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Fact or Fiction? #5

 
Autor: Nils Braselmann Montag, 25. August 2008
 

Einmal im Monat ist es Zeit für Fact oder Fiction? bei MLBInsider.de. Auch im August haben sich wieder vier Redakteure zusammengefunden, die Themen von höchster Brisanz kommentieren.

Dieses Mal drehen sich die Diskussion rund um Baseball bei Olympia und aktuelle Themen aus der Major League Baseball. Sollten die New York Yankees Joe Girardi nach der Saison feuern? Haben die Boston Red Sox einen großen Fehler gemacht mit dem Manny-Trade? Wer soll MVP werden, und schaffen die Dodgers nun mit Leichtigkeit die Playoffs? Auf all diese Fragen versuchen wird heute eine Antwort zu finden.

Herzlich willkommen zur fünften Ausgabe von Fact or Fiction? Eine kontroverse Behauptung wird in den Raum gestellt, und anschließend begründet der jeweilige Redakteur, ob diese Behauptung für ihn Fact (wahr) oder Fiction (falsch) ist. Heute sind Basti, Mirko, Marcus und Phil meine Gäste aus dem MLBInsider.de-Team.

Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen!


1. Fact or Fiction: Die Dodgers werden dank der Verpflichtungen von Greg Maddux und Manny Ramirez die Playoffs erreichen.


Basti: Ficton. Für mich ist das Rennen um den Sieg in der NL West weiterhin völlig offen. Die Diamondbacks haben zwar eine Schwächephase gehabt, und die Dodgers konnten aufschließen, allerdings glaube ich nicht, dass die Verpflichtung von zwei Spielern dazu führt, dass man im Kampf, um die Playoffs einen Vorteil hat. Das Pitching und die Offense aus Arizona ist ebenbürtig, zumal mit Adam Dunn auf die Verpflichtung von Manny Ramirez der Dodgers reagiert wurde. Das Restprogramm spricht außerdem für Arizona: Die Dodgers haben die vermeintlich härteren Serien noch vor sich und mehr Spiele auswärts, aber der Kampf um den Titel ist noch lange nicht entschieden und ich glaube, dass es auch erst in der letzten Woche der Regular Season eine Entscheidung gibt.

Marcus: Fiction. Die Dodgers haben sich mit Manny Ramirez sicherlich einen der besten Hitter unserer Zeit geangelt. Und auch Greg Maddux wird das Team verbessern, aber nicht entscheidend. Maddux ist nicht mehr der Top Pitcher früherer Tage, sondern nur noch einer, der zumeist nach fünf bis sechs Innings fertig ist. Das führt zu viel Bullpen-Aktivität und gerade hier liegt ja eine Schwachstelle der Dodgers. Wenn wir nun auf die Konkurrenz schauen und die Wild Card direkt vergessen (hat eh keinen Sinn, darüber noch nachzudenken), dann fällt auf, dass Arizona immer noch die bessere Rotation hat. Brandon Webb, Dan Haren und Randy Johnson sehe ich klar vor Derek Lowe, Chad Billingsley und eben Maddux. Mit Adam Dunn haben sie zudem auch noch die bisher fehlende Power ins Lineup geholt, insofern sollten die D-Backs das Rennen machen!

Mirko: Fact. Die NL West ist dieses Jahr wohl nicht so stark einzuschätzen, wie letztes Jahr. Durch die Verpflichtung von Manny Ramirez haben sich die Dodgers entscheidend in der Offensive verstärkt. Er macht die Lineup der Dodgers deutlich stärker. Gerade in der Offensive hatte es bei den Dodgers die stärksten Defizite gegeben. Das Pitching war ohnehin schon gut. Es dürfte ein enges Rennen mit den Diamondbacks um die Divisionskrone geben, das die Dodgers aber knapp gewinnen werden.

Phil: Fact. Schon alleine die Verpflichtung von Manny Ramirez sollte den Dodgers in die Playoffs verhelfen. In Los Angeles ist er wieder motiviert und die Batting Order hat endlich den Slugger, der ihnen in den letzten beiden Jahren gefehlt hat. Damit werden auch wieder Spieler wie Russell Martin und James Loney besser schlagen. Sicherlich haben sich die Diamondbacks mit Adam Dunn auch verstärkt, aber Ramirez ist der komplettere Hitter. Der Trade für Greg Maddux hilft ihnen in dem Sinne, dass sie nun dafür sorgen können, dass sie Clayton Kershaws Inning-Limit kontrollieren können, ohne die Rotation schwächer zu machen.



2. Fact or Fiction: Carlos Quentin von den White Sox und Albert Pujols von den Cardinals sollten die diesjährigen MVP-Awards bekommen.


