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Fact or Fiction? # 17
(CC-BY-SA - Foto von Keith Allison)
Happy Thanksgiving und herzlich willkommen zur Ausgabe Nummer 17 von Fact or Fiction? am heutigen Donnerstag. Während in den USA der Truthahn Thema des Tages sein dürfte, widmen wir uns spannenden Spekulationen um begehrte Free Agents in der Major League Baseball. Pitcher Roy Halladay steht täglich im Zentrum der Spekulation und wird seit Wochen mit den Yankees und Red Sox in Verbindung gebracht. Letzteres Team hat allerdings erst mal die Aufgabe, Jason Bay in der Stadt zu halten. Matt Holliday bekleidet die selbe Position wie Bay und ist ebenfalls ein heiß umworbener Free Agent. Derweil stellt sich für die Los Angeles Angels die Frage, ob sie überhaupt einen ihrer vertragslosen Superstars, nämlich John Lackey oder Chone Figgins, halten können. Unsere Redakteure sagen euch, wo sie diese Spieler in der nächsten Saison sehen.
Erneut können alle Leser über jedes Thema mit Fact or Fiction abstimmen.
Daniel, Marcus, Erich, Phil und Basti vertreten in dieser Ausgabe ihre Meinungen.
Die kurze Erklärung für neue Leser: Eine kontroverse Behauptung wird in den Raum gestellt, und anschließend begründet der jeweilige Redakteur, ob diese Behauptung für ihn Fact (wahr) oder Fiction (falsch) ist.
Viel Spaß beim Lesen.
1. Fact or Fiction: Roy Halladay wird nächstes Jahr weiterhin für ein Team in der American League East pitchen.
Daniel: Fact. Für mich ist es klar, dass Halladay entweder zu den Yankees oder zu den Red Sox wechseln wird. Er hat bereits klar gemacht, dass selbst wenn er diese Saison noch in Toronto bleiben muss, er danach seinen Vertrag nicht mehr verlängern wird, was für das Front Office der Blue Jays bedeuten würde, dass sie gar nichts für ihn bekommen würden (außer vielleicht einen Kompensations-Draft Pick). Das Angebot der Red Sox wird mindestens mit Clay Bucholz starten, wogegen das Angebot der Yankees mit Phil Hughes oder Joba Chamberlin starten wird. Außenseiterchancen als Tradepartner für die Kanadier haben die Mets.
Marcus: Fact. Da spricht einiges für! Bleibt er bei den Blue Jays, trifft die Aussage in jedem Fall zu. Und wenn es zum Trade kommt, spricht vieles für ein Geschäft mit den Red Sox oder Yankees, obwohl die eben in der gleichen Division unterwegs sind. Diese beiden Teams erfüllen aber alle Ansprüche für Halladay, um seine No-Trade-Klausel aufzugeben: Sie sind Titelanwärter und hätten das nötige Kleingeld, ihm eine üppige Vertragsverlängerung anzubieten. Darüber hinaus verfügen beide über die nötigen Spieler, um den Blue Jays das Geschäft schmackhaft zu machen.
Erich: Fact. Sollte Halladay die Blue Jays in der Offseason verlassen, was nicht unwahrscheinlich ist, dann wird er ein Yankee. Denn trotz des Titelgewinns können die Yankees hochkarätiges Starting Pitching gut gebrauchen, da für nächste Saison nur Sabathia und Burnett fix sind. Was liegt also näher, als einen der besten Pitcher der MLB zu verpflichten. Noch dazu, wo dieser bewiesen hat, dass er in der schweren AL East bestehen kann.
Phil: Fiction. Die Red Sox und Yankees sind nur im Rennen um Roy Halladay, um dafür sorgen, dass er nicht zum jeweiligen Erzrivalen wechselt. Wirklich Interesse, gute Talente in der eigenen Liga für ein einjähriges Leihgeschäft abzugeben, haben beide General Manager nicht, wie sie in den vergangenen Jahren schon bewiesen haben. Die Blue Jays werden dennoch Halladay traden, da ihr neuer GM Alex Anthopoulos sich sicherlich beweisen möchte.
