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Atlanta Braves - Vielversprechende Tendenzen
Rein von der Bilanz her können die Atlanta Braves mit zwei Siegen in den ersten beiden Saisonspielen eine perfekte Bilanz vorweisen. Tatsächlich konnten sie auch – vor allem im ersten Spiel gegen die Chicago Cubs – größtenteils überzeugen, wenngleich auch einige Schwachstellen offenbart wurden. An dieser Stelle ein kurzer Rück- und Ausblick der Atlanta Braves nach den Eindrücken ihres Saisonauftaktes.
Zunächst wurde der Lead-Off-Hitter der letzten Saison, Nate McLouth, nach sehr mäßiger Spielzeit nach seinem Wechsel aus Pittsburgh zum Saisonauftakt in der Batting Order auf Position 8 verfrachtet. Die erste Position in der Schlagreihenfolge übernahm Neuzugang Melky Cabrera, der dies aus seiner Zeit bei den Yankees eher weniger gewohnt war und sicher auch nicht der perfekte Lead-Off-Hitter ist. Deutlich mehr überzeugen konnte Martin Prado, der sich als einer der besten Hitter an Position 2 der Batting Order etabliert hat – in der letzten Saison schlug der Venezolaner von dort starke .315/.361/.479.
Chipper Jones entschied mit seinem Home Run das zweite Spiel in der Serie gegen die Cubs, während Catcher Brian McCann zu den besten Hittern unter den NL-Catchern gezählt werden kann. Das Problem in der Mitte der Batting Order ist vielmehr Troy Glaus. Bereits in der letzten Saison konnte er nach seiner Verletzung bei den St.Louis Cardinals keinesfalls überzeugen und schlug in 14 Spielen .172. Zwar ist Glaus bekannt, oft Strikeouts zu kassieren, allerdings ist der bisherige Eindruck vom First Baseman alles andere als gut: 6 Strikeouts in 7 At Bats. Zudem kassierte er im zweiten Spiel gegen die Cubs mit 4 Strikeouts in 4 At Bats sogar den Golden Sombrero! Hätte Chipper Jones nicht mit seinem Home Run das Spiel gegen die Cubs gedreht, so wäre eine Niederlage vor allem Glaus zuzuschreiben gewesen. Zunächst kassierte er bei Bases Loaded und nur einem Out einen 3-Pitch-Strikeout von Ryan Dempster, um kurze Zeit später mit einem Error auch noch zwei Runs der Cubs einzuleiten.
Hinter Glaus konnte Yunel Escobar zumindest im ersten Spiel überzeugen, als dem Kubaner 5 RBI gelangen. Der Shortstop sollte seine gute letzte Saison wiederholen können, vor allem wenn er weiterhin mit Runners in Scoring Position so stark schlägt (.373/.438/.627 in der vergangenen Saison).
In beiden Spielen gegen die Cubs überzeugen konnte von den Braves-Hittern allerdings nur Jason Heyward. Sein Schwung und Präsenz am Schlagmal sind einfach nur beeindruckend und der Autor dieser Zeilen sieht in ihm den linkshändigen Albert Pujols. Mindestens genauso beeindruckend war auch Heywards Auftritt nach seinem grandiosen Debüt am Opening Day, denn gegen die Cubs gelang ihm – scheinbar unbeeindruckt von dem Hype nach seinem Debüt – ebenfalls in seinem ersten At Bat erneut ein langer Hit, der die zwischenzeitliche 1:0-Führung brachte.
Im Pitchingbereich konnten die beiden Starting Pitcher Derek Lowe und Jair Jurrjens weniger überzeugen, vor allem Lowe könnte eine schwierige Saison haben, wenn er nicht mehr seine gewohnten Grundouts bekommt. Schon letzte Saison führte das zu einer mäßigen Spielzeit, und – nicht zuletzt auch aufgrund seines Alters – sollte hier keine unbedingte Steigerung zu erwarten sein.
Der Bullpen zeigte dafür bisher sehr starke Auftritte, vor allem Closer Billy Wagner. Sein Fastball dampfte mit 98 mph in die Strikezone gegen die Cubs und er scheint wieder der dominante Pitcher wie vor einigen Jahren zu sein – hier sollte Atlanta einen guten Deal gemacht haben, schließlich tradete man in der Offseason im Grunde Rafael Soriano für Billy Wagner. Vor allem in der Hinsicht, dass Soriano schon letzte Saison ungewohnt oft sehr wacklige Auftritte hatte und nun bei den Tampa Bay Rays daran anknüpft, scheint Wagner die ideale Besetzung auf der Closer-Position zu sein.
