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Sandy Koufax - "The Left Hand of God"
Sandy Koufax wurde am 30. Dezember 1935 in Brooklyn, New York geboren.
Koufax verbrachte fast seine komplette Jugend im New Yorker Stadtteil Brooklyn, wo er zuerst durch sein Talent für Basketball bekannt wurde. 1951, im Alter von 15 Jahren begann der junge Koufax erstmals damit, an der Lafayette Highscholl Baseball mit einem Team zu spielen, zuerst als Catcher, dann als First Baseman.
Basketball stand zu dieser Zeit noch an erster Stelle im Leben von Sandy Koufax, sein Können brachte ihm ein Stipendium der Universität Cincinnati ein, wo er zwei Jahre für deren Basketballteam auflief, bevor er es 1954 auch in die Baseballmannschaft der Universität schaffte.
Bill Zinser, ein Scout der Brooklyn Dodgers schrieb in höchsten Tönen
von dem Jungen Mann, seine Berichte wurden aber ungelesen zu den Akten
gelegt. Ein anderes Baseballteam führte Koufax schließlich zurück nach
New York. Die New York Giants hatten ihn zu einem Tryout in den Polo
Grounds eingeladen, außerdem reiste er nach Pittsburgh, um dort den
Pirates Verantwortlichen sein Können zu demonstrieren. Diese verpassten
es allerdings, ihm rechtzeitig ein Vertragsangebot zukommen zu lassen
und so landete Sandy Koufax doch wieder in seiner Heimat, bei den
Brooklyn Dodgers.
Am 24.Juni 1955 gab Sandy Koufax sein MLB-Debüt bei einem Relief-Einsatz gegen die Milwaukee Braves. Seine ersten Start machte Koufax nur zwei Wochen später, am 06.07.1955, der aber nach fünf Innings bereits beendet war. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits fünf Walks zugelassen. Fast zwei Monate musste der junge Pitcher auf seinen nächsten Start warten, dann aber pichte er am 27. August 1955 ein 2-Hit-Complete-Game-Shutout gegen die Cincinnati Reds für den ersten Sieg seiner MLB-Karriere. Insgesamt hatte Koufax zwölf Einsätze, pitchte 41.7 Innings, ließ dabei 28 Walks zu und schaffte 30 Strikeouts, kam aber in der World Series, die die Dodgers gewannen, nicht zum Einsatz.1956 verlief ähnlich. Sein Fastball war beeindruckend, aber er konnte ihn immernoch nicht komplett kontrollieren. Er pitchte 58 2/3 Innings, ließ 29 Walks zu und schaffte 30 Strikeouts.
1957 musste sich Koufax endgültig beweisen. In seinem ersten Start
gegen die Chicago Cubs schaffte er 13 Strikeouts und einen Complete-Game-Sieg. Nach sechs Starts und vier Siegen hatte er die meisten
Strikeouts aller MLB-Pitcher und einen ERA von 2.90. Am 29. September
1957 wurde Koufax der letzte Pitcher der Brooklyn Dodgers, bevor diese
nach Los Angeles abwanderten.
In den nächsten drei Jahren wurde Sandy Koufax immer wieder durch Verletzungen aufgehalten.Trotzdem gelangen ihm zwischendurch immer wieder Glanzleistungen. Im Juni 1959 schaffte Koufax 16 Strikeouts gegen die Philadelphia Phillies und damit einen Rekord für Flutlichtspiele. Keine acht Wochen später brach er Bob Fellers Rekord für die meisten Strikeouts in einem Spiel, in dem er gegen die San Francisco Giants 18 Strikeouts schaffte. Zum Ende der Saison 1959 konnte Koufax seinen ersten World-Series-Titel bejubeln, nachdem sich seine LA Dodgers gegen die Chicago White Sox durchgesetzt hatten. Er selbst allerdings kassierte während der World Series eine Niederlage in Spiel fünf, als er in sieben Innings nur einen Run zuließ, trotzdem verloren die Dodgers mit 0:1.