Basti: Fact. Quentin spielt die Saison seines Lebens bei den White Sox. Er führt aktuell die Liga in Homeruns an und ist in den Top-5 in RBIs. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass in der Vergangenheit öfters Spieler zum MVP gewählt wurden, deren Teams es in die Playoffs geschafft haben. Quentin wäre ein hochverdienter MVP der American League, weil er seit seinen beiden doch eher dürftigen Jahren bei den Diamondbacks, diese Saison leistungsmäßig explodiert ist.
Pujols spielt wieder eine sehr starke Saison. Leider werden es die Cardinals nicht in die Playoffs schaffen, allerdings führt kein Weg an ihm vorbei, wenn es um den MVP der National League geht. Seine Homeruns, Runs und RBI Stats sind zwar nicht so hoch wie sonst, allerdings muss man sagen, dass die meisten Teams versuchen Pujols aus dem Weg zu gehen und ihn oft auf Base lassen. Er ist offensiv gesehen, der mit Abstand wichtigste Spieler für sein Team in der National League und hätte es ihm diesen Jahr meiner Meinung nach mehr als verdient MVP zu werden.

Marcus: Fiction. Ich denke schon, dass Carlos Quentin es verdient hätte. Er hat die meisten Home Runs, schlägt über .290 und sein Team liegt auf Playoffkurs. Doch wenn diese verpasst werden, dann fällt mir zumindest mal kein Spieler eines Playoffteams ein, dass einen ernsthaften Kandidaten hätte. Und dann kommen die zurzeit 117 RBI und der .300 Avg. von Josh Hamilton wieder ins Spiel. Und da würde ich dann doch zum Texas Ranger tendieren!
Bei Albert Pujols muss man im Hinterkopf haben, dass er durch seinen Ellenbogen gehandicapt ist und mittlerweile fast schon wie Barry Bonds behandelt wird – nur nichts in die Strikezone! Und dennoch steht er bei 26 Home Runs und schlägt .348 mit einer .456 On-Base-Percentage. Doch auch hier stellt sich die Frage, ob die Cardinals die Playoffs erreichen. Wenn ja, kann man auch den anderen Cardinal Ryan Ludwick nennen, der 31 Home Runs und 94 RBI aufweist. Schaffen sie es nicht, wäre mein Kandidat Ryan Braun von den Brewers! Meine Antwort wäre also JA zu Quentin (White Sox kommen in die Playoffs) und NEIN zu Pujols, denn die Brewers holen die Wild Card!

Mirko: Fact. In der American League kommt außer Quentin wohl nur Josh Hamilton für den MVP in Frage. Alles in allem würde ich mich da aber auf Quentin festlegen, da er auch immer wieder in engen Situationen entscheidend in Aktion tritt und auch mit seinem Team bessere Chancen auf die Playoffs hat. In der National League ist das Rennen enger. Da könnte man für Hanley Ramirez, Chase Utley oder auch Ryan Braun stimmen. Ich würde aber trotzdem zu Pujols tendieren. Denn ohne ihn wären die Cardinals ganz weit weg von einem möglichen Playoff-Einzug. Bei den anderen genannten wäre das nicht im gleichen Ausmaß der Fall.

Phil: Fact. Aus dem Grund, dass die beiden wohl die einzigen der Kandidaten sind, die über die komplette Saison überragenden Leistungen gebracht haben.



3. Fact or Fiction: Joe Girardi sollte gefeuert werden, falls die New York Yankees die Playoffs nicht erreichen.


Basti: Fiction. Es ist mehr als offensichtlich, dass Giradri nicht im ersten Jahr in die sehr tiefen Fussstapfen von Joe Torre treten kann. Daher würde es zu den Yankees passen Girardi zu feuern, sollte er nicht die Post Season erreichen. Ich muss aber darüberhinaus doch feststellen, dass die Yankees damit eher nicht gut beraten wären. Ich denke, dass Girardi der richtige Manager ist, der in ein paar Jahren sicherlich noch einiges bewegen kann. Die Saison begann mit vielen Verletzungen, gerade im Pitching wurden sehr viele unerfahrene AAA Spieler eingesetzt. Nach der Trading Deadline wurden die Erwartungen hochgeschraubt, durch die Verpflichtung von Catcher Pudge Rodriguez und Relief Pitcher Damaso Marte, und es könnte durchaus sein, dass die Yankees Girardi sofort nach der Saison den Laufpass geben, weil er eben das Minimalziel Playoffs verpasst hat. Man wird abwarten, wie die Geschäftsführung entscheidet. Sollte man sich auf eine Entlassung Girardis einigen, so wird die kommende Saison nicht unbedingt einfacher werden.