Sicher, es ist früh in der Saison, aber einen ersten Eindruck konnte man von den Teams schon gewinnen. Im Fall der Atlanta Braves scheint vieles auf eine starke Saison hinzudeuten, vor allem wenn Heyward an seinen phänomenalen Auftakt anknüpfen kann. Einzig Troy Glaus ist bisher ein Totalausfall und sollte nicht länger an 5 schlagen. Zwar sind zwei Spiele keine ausreichende Grundlage, aber mit Rückblick auf letzte Saison bei den Cardinals scheint Glaus alles andere als in der Lage, der Slugger zu werden, den sich die Braves wünschen. Vor allem seine Strikeouts und Double Plays, in die er auch desöfteren groundet, sollten Manager Bobby Cox bereits jetzt dazu verleiten lassen, Heyward an Schlagposition 5 zu stellen. Glaus würde dann an 7 in der Batting Order rutschen, was vielleicht etwas Druck vom First Baseman nehmen würde, wenngleich er eigentlich nur mangels Alternativen im Lineup bleiben sollte.
Insgesamt überwiegen bei Atlanta vor allem mit Prado, Heyward und Wagner aber die positiven Elemente, sodass die Playoffs sicher realistisch sind. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob Chipper Jones nach seinem Home Run zuletzt seine Form tatsächlich wiedergefunden hat und wie sich das Starting Pitching entwickelt. Ein großes Fragezeichen steht aber vor allem bei der First Base-Position – hier haben die Braves sicher den größten Nachteil gegenüber allen anderen Playoff-Anwärtern. Ein Trade im Sommer könnte hier durchaus Sinn machen, wenngleich es neben der mäßig besetzten Lead-Off-Position die bisher einzige Schwachstelle der Braves zu sein scheint.
Immerhin hatte er ein gutes Spring Training. Und sollte er es nicht packen, ständen mit Hinske und
Freeman zwei Verteter parat.
Hinske hatte bei den Rays durchaus überzeugt, kam bei dem Top-Lineup der Yankees aber leider selten
zum Zug.
Und Freeman ist das derzeitige Top-Prospect (Offensiv) der Braves.
erneuter Auftritt bei Bases Loaded und 1 Out, als er ins Double Play groundete...
und Hinske ist nun eher weniger ein Ersatz, er war ja auch nicht ohne Grund zuletzt meist nur
Bench-Player... kurzum im Vergleich zu den anderen NL-Playoffanwärtern Phillies, Cardinals, Rockies
und selbst Dodgers hinken die Braves an 1B was die Offensive und vor allem das Clutch-Hitting angeht
ziemlich hinterher.
überhaupt. Die Brewers mit Fielder und die Cubs mit Lee nicht zu vergessen.
Problem war halt auch, dass LaRoche einen Mehrjahresvertrag wollte, den ihm die Braves im Hinblick
auf Freeman nicht geben wollten.
Andererseits. Hätten die Braves einen z.B. Howard auf 1B, wer könnte sie dann noch stoppen?
sicherlich in der Offseason sehr gut für 1B verpflichten können und wären auch eine Aufwertung
gegenüber Glaus...
sicherlich in der Offseason sehr gut für 1B verpflichten können und wären auch eine Aufwertung
gegenüber Glaus...
Huff und DeRosa müssen aber noch gewaltig zulegen, denn noch ist niemand so richtig zufrieden mit
den Jungs. Geben wir ihnen etwas Zeit, denn wir wollen ja nicht schon nach 6 Spielen den Stab über
den Jungs brechen. Zumindest haben sie gestern ihre ersten Hits im heimischen Stadion geschlagen,
das ist doch schon mal was.....
By the way: dieser Heyward ist ja echt ein Hammer. Den hätten wir auch gerne im Team!
Matze
Remo Gebert
Remo Gebert ist 23 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Berlin. Beruflich ist der gelernte Außenhandelskaufmann auf verschiedenen Finanzmärkten tätig. Bei Baseballinsider.de führt Gebert einen Blog.
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Dann mal gute Nacht Mets, sollten die es wirklich so doll treiben. Aber selbst die werden kein Ge...
(09-02-2012 18:28)Nico
Solche "Bad contract swaps" a la Milton Bradley gegen Carlos Silva gibt's normalerweise n...
(09-02-2012 16:24)Rene
Es branden immer mal wieder Spekulationen auf, wonach die METS Jason Bay für Burnett traden könnt...
(09-02-2012 15:54)USSFSteeler
Ich glaub so einfach geht das gar nicht
(09-02-2012 09:09)Basti
wegen mir kann er nach japan
(09-02-2012 08:59)wordass