Basti: Fiction. Ich sehe Hallady nach seiner Zeit bei den Blue Jays nicht unbedingt nur in der AL East. Ich denke, wenn die New York Mets eine Chance haben Halladay zu verpflichten, dann werden sie alles Notwendige unternehmen, um ihn auch zu bekommen. Die Frage bleibt dann nur, ob die Mets genügend Kompensation aus den Minor Leagues nach Toronto schicken können, damit die Blue Jays einem Deal zustimmen können. Dies ist für mich der Knackpunkt bei diesem Geschäft. Die Yankees und Red Sox haben die notwendigen und vor allem besseren Resourcen in den Minors. Somit könnten sie am Ende das Rennen um Halladay machen. Für die Los Angeles Dodgers würde es auch Sinn machen, Halladay zu verpflichten. Allerdings bezweifel ich doch stark, ob sie sich den Superstar leisten können, von daher gebe ich ihnen nicht mal Außenseiterchancen.
2. Fact or Fiction: Letztendlich wird es den Red Sox gelingen, Left Fielder Jason Bay in Boston zu halten.
Daniel: Fact. Die Red Sox haben das nötige Kleingeld, um sich Bays Dienste zu sichern und werden das auch sicher in ihn investieren, da Holliday nicht billiger sein wird und Damon bzw. Nady nicht wirklich eine Option sind. Noch dazu ist auch das Farm-System der Red Sox nicht wirklich in der Lage für adequaten Ersatz zu sorgen.
Marcus: Fact. Die Red Sox arbeiten kosteneffizient auf hohem Niveau. So waren sie letztes Jahr nicht bereit, ein paar Millionen auf ihr ohnehin schon gutes Angebot für Mark Teixeira draufzulegen, so dass dieser letztlich doch zu den Yankees ging. Dieses Jahr würden sie wohl anstelle von Bay Matt Holliday ins Auge fassen. Aber wollen sie wirklich so viel mehr Geld für einen Spieler ausgeben, der vielleicht die bessere Reputation hat, aber bei dem man nicht weiß, ob er wirklich in der American League fußfassen wird? Realistisch betrachtet weiß man bei Jason Bay, was man hat: Einen Power-Hitter, der sehr viele Strikeouts sammelt, dessen Schwung aber ideal zum Fenway Park passt. Defensiv ist er zwar auch keine Leuchte, doch selbst Manny Ramirez kam mit dem überschaubaren Fleckchen Rasen vor dem „Green Monster“ gut klar und Bay hatte damit auch eher selten Probleme. Außerdem hat er auch genügend Power, um auswärts Schaden anzurichten. Bei Holliday dagegen habe ich meine Zweifel, ob er in echten Pitcher-Parks überzeugen kann, nachdem es im Oakland-Alameda County Coliseum nicht ging. Und defensiv gibt es auch bessere Spieler. Die Red Sox spielen ein wenig Poker mit Bay, doch am Ende bleibt er für vier Jahre und 65 Mio. $!
Erich: Fact. Die Red Sox haben sich schon frühzeitig darauf festgelegt, Bay halten zu wollen und nicht etwa Holliday zu holen. Von daher werden sie diesen Fisch nicht von der Angel lassen. Dazu ist der Trade eines hochkarätigen Outfielder wie Granderson anhand fehlender Prospects auch unwahrscheinlich. Die Red Sox werden ihr Angebot nachbessern, wahrscheinlich die Laufzeit etwas verlängern und dann wird man sich einigen.
Phil: Fact. Jason Bay hat den Vertrag erst einmal nur abgelehnt, um zu erfahren, wie viel die anderen Teams, bereit sind zu zahlen. Danach wird er einsehen, dass Boston die lukrativste Variante ist. Es gibt wohl keinen Konkurrenten, der mehr zahlen wird.
Basti: Fact. Ich denke, die Red Sox sind gut beraten, Jason Bay in Boston zu behalten. Ich gehe davon aus, dass sie sich mit ihm auf einen mehrjährigen Vertrag einigen. Nach anfänglichen Problemen ist er nun auch in der American League angekommen. Für einen Spieler, der zuvor vor Minuskulissen für die Pittsburgh Pirates gespielt hat, kann man ihm das auch nicht verdenken. Er hat mit Boston eine neue Heimat gefunden und ich glaub auch, dass Bay sehr gerne noch eine Weile bei den Red Sox spielen möchte.
3. Fact or Fiction: Ein Pitcher der Cardinals und nicht Tim Lincecum hätte den National League Cy Young Award gewinnen sollen.
