. Der lehnte ab und Brooklyn setzte die Dominanz im Senior Cirquit fort. Jeweils 1952, 1953, 1955 und 1956 hieß das Duell Yankees gegen Dodgers in der World Series. Nur 1955 konnten die „Boy of Summer“ in sieben Spielen die Oberhand behalten.
Snider schlug in seiner Blütezeit zwischen 1953 und 1957 .311 (OBP .407/SLG .618) mit 207 Home Runs, 581 Runs und 585 in 740 Partien. In den vier Jahren (1954-1957), in denen er, Mickey Mantle (Yankees) und Willie Mays (Giants) zusammen als reguläre Center Fielder für ihre Teams aufliefen, war es Snider, der die meisten Home Runs und RBI verbuchen konnte.
Dreimal landete er beim MVP-Voting unter den ersten fünf. 1955 musste er sich seinem Teamkollegen Roy Campanella nur knapp um fünf Punkte auf Rang zwei geschlagen geben. Ein Journalist aus Philadelphia war erkrankt und hatte auf seinem Wahlzettel Campanella zweimal genannt. Doch anstatt dessen Stimmzettel für ungültig zu erklären, strich die BBWAA einfach die Zweitstimme für Campanella, der dadurch anstatt von Snider gewann.
Auch wenn er wohl einer der wenigen Spieler war, der einem Umzug der Dodgers 1958 in seine Heimatstadt nach Los Angeles offen gegenüberstand, wurden Sniders Statistiken, nicht nur aufgrund der übergroßen Rightfield-Dimensionen (440ft.) im Coliseum schlechter, sondern auch wegen der nun häufiger auftretenden Knieprobleme. So konnte er bis zum Karriereende 1964 nur noch zwischen 85 und 129 Partien pro Saison bestreiten. Nichtsdestotrotz feierte er auch in LA mit den Dodgers 1959 einen World-Series-Titel in vier Spielen gegen die Chicago White Sox.
Ein Home-Run-Derby zwischen Duke Snider und Hank Aaron
Zwei Jahre später wollten Snider und Third Base Coach Leo Durocher Manager Walter Alston überreden im entscheidenden dritten Spiel der Playoffserie gegen die verhassten San Francisco Giants Don Drysdale im neunten Inning einzuwechseln, um eine 4:2-Führung zu verteidigen. Doch Alston entschied sich für Stan Williams, die Dodgers verloren und verpassten die World Series. Drysdale gewann den Cy Young Award. Snider wurde an die New York Mets verkauft. In Queens blieb der Liebling der Fans nur eine Saison und forderte einen Transfer zu einem konkurrenzfähigen Team. Die Mets entsprachen seinem Wunsch und verkauften ihn 1964 an die San Francisco Giants, wo er seine Karriere im selben Jahr beendete.
Der charismatische Snider, der oft mit der Klubführung stritt und immer versuchte seinen Kopf durchzusetzen, konnte in einer insgesamt 18-jährigen Karriere auf einen Schlagdurchschnitt von .295 (OBP .380/SLG .540) in 2143 Partien zurückblicken. Er verbuchte 2116 Hits, schlug 407 Home Runs, erzielte 1295 Runs und kam auf 1333 RBI. Noch heute führt er die ewigen Bestenlisten der Dodgers bei Home Runs (389), RBI (1.271), Extra-Base-Hits (814) und Strikeouts (1.123) an.
Achtmal wurde er zum All-Star-Spiel eingeladen. Sechsmal landete er beim MVP-Ranking in den Top zehn. Zudem ist er der einzige Spieler der in zwei World Series mindestens vier Home Runs zu verbuchen hatte. Er und sein Teamkollege Gil Hodges waren die einzigen Major Leaguer in den 1950er Jahren die in dem Zeitraum 1.000 RBI auf ihrem Konto hatten. Zusammen kamen sie zwischen 1947 und 1961 auf 745 Home Runs. Nur drei weitere Duos hatten mehr Home Runs.
„The Duke of Flatbush“ wurde 1980 nach elf Jahren Wartezeit in die Hall of Fame aufgenommen. Die Dodgers vergeben seitdem auch seine Rückennummer 4 nicht mehr. Snider arbeitete nach seinem Karriereende als Scout für die Dodgers und Padres, war in den Minors als Manager unterwegs und kommentierte Spiele für die Montreal Expos. 1995 bekannte er sich zusammen mit dem ehemaligen Giants-Star Willie McCovey wegen Steuerhinterziehung für schuldig und wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Seit 1947 ist er mit Beverly Null verheiratet. Die beiden haben vier Kinder.
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Dann mal gute Nacht Mets, sollten die es wirklich so doll treiben. Aber selbst die werden kein Ge...
(09-02-2012 18:28)Nico
Solche "Bad contract swaps" a la Milton Bradley gegen Carlos Silva gibt's normalerweise n...
(09-02-2012 16:24)Rene
Es branden immer mal wieder Spekulationen auf, wonach die METS Jason Bay für Burnett traden könnt...
(09-02-2012 15:54)USSFSteeler
Ich glaub so einfach geht das gar nicht
(09-02-2012 09:09)Basti
wegen mir kann er nach japan
(09-02-2012 08:59)wordass