Marcus: Fiction. Die Playoffs rücken für die Yankees im weiter in die Ferne. Sie verlieren wichtige Spiele, während Tampa Bay und andere munter ihre Spiele gewinnen. Doch kann man das Joe Girardi anlasten? Zum Teil ja! Er hat schon einige Male die falsche Wahl getroffen beim sog. „Micro Management“, sprich: Wie lange vertraue ich einem Pitcher und wann bringe ich einen anderen. Zudem hat er deutlich zu viel Geduld mit Leuten wie Melky Cabrera gehabt, die dieses Vertrauen zumindest an der Platte mit Füßen traten. Aber auf der anderen Seite kann er nichts dafür, dass sich sein Pitching Ace schwer verletzt hat. Dann konnte sein Catcher auf einmal nicht mehr werfen und musste auch operiert werden. Als nächstes verpasste der MVP einige Wochen, ein Matsui war lange nicht verfügbar, später lief auch noch Johnny Damon in die Mauer und fiel einige Zeit aus und dass die jungen Hoffnungsträger Phil Hughes und Ian Kennedy bisher nicht überzeugten, geht doch eher auf die Kappe von GM Brian Cashman, der ja auch Johan Santana hätte holen können. Der letzte Tiefschlag kam dann durch den Ausfall von Joba Chamberlain. Wer so viele Verletzungen zu verkraften hat, muss schon sehr viel Glück haben, um die Playoffs zu erreichen und Girardi hatte da nicht eben viel von!
Ich denke aber, wenn Hank seine Ankündigung wahrmacht und im Winter kräftig aufrüstet, sollte Girardi im neuen Jahr wieder mehr Glück haben.

Mirko: Fiction. Im großen und ganzen hat Girardi eigentlich gute Arbeit geleistet. Die Yankees hatten doch über die gesamte Saison riesen Verletzungspech. Sowohl beim Starting Pitching (mit Wang, Kennedy und Hughes) als auch bei den Feldspielern ( u.a. mit Posada, Damon, Rodriguez und Matsui) fielen immer wieder entscheidende Spieler temporär oder dauerhaft aus. Das ist auch für die Yankees schwer zu kompensieren. Girardi hat einige mutige Entscheidungen getroffen, die sich als richtig erwiesen haben. Z.B. Chamberlain zum Starter zu machen, was ja heiß diskutiert war, dürfte sich aber als richte Maßnahme herausgestellt haben. Auch der ehemals schwache Bullpen der Yankees ist unter Girardi aufgeblüht. Ich glaube, dass hauptsächlich die Verletztenmisere an einem möglichem Scheitern der Yankees Schuld wäre. Wird interessant zu beobachten, ob das die Verantwortlichen bei den Yankees genauso sehen werden.

Phil: Fiction. GM Brian Cashman und die anderen Verantwortlichen bei den Yankees machten schon im Winter mit dem nicht erfolgten Trade für Johan Santana klar, dass 2008 für das Team ein Übergangsjahr sein wird. Sie wussten, dass man damit rechnen musste, dass die jungen Pitcher auch schwache Leistungen bringen können. Sicherlich hatten sie sich erhofft, dass sie sofort einschlagen. Das dies nicht der Fall war, geht aber nicht auf das Konto von Girardi, sondern eher auf das von Cashman, mit dem die Steinbrenners aber auch verlängern wollen. Es wird aber im Winter jemand gefeuert werden und es wird dabei wohl Third Base Coach Bobby Meacham treffen. Denn diese Position konnten sie nach dem Abgang von Larry Bowa nicht annähernd gleich ersetzen. Nicht nur, dass Meacham seine Baserunner in Outs laufen ließ. Bowas Fehlen im Coaching Staff sorgte wohl dafür, dass Robinson Cano und Melky Cabrera offensiv einen Schritt zurückmachten. Das ist aber eine andere Geschichte.



4. Fact or Fiction: Wenn bei den Olympischen Spielen nur Profis antreten würden, hätte die USA den besten Kader.


Basti: Fact. Beim World Baseball Classic Turnier 2006 hatten die USA ein aus Major-$League-Profis bestehendes Team. Allerdings fand dieses Turnier im Frühjahr statt, sodass alle Spieler noch in der Saisonvobereitung steckten. Die olympischen Spiele wären mitten in der Saison und gerade die Pitcher wären international gesehen einfach die besten. Ob der vermeintlich beste Kader dann zur Goldmedaille reichen wird, ist die andere Frage: Die Teams aus Südkorea, Japan und Kuba haben alle solide Kader, und am Ende kommt es auf die Tagesform an, denn ich denke, dass die drei genannten Teams jeden Tag gegen eine Major-League-Auswahl der USA gewinnen können.

Marcus: Fiction. Man denke zurück an den ersten World Baseball Classic. Da waren die Amerikaner schon ziemlich gut besetzt, doch am Ende gewann Japan. Und auch die Dominikanische Republik wäre in dieser Konstellation wieder stark mit Leuten wie Manny, „Big Papi“ oder Guerrero, um nur einige zu nennen. Aber die Amerikaner wie alle anderen relevanten (Baseball-)Länder auch, können ja im nächsten März wieder beweisen, wer die besten sind. Dann steigt der nächste WBC!

