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In welches Team passt Roy Oswalt am besten?
 
 
 

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Kolumnen

Montag, 18. Oktober 2010
 

Die LCS 2010

thisIn der MLB ist die Vorschlussrunde gestartet und wir sehen recht ausgeglichene Paarungen, bei denen keiner so recht vorhersagen kann, wer am Ende die World Series erreichen wird.

 
Autor: Marcus Blumberg
 

Kolumnen

Montag, 11. Oktober 2010
 

Schiedsrichter im Rampenlicht

thisDie League Division Series läuft und es gab bisher kaum ein Spiel, in dem nicht mind. ein schwerer Fehler durch einen Umpire negativ ins Geschehen eingegriffen hat. Zudem überraschten die Yankees mit einem souveränen Sweep gegen Minnesota.

 
 

Kolumnen

Dienstag, 05. Oktober 2010
 

Meister der großen Schwünge

sliderWarum die San Francsico Giants in dieser Saison zu den besten Mannschaften der Major League Baseball zählen. Und wie ihr Schicksal mit dem einer der schlechtesten Mannschaften der Major League Baseball verknüpft ist.

 
 

Kolumnen

Montag, 04. Oktober 2010
 

Regular Season 2010 – Rückblick

baseballinsiderlogoErst der letzte Spieltag brachte die Entscheidung über die letzten Playoff-Teilnehmer in der National League. Die Giants und Braves konnten sich für die Oktober-Serie qualifizieren, während die bis zuletzt so überraschend starken Padres leer ausgingen. Lange Gesichter gab es zuvor schon in Los Angeles. Die Stadt kann diesmal keinen Playoffteilnehmer stellen und auch die Red-Sox-Nation muss die Postseason aus der Ferne betrachten.

Nachfolgend nun ein kurzes Saisonfazit der 30 Teams, sowie die jeweiligen Tops und Flops der Teams.

AL East

Tampa Bay Rays, 96-66

Am letzten Spieltag konnten die Rays sogar noch die Yankees vom ersten Tabellenplatz verdrängen, nachdem die Playoff-Teilnahme schon länger feststand. Garanten für die zweite Teilnahme nach 2008 waren eine geschlossene Mannschaftsleistung und junge Pitcher, die sich in der MLB etabliert haben.

Top: David Price; Flop: Ben Zobrist

New York Yankees, 95-67

Die Yankees können zufrieden sein mit der Regulär Season, auch wenn man vom Starensemble den ersten Platz erwartet hatte. Denn wenn es darauf ankommt, sind sie meistens da. Gespannt darf man in den Playoffs vor allem auf A-Rod sein, denn trotz seines 600. Karriere-Home-Runs spielte er eine für seine Verhältnisse schwache Saison.

Top: Robinson Cano; Flop: Javier Vazquez

Boston Red Sox, 89-73

Ohne Frage, Platz drei und damit das verpassen der Playoffs ist für das erfolgsverwöhnte Team aus Boston eine Enttäuschung. Die Red Sox fielen bereits früh hinter die beiden Spitzenreiter zurück und hatten in keiner Phase der Saison die Chance, aufzuschließen. Gerade die als beste der MLB gepriesene Rotation zeigte einige Schwächen.

Top: Clay Buchholz; Flop: John Lackey

Toronto Blue Jays, 85-77

Das Team verkaufte sich nach dem Abgang ihres Superstars Roy Halladays erstaunlich gut und konnte die Saison in der schweren Division sogar mit einer deutlich positiven Bilanz abschließen. Im Großen und Ganzen eine gute Saison der Jays, garniert mit der Superleistung von Jose Bautista.

Top: Jose Bautista; Flop: Aaron Hill

Baltimore Orioles, 66-96

Nicht auszumalen, wo das Team stehen würde, hätte Buck Showalter bereits zu Saisonbeginn das Ruder übernommen. Tröstlich ist für die Orioles-Fans nur zu wissen, dass im Team mehr Potential steckt, als der Tabellenplatz vermuten lässt. Ein weiterer Neuanfang ging daneben, bleibt zu hoffen, dass Showwalter den positiven Trend 2011 fortsetzen kann.

Top: Buck Showalter; Flop: David Trembley

AL Central

Minnesota Twins, 94-68

Nachdem sie letztes Jahr in ein Entscheidungsspiel gegen die Tigers mussten, konnten sich die Twins diesmal sogar als allererstes Team für die Playoff qualifizieren. Sie strauchelten kurz im Sommer, ansonsten hatten sie die Division gut im Griff. Die Twins bleiben somit das dominierende Team der AL Central.