Zu Beginn der Saison 1961 wurde Koufax endlich
ständiges Mitglied der Starting Rotation der Dodgers. Er gewann 18 Spiele und erzielte 269
Strikeouts. 1962 gelang Sandy Koufax im Alter von 27 Jahren sein erster
No-Hitter in einem Spiel gegen die New York Mets. 1963 wurde die
bislang beste Saison für Koufax. Im Mai schaffte er einen weiteren
No-Hitter gegen die San Francisco Giants und gewann am Ende die Pitchers Triple
Crown mit 25 Siegen, 306 Strikeouts und einem ERA von 1.88. Er wurde
zum MVP der National League und gewann den Cy Young Award ohne
Gegenstimme. Außerdem gewann er mit den Dodgers die World Series gegen
die New York Yankees und wurde zum World Series MVP gewählt.
1964 hatte Sandy Koufax mit diversen Arm- und Handverletzungen zu
kämpfen, trotzdem schaffte er seinen dritten No-Hitter und beendete die
Saison mit immerhin 19 Siegen und 223 Strikeouts. In den letzten beiden Jahren
seiner Karriere pitchte Koufax fast permanent mit starken Schmerzen.
1965 gewann er erneut die Pitchers Triple Crown mit 26 Siegen, 382
Strikeouts und einem ERA von 2.04. Koufax wurde Zweiter bei der
MVP-Wahl und gewann zum zweiten Mal ohne Gegenstimme den Cy Young Award. Außerdem gelang
ihm im September der Saison sein einziges Perfect Game in einem Spiel
gegen die Chicago Cubs, bevor er mit seinen Dodgers erneut den World Series
Titel gewann und zum zweiten Mal zum World Series MVP gewählt wurde.
Vor seiner letzten Saison 1966 sagte der Teamarzt der Dodgers, das
Koufax seine Karriere besser sofort beenden sollte, da er sonst nicht für
seinen Wurfarm garantieren könnte. Koufax behielt diesen Rat für sich, pitchte
323 Innings, holte 27 Siege mit einem ERA von 1.73. Seitdem hat kein Linkshänder mehr so viele Siege in einer Saison vorweisen können.
Leider blieb ihm ein letzter World Series Titel verwehrt, aber immerhin
konnte er seinen dritten Cy Young Award gewinnen.
In seiner zwölf Jahre andauernden Karriere gewann 165 Spiele, erzielte
2.936 Strikeout, pitchte 137 complete Games, 40 Shutouts, vier
No-Hitter und ein Perfect Game. Von 1961 bis 1966 wurde er jährlich ins Allstar-Team. Außerdem war Koufax der erste Pitcher, der mehr als einen Cy Young Award gewinnen konnte. Auch heute ist Sandy Koufax noch bei den Los Angeles
Dodgers zu sehen. Seit 2004 arbeitet er in unregelmäßigen Abständen als Special Instructor der Dodgers-Pitcher, meist während des Spring Trainings.
Koufax leider schon mit 30 Jahren im besten Baseball Alter, entscheiden, weitermachen oder aufhören.
Er hat natürlich die richtige Entscheidung getroffen, aufzuhören. Nur schade für Ihn und seinen
Fans.
über einen Einarmigen oder zumindest Schwerbehinderten Koufax würde sich heute sicher auch niemand
freuen. Hätte ihn gerne mal gegen heutigen Batter gesehen.
wie Willie Mays oder Clemente in seiner Liga oder Mantle und Maris in der World Series pitchen.
Batter aussehen und umgekehrt.
Es gab ja schon ein paar Änderungen, was das Pitchen angeht, seit dem Koufax aufgehört hat.Zum
Beispiel die Strikezone hat sich geändert. Ein kurze Info zu dem Thema, die ich auf die Schnelle
gefunden habe:
That pesky little rectangle has been adjusted half a dozen times since umpires began calling strikes
in the early 1860s, including 1950 and 1963. But the most significant change to modern fans came in
1969, when, after a soporific period of 2-1 scores and .238 batting averages, the zone was shrunk
from top-of-shoulder, bottom-of-knee to armpit, top-...
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Dann mal gute Nacht Mets, sollten die es wirklich so doll treiben. Aber selbst die werden kein Ge...
(09-02-2012 18:28)Nico
Solche "Bad contract swaps" a la Milton Bradley gegen Carlos Silva gibt's normalerweise n...
(09-02-2012 16:24)Rene
Es branden immer mal wieder Spekulationen auf, wonach die METS Jason Bay für Burnett traden könnt...
(09-02-2012 15:54)USSFSteeler
Ich glaub so einfach geht das gar nicht
(09-02-2012 09:09)Basti
wegen mir kann er nach japan
(09-02-2012 08:59)wordass