Daniel: Fact. Sowohl Carpenter als auch Lincecum waren in dieser Saison wohl die besseren Pitcher, allerdings würde Wainwright auf meinem Voting ganz oben stehen, da er in dieser Saison keinen Start verpasste und jeden fünften Tag konstant starke Leistungen (sieben Innings und unter zwei Earned Runs) abrufen konnte. Diese Tatsache macht ihn für mich zu einem wertvolleren Pitcher als ein Tim Lincecum, der zwar tonnenweise Strikeouts wirft, aber auch im Play-Off-Rennen versagt.
Marcus: Fiction. Tim Lincecum hat alles in seiner Macht stehende getan, um sein Team zu Siegen zu verhelfen. Wenn er aber keine Runs bekommt, kann er auch nicht so viele Spiele gewinnen wie die Cardinals-Pitcher. Doch der Unterschied zwischen 19 (Wainwright), 17 (Carpenter) und 15 (Lincecum) ist jetzt nicht so groß. Ich denke, am Ende war ausschlaggebend, dass Lincecum die Leistung aus dem Vorjahr bestätigt hat in einem klar schwächeren Team als den Cardinals, während Adam Wainwright im Grunde nur der zweitbeste Pitcher seines Teams war. Der beste Starter in St. Louis 2009 war Chris Carpenter, das Pitching Ace, welcher wiederum zu lange ausgefallen ist. Mit Lincecum hat man schon die richtige Entscheidung getroffen!
Erich: Fiction. Dass die Entscheidung knapp werden wird, war schon vorher klar, denn zu nahe lagen die drei Pitcher in ihren Leistungen zusammen. Aber Lincecum hat nicht unverdient gewonnen, liegt er doch in den zwar unbekannteren, aber dafür aussagekräftigeren Statistiken vorne. Zum Glück nimmt der Einfluss der Wins auf die Entscheidung immer mehr ab, da diese zu stark vom Team beeinflusst werden.
Phil: Fiction. Tim Lincecum war einfach besser als Chris Carpenter und Adam Wainwright. Er hatte zwar einen schlechteren ERA als Carpenter, kam aber auf fast 120 mehr Strikeouts. Wainwright ließ mehr Baserunner zu und die gegnerischen Batter sahen an der Platte einfach besser aus. Für die Stats-Guys reicht auch ein Blick auf FIP (Fielding Independent Pitching), wo Lincecum die National League anführt.
Basti: Fiction. Der Cy Young Award geht vollkommen verdient an Lincecum. Wir sind hier nicht bei einer MVP-Wahl, wo das Team eines Spielers noch im Hintergrund steht. Lincecum hat von den drei Kandidaten die mit Abstand beste Saison gespielt. Sein Team, die Giants, gehören nicht zu den offensivstärksten Team der National League, weshalb sie ihm nur wenig Run-Support geben konnten. Darüberhinaus dominierte Lincecum die "nicht standardmäßig" geführten Pitcher-Statistiken allesamt an, wo die Faktoren Defensive und Ballparks klar mit einfließen. Die Wahl ging deswegen so knapp aus, weil viele Journalisten zu diesen leider fast schon missachteten Statistiken nicht stehen und sich diese auch nicht regelmässig ansehen. Anders kann ich es mir nicht erklären, weshalb die Wahl zugunsten von Lincecum so knapp ausging.
4. Fact or Fiction: Die New York Yankees werden einen weiteren Superstar verpflichten und ihren Kader mit Roy Halladay, Matt Holliday oder Jason Bay verstärken.
Daniel: Fact. Da Scott Boras bereits angekündigt hat, dass sein Klient Matt Holliday zuerst schauen wird, was der freie Markt so hergibt, werden die Yankees sich zuerst um die Dienste von Roy Halladay bemühen. Sollte dies nicht gelingen, wird man sich dem Pool der Free Agents zuwenden und versuchen John Lackey oder Randy Wolf als Nummer-drei-Starter zu verpflichten und sich anschließend dem Thema Matt Holliday widmen. Sollte der Halladay-Trade durchgehen, werden sich die Yankees eine kurzfristige Lösung im Left Field kaufen (Cameron, Damon, Nady) und dann ab August oder September den Weg für ihren Top-Prospect Austin Jackson freimachen. Falls nicht, werden die Yankees sicher einer der aggressivsten Bieter um die Dienste von Holliday sein.