Top: Delmon Young; Flop: Nick Blackburn

Chicago White Sox, 88-74

Aufgrund eines phantastischen Junis und eines ebenso beeindruckenden Julis konnten sie die Twins kurzfristig überholen. Am Ende reichte es jedoch nur zum zweiten Platz. Die White Sox bleiben das beste Team der Stadt, zu den Playoffs hat dies jedoch nicht gereicht. Selbst Manny Ramirez konnte die Wende nicht herbeiführen.

Top: Paul Konerko; Flop: Jake Peavy

Detroit Tigers, 81-81

Konnten sie 2009 den Kampf um die Playoffteilnahme bis zum Ende spannend gestalten, fielen sie in diesen Jahr schon relativ früh aussichtslos zurück. Lichtblicke im Team gab es dennoch in Form der beiden Rookies Austin Jackson und Brennan Boesch. Die Tigers müssen mit der Saison zufrieden sein, auch wenn man sich in MoTown sicher ein wenig mehr erwartet hat.

Top: Miguel Cabrera; Flop: Johnny Damon

Cleveland Indians, 69-93

Nach dem Ausverkauf der letzten Jahre (CC Sabathia, Cliff Lee, Victor Martinez) konnten die Indians erwartungsgemäß nicht an der Spitze mitspielen.  Ein Aufwärtstrend ist nicht erkennbar. Irgendwann müssen aber die Talente, die man für die abgegebenen Stars erhalten hat, einschlagen. Carlos Santana zeigte schon mal gute Ansätze, bleibt abzuwarten, dass es 2011 aufwärtsgeht.

Top: Chris Perez; Flop: Luis Valbuena

Kansas City Royals, 67-95

Auch Manager Ned Yost, der den erfolglosen Trey Hillman ablöste, konnte nach gutem Start nicht die entscheidenden Impulse setzen. So fügt sich eine weitere erfolglose Saison in die Royals-Statisitk ein. Konnte man sich im letzten Jahr noch mit dem Cy-Young-Award-Gewinn von Zack Greinke trösten, steht man diesmal mit völlig leeren Händen da. Auf ewig darf man sich nicht hinter den Hinweis auf ein Small-Market-Team verstecken. Die Rays und Twins machen ja vor, wie es geht.

Top: Joakim Soria; Flop: Brian Bannister

AL West

Texas Rangers, 90-72

Die Rangers konnten sich zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder für Playoffs qualifizieren und dies in relativ deutlicher Manier. Nachdem die Division zu Saisonbeginn noch sehr ausgeglichen war, setzte sich das Team aus Arlington zur Saisonmitte an die Spitze und gab diese nicht mehr her. Garant für den Erfolg war vor allem das unglaublich starke Lineup. Nach den Turbulenzen um den Verkauf ein toller Erfolg für das Team.

Top: Josh Hamilton; Flop: Rich Harden

Oakland Athletics, 81-81

Die Nachwuchsarbeit der letzten Jahre trägt nun erste Früchte. So hat der junge Pitching-Staff der A´s den niedrigsten ERA der AL. Dass es dennoch nur zum zweiten Platz reichte, lag daran, dass die Offensive nur ein laues Lüftchen war. Nicht nur wegen des Perfect Games von Dallas Braden machten die jungen Pitcher Spaß und Lust auf mehr.

Top: Trevor Cahill; Flop: Offensive

Los Angeles Angels, 80-82

Der Dauersieger der letzen Jahre musste sich diesmal mit dem dritten Platz begnügen. Schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass der ALCS-Finalist des letzten Jahres die Playoffs verpasste. Gründe gibt es viele, einer war jedoch auch Pech, wie der unglückliche Beinbruch von Kendry Morales beweist. Man kann nicht immer gewinnen, 2011 werden die Angels sicher wieder angreifen.

Top: Jered Weaver; Flop: Kendry Morales

Seattle Mariners, 61-101

Die Saison der Mariners kann man mit einem einzigen Wort kommentieren: Enttäuschend. In der Tat hatte sich das Team nach der Verpflichtung von Cliff Lee viel vorgenommen und davon nichts umgesetzt. So waren sie am Schluss das schlechteste Team der AL. Es kann nur besser werden, auch im Sinne von King Felix, der noch vier Jahre Vertrag in Seattle hat.

Top: Felix Hernandez; Flop: Ken Griffey jr.