Marcus: Fact. Ich sage deshalb Fact, weil ich die Yankees in ernsthafter Verfolgung von Roy Halladay sehe. Wenn sie diesen bekämen, hätten sie ohne weiteres die mit Abstand beste Rotation im Baseball! Allerdings kommt es auf den Preis an Talenten an, die man abgeben müsste. Dem Vernehmen nach wäre man bereit, sich von Phil Hughes oder Joba Chamberlain, nicht aber von Austin Jackson bzw. Jesus Montero zu trennen. Die Frage wird aber sein, was die Blue Jays wollen und was die anderen bieten. Die Yankees hätten sicherlich kein Problem bei einer Einigung mit Toronto, die nötige Verlängerung für Halladay zu stemmen, was nicht viele Teams von sich behaupten können! Eine Einschränkung habe ich aber doch: Sollte Halladay zu einem Team getradet werden, dass ähnlich wie Milwaukee 2008 alles auf eine Karte setzt und nur für ein Jahr plant, dann wären die Yankees damit sicher auch zufrieden, denn in dem Fall würde der „Doc“ wohl nicht auf eine Vertragsverlängerung und Ende 2010 Free Agent werden. Dann bräuchten die Yankees für ihn keine Talente mehr abzugeben…
Was die beiden Left Fielder angeht, so sehe ich keinen von ihnen in New York. Gegen Bay sprechen die vielen Strikeouts (162 im letzten Jahr), der niedrige Schlagdurchschnitt und seine schlechte Defense – diese ist ein Hauptgrund für die Yankees, nicht mehr auf Johnny Damon im Left Field zu setzen. Und bei Matt Holliday ist ebenfalls die Defense ein Problem. Genauso seine schlechten Zahlen für die Oakland A’s in der American League. Er wäre besser aufgehoben in der NL, wobei Yankee Stadium wohl ebenfalls helfen könnte. Der größte Knackpunkt dürften aber die überzogenen Gehaltsforderungen von Scott Boras rein, wobei ich nicht glaube, dass Holliday – oder irgendein anderer in diesem Winter – einen Vertrag über 100 Mio. $ bekommen wird.
Erich: Fact. Ein mögliches Szenario wäre ein Trade von Halladay und Wells nach New York. Die Yankees hätten dadurch ihren Wunschspieler sowie einen soliden, wenn auch überteuerten Outfielder. Die Payroll könnte durch den Weggang von Pettitte, Damon und Matsui entlastet werden und man hätte keine Talente verloren. Wahrscheinlicher ist aber, dass man einen der jungen Pitcher Chamberlain oder Hughes für Halladay traden würde. Diese würden auch gut in die junge Rotation der Blue Jays passen, die damit in ein paar Jahren die Tabellenspitze in Angriff nehmen könnten. Bay und Holliday sind hingegen keine Option, denn genügend Power ist im Lineup der Yankees vorhanden.
Phil: Fiction. Matt Holliday und Jason Bay wollen langfristige Verträge, die sie bei den Yankees aber nicht bekommen werden. Auch in New York gibt es ein Budget. Zum anderen sind beide von rechts schlagende Outfielder, die damit Hideki Matsui oder Johnny Damon nicht ersetzen können, was im Yankee Stadium mit dem Short Porch im Rightfield aber wichtig ist. Dass ich nicht glaube, dass Halladay in die Bronx wechselt, erwähnte ich bereits in Punkt eins.
Basti: Fiction. Am ehesten von den genannten Spielern wohl noch Holliday, wobei ich auch dort ehrlich gesagt nicht an eine Verpflichtung glaube. Die Yankees sollten, nachdem sie vor der Saison 2009 so viel in ihr Team hineingesteckt haben, wie die acht Jahre zuvor zusammen, auch einmal ihre Ausgaben walten lassen und diese nicht noch mehr in die Höhe treiben. Ich könnte mir vorstellen, dass die Yankees um Holliday lange mitbieten werden, dann aber aus den Verhandlungen aussteigen. Spätestens 2011 wird ihr Top-Talent Austin Jackson in den Major-League-Kader kommen. Dann hätten die Yankees auch endlich mal die Gelegenheit einen potentiellen Star aus ihren eigenen Reihen produziert zu haben, was ihnen ja eigentlich seit Mitte der 90er Jahr mit Derek Jeter nicht mehr gelungen war. Übergangsweise werden die Yankees sicherlich einen etablierten Outfielder wie Mike Cameron für ein bis zwei Jahre verpflichten, um die Lücke zu schließen.