NL East

Philadelphia Phillies, 97-65

Mit einem fulminanten Schluss-Spurt sicherten sich die Phillies nicht nur den vierten Divisionssieg in Folge, sondern sie waren mit 97 Siegen auch das beste Team der MLB. Den nötigen Impuls gab dabei Neuzugang Roy Oswalt, der in Philadelphia bärenstark pitchte. In dieser Form sind sie jedenfalls Favorit auf den dritten NL-Titel in Folge. Highlight der Saison war zweifelsfrei das Perfect Game von Roy Halladay.

Top: Roy Halladay; Jamie Moyer

Atlanta Braves, 91-71

Nachdem die Braves die Division lange anführten, machten sie es bis zum letzten Spieltag spannend, denn erst dort konnten sie sich zumindest das Wild-Card-Ticket sichern. Der Ausfall von Chipper Jones wiegte schwerer wie erwartet, da der Rest der Offensive zu wenig brachte. Stark vor allem Billy Wagner in seiner letzten Saison, der eigentlich noch zu gut ist, um aufzuhören.

Top: Billy Wagner; Flop: Nate McLouth

Florida Marlins, 80-82

Das Low-Budget-Team machte wie immer das Beste aus seinen Möglichkeiten und lieferte eine durchaus solide Saison ab. Manager Fredi Gonzalez musste nach Querelen mit Superstar Hanley Ramirez gehen. Mit Gaby Sanchez und Mike Stanton schlugen erneut zwei Rookies ein. Die Marlins bleiben somit die Talentschmiede der Liga.

Top: Josh Johnson; Flop: Emilio Bonifacio

New York Mets, 79-83

Auch diese Saison ging nicht ohne Skandal ab. So verletzte sich Francisco Rodriguez, als er seinen Schwiegervater verprügelte. Aber auch sportlich überwiegte das Negative beim Team aus Queens, obwohl sie zu Saisonbeginn durchaus überzeugen konnten. Minaya und Manuel müssen gehen, ein längst überfälliger Schritt.

Top: R.A. Dickey; Flop: General Manager Minaya

Washington Nationals, 69-93

Nach dem euphorisch gefeierten Debüt von Stephen Strasburg folgte schnell die Ernüchterung. Tommy-John-Operation und damit ein Jahr Pause für die Nachwuchshoffnung der Nats. Sportlich ging es dennoch bergauf. Deutlich mehr Siege als 2009 und nicht mehr das schlechteste Team der MLB. Nachdem man nun auch Bryce Harper gedrafted hat, winken glorreiche Tage in der Hauptstadt.

Top: Adam Dunn; Flop: Jason Marquis

NL Central

Cincinnati Reds, 91-71

Die Reds sorgten für eine der größten Überraschungen, indem sie die NL Central relativ deutlich gewannen. Die Stärke des Teams war sicher die Ausgeglichenheit, sowohl offensiv wie defensiv, auch wenn Joey Votto herausragte. Das junge, erfolgshungrige Team könnte die Big Red Machine aufleben lassen.

Top: Joey Votto; Flop: Aaron Harang

St. Louis Cardinals, 86-76

Vor der Saison als stärkstes Team, neben den Phillies, in der NL gehandelt, ist Platz zwei sicher eine Enttäuschung. Ein Problem war sicher die Tatsache, dass man nur über drei konkurrenzfähige Starting Pitcher verfügte. Da half es dann auch nichts, dass Superstar Albert Pujols eine weitere starke Saison ablieferte. Die Saison 2011 steht wohl ganz im Fokus der Vertragsverlängerung von Pujols.

Top: Albert Pujols; Flop: Kyle Lohse

Milwaukee Brewers, 77-85

Insgeheim hofft das Team aus dem beschaulichen Milwaukee immer auf eine Playoffteilnahme. Im Großen und Ganzen können die Brewers mit dem dritten Platz zufrieden sein, zu schwach ist einfach das Pitching. Hoffman holte zwar seinen 600. Save, ansonsten trieb er die heimischen Fans meist zur Verzweiflung. Auch hier die Frage: Was macht Prince Fielder?

Top: Corey Hart; Flop: Trevor Hoffman

Houston Astros, 76-86

Die Zeichen stehen in Houston eindeutig auf Neuaufbau. So gab man im Sommer die beiden Leistungsträger und Publikumslieblinge Roy Oswalt und Lance Berkman ab. Interessant ist, dass das Team seitdem eine positive Bilanz aufweist. Man wollte Oswalt und Berkman die Chance auf die World Series nicht verbauen. Ein Unterfangen, das in Houston so schnell nicht umzusetzen ist.

Top: Brett Myers; Flop: Katzuo Matsui

Chicago Cubs, 75-87

Die erhoffte Playoffteilnahme wurde weit verfehlt. Die Saisoneröffnung stand schon unter keinem guten Stern, als Pitching-Ace Carlos Zambrano am Opening Day die Hucke voll bekam. Das Pitching-Ace fiel dazu im Saisonverlauf durch erneute Ausraster gegen Teamkollegen auf. Lou Piniella trat zurück, so musste er das Trauerspiel seines Clubs nicht länger ertragen. Auch bei den Cubs riecht es nach Umstrukturierung.

Top: Carlos Marmol; Flop: Carlos Zambrano

Pittsburgh Pirates, 57-105

Dass die Pirates aufgrund der Umstrukturierung keine Bäume ausreißen würden, war schon klar. Aber ein paar Siege mehr hätten es dann schon sein dürfen. So muss man die Saison der Pirates, welche die Saison als schlechtestes Team abschließen, als enttäuschend bezeichnen. 2011 muss besser werden, sonst muss man den kompletten Kaderumbau langsam in Frage stellen.

Top: Evan Meek; Flop: Charlie Morton

NL West

San Francisco Giants, 92-70

Erst am letzten Spieltag konnten sich die Giants den Divisionssieg und damit die Playoff-Teilnahme sichern. Garanten für den erfolgreichen Endspurt waren vor allem die Rookies Buster Posey und Madison Bumgarner mit ihren überzeugenden MLB-Debüts. Da war es zu verschmerzen, dass der zweimalige Cy-Young-Award-Gewinner Tim Lincecum eine nicht ganz so starke Saison pitchte.

Top: Buster Posey; Flop: Pablo Sandoval

San Diego Padres, 90-72

Die Padres standen bereits früh an der Spitze der Division und konnten diese bis in den September hinein verteidigen. Erst beim Endspurt ging ihnen ein wenig die Puste aus. Umso tragischer, da sie am letzten Spieltag sogar die Wild-Card-Teilnahme verspielten. Mit ein wenig Abstand wird man die Saisonleistung in San Diego aber sicher positiv bewerten. Vor allem die jungen Pitcher agierten vielversprechend.

Top: Rotation; Flop: Tony Gwynn jr.

Colorado Rockies, 83-79

"Sweeptember" hat sich nicht wiederholt. Die Rockies waren in der zweiten Saisonhälfte stark, konnten im Gegensatz zum Vorjahr jedoch nicht die Playoffplätze erklimmen. Dennoch kann man mit dem erreichten zufrieden sein. Die Rockies bleiben wie immer unberechenbar, von daher ist 2011 alles drin.

Top: Carlos Gonzalez; Flop: Chris Ianetta

Los Angeles Dodgers, 80-82

Mit den Dodgers konnte sich auch der zweite Playoffteilnehmer 2009 aus der Division nicht für die diesjährige Postseason qualifizieren, womit die Serie von Joe Torre (14 Jahre in Folge in den Playoffs) zu Ende geht. Gerade der im letzten Jahr so super zuverlässige Bullpen erwies sich dabei als anfällig. Nach dem Abgang der Manager-Legende Torre und Spieler-Legende Ramirez werden die Dodgers 2011 ein neues Gesicht bekommen.

Top: Hong-Chih Kuo; Flop: Jonathan Broxton

Arizona Diamondbacks, 65-97

Nur die Pirates waren in der NL schlechter. Das sagt einiges über die enttäuschende Saison der D-Backs. Als einzige fielen sie in der Division schon früh aus dem Rennen um die Playoffplätze. Die länger als erwartete Verletzung von Brandon Webb und ansonsten katastrophale Pitcherleistungen ließen kein besseres Ergebnis zu. Kommt Webb zurück oder nicht? Nicht nur diese Frage wird die D-Backs bis zum Saisonauftakt 2011 beschäftigen.

Top: Daniel Hudson; Flop: Edwin Jackson

 
Autor: Erich Kuffer
 

Kolumnen

Montag, 04. Oktober 2010
 

Ein Lagebericht vor den Playoffs

thisDie reguläre Saison ist vorbei, jetzt beginnt der richtige Spaß. Am Mittwoch starten die Baseball Playoffs der MLB und die Jagd auf die Trophäe der World Series ist eröffnet. Doch wie sind die Teams drauf und wer hat die besten Chancen?

 
 

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