5. Fact or Fiction: Die Los Angeles Angels werden Third Baseman Chone Figgins behalten, Pitcher John Lackey nicht.
Daniel: Fiction. Lackey wird dem Ruf des Geldes nach New York zu den Yankees oder den Mets folgen und Figgins wird aufgrund seiner universellen Einsetzbarkeit ein sehr gefragter Mann auf dem Markt sein. Für mich ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich die Angels diesen Luxusvertrag leisten werden, den Figgins zweifelos bekommen wird.
Marcus: Fact. Hört sich plausibel an. Chone Figgins ist der Prototyp für Angels-Baseball. Er ist schnell, ein echter Kontakt-Hitter, bringt den Ball fast immer ins Spiel und stiehlt jede Menge Bases. Darüber hinaus lag seine OBP zuletzt nur knapp unter .400, was für einen Leadoff-Hitter stark ist. Ihn wird man nicht gehen lassen. John Lackey dagegen fordert ein Gehalt im Bereich von 16 Mio. $ jährlich, also das, was A.J. Burnett im letzten Jahr von den Yankees bekam. Er hat zwar nicht annähernd den Stuff, den A.J. aufzuweisen hat, aber er ist dafür deutlich stabiler und hat nicht diese an Wahnsinn grenzenden Tendenzen. Allerdings begann er die letzten zwei Saisons nicht vor Mai, was ein Problem darstellen könnte. Sein Ellenbogen scheint einigen Sorgen zu bereiten und wohl vor allem den Angels, die ihm bisher keinen neuen Deal angeboten haben.
Erich: Fact. Die Angels werden nicht alle ihre Free Agents ziehen lassen, denn dadurch würde der Kader zu sehr geschwächt. Chone Figgins ist dabei sicher der wertvollste, denn Alternativen auf Third Base gibt der Free-Agent-Markt kaum her. In der Rotation kann man Lackey hingegen mit Saunders, Weaver, Kazmir und Santana relativ gut ersetzen.
Phil: Fiction. Beide Spieler werden die Angels verlassen. Beide Spieler gehören zu den begehrtesten Free Agents in diesem Winter. Daher wird ihr Preis in die Höhe gehen und das Team aus Anaheim erweckte in den letzten Jahren nicht den Anschein, dass sie sich an derartigem Wettbieten ernsthaft beteiligen wollen.
Basti: Fact. Lackey wird für die Angels einfach zu teuer, darum macht es keinen Sinn sich um einen weiteren Vertrag zu kümmern. Er startete die vergangenen beiden Jahre auf der Verletztenliste aufgrund seines Ellenbogens. Allerdings pitchte Lackey anschließend immer sehr solide bis zum Saisonende. Man sollte sich vorher bewusst sein, auf was man sich mit Lackey einlässt. Die Gefahr, dass er sich schwer verletzt und eine Saison pausieren muss, ist in jedem Fall gegeben. Dagegen gehört Chone Figgins, der schon 2002 beim World-Series-Gewinn im Kader der Angels stand, einfach in dieses Team. Er ist so wichtig für das Lineup als Lead-Off-Hitter, kommt sehr oft auf die Base, stiehlt viele Bases und erzielt sehr viele Runs. Die Angels sind in gewisser Weise verpflichtet, ihn zu halten und ich denke, dass sie sich auch sehr bald mit Figgins einigen werden.
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Fact or Fiction? meldet sich im Dezember mit Ausgabe 18 zurück.
Nils Braselmann
Nils Braselmann ist Betreiber und Chefredakteur von Baseballinsider.de und AFinsider.de und bei den Portalen für Public Relations verantwortlich. Zudem ist er für die monatliche Ausgabe von Fact or Fiction? zuständig. Der 26jährige aus Westfalen ist CEO von Nur Original Productions, Europas größtem Sport-DVD-Shop und studiert nebenbei Amerikanistik und Germanistik in Marburg.
Seine Freizeit verbringt der Sportbegeisterte mit Tennis, dem 1.FC Köln, US-Sports, Freunden und Sportwagen.


Dann mal gute Nacht Mets, sollten die es wirklich so doll treiben. Aber selbst die werden kein Ge...
(09-02-2012 18:28)Nico
Solche "Bad contract swaps" a la Milton Bradley gegen Carlos Silva gibt's normalerweise n...
(09-02-2012 16:24)Rene
Es branden immer mal wieder Spekulationen auf, wonach die METS Jason Bay für Burnett traden könnt...
(09-02-2012 15:54)USSFSteeler
Ich glaub so einfach geht das gar nicht
(09-02-2012 09:09)Basti
wegen mir kann er nach japan
(09-02-2012 08:59)wordass