Mirko: Fact. In der Breite hätten die USA wohl den besten Kader. Sie haben insgesamt das größte Reservoir an Spitzenspielern. Das heißt aber nicht, dass sie auch in der Spitze top wären. Wie man ja auch beim World Baseball Classic immer wieder beobachten kann, sind andere Nationen in der Lage, die USA zu schlagen. Eine Titelgarantie wären die Profis also nicht.

Phil: Fact. Sie haben in Beijing mit 23 Minor League Spielern und einem College Star einen hervorragenden dritten Platz belegt hinter Korea und Kuba, die jeweils mit Profis aus den Topligen antraten. Sie waren dennoch in allen Spielen absolut gleichwertig und wohl nur die Verletzungen von Jayson Nix und Matt LaPorta verhinderten ein besseres Ergebnis. Nun dürfte aber klar sein, dass Major League Spieler noch eine Klasse besser sind, als die Nachwuchstalente und damit hätte die USA den besten Kader. Vor allem, da sie sich im Vergleich zu den anderen Nationen, die auch MLB-Spieler haben, am meisten verstärken würden.


 
5. Fact or Fiction: Die Red Sox hätten Manny Ramirez niemals für Jason Bay traden dürfen.


Basti: Fiction. Die Red Sox hatten doch keine andere Wahl, sie mussten Manny ziehen lassen. Zu Saisonende wäre er spätestens als Free Agent weggewesen, und bereits im vergangenen Jahr hatten sie doch schon ihre teaminternen Probleme, als Manny die letzten sechs Wochen kein Spiel mehr bestritten hat. Angeblich war Manny in dieser Zeit verletzt. Des Weiteren hatte ich das Gefühl, dass Manny auch gar keine Lust mehr hatte bei den Red Sox zu spielen, und er wäre die letzten Wochen der Saison nicht hochmotiviert gewesen.

Marcus: Fact. Jason Bay spielt sehr gut für die Red Sox. Seine Zahlen in Boston: .347/.398/.573 mit vier Home Runs und 18 RBI in 18 Spielen. Allerdings toppt Manny diesen Zahlen seit seinem Debüt für die Dodgers nochmal deutlich – ich weiß, der Vergleich ist unfair! Aber dennoch zeigt ein Blick auf die Karrierezahlen deutlich, dass Bay im Moment klar über seinen Verhältnissen spielt. Ich verbuche das mal unter anfänglicher Euphorie. Doch sollten die Red Sox die Playoffs erreichen, werden sie merken, wie wichtig Manny – MVP der World Series 2004 – für dieses Team war. Das werden die Red Sox Fans sicher nicht gerne hören, aber ohne Manny hätten sie keine zwei Titel in den letzten vier Jahren geholt – David Ortiz hin oder her! Und nebenbei ist „Big Papis“ Leistung seit Mannys Abgang ebenfalls gen Süden unterwegs. Ihm fehlt die Protection und auch wenn er in den letzten Serien wieder besser aussah, ging es da u. a. gegen Texas (5-10) und Baltimore (5-11). Gegen Chicago und Toronto zusammen sah das schon schlechter aus: 4-17. Und in den Playoffs wird man eher Pitching auf dem Niveau der letztgenannten sehen…Was in der Zukunft passiert, wird man sehen müssen, aber Jason Bay ist sicher kein idealer Nachfolger für Manny Ramirez! Und ich lasse hier bewusst die zwischenmenschlichen Probleme raus, denn Ärger gemacht hat er auch in den letzten Jahren immer mal, wenn es darauf ankam im Oktober, war er aber zur Stelle!

Mirko: Fiction. Grundsätzlich ist ein Spieler von der Klasse eines Manny Ramirez natürlich immer ein Verlust. Besonders in diesem Fall, in der Kombination mit David Ortiz in der Lineup. Dieses Duo konnte eigentlich jederzeit ein Spiel alleine für die Red Sox entscheiden. Aber: Es war wohl offensichtlich, dass Manny weg wollte bzw. als Free Agent nochmal richtig Kasse machen will. Reisende soll man nicht aufhalten! Für den Teamzusammenhalt ist es sicherlich förderlich, dass Manny nun weg ist. Denn seine dauernden Eskapaden dürften einige auch gestört haben. Und mit Jason Bay haben sie einen guten Ersatz bekommen. Und einen "unkomplizierten" Teamspieler dazu. Alles hat seine Zeit. Und die Zeit von Manny bei den Red Sox war nunmal abgelaufen.

Phil: Fiction. Manny Ramirez und sein neuer Agent Scott Boras ließen den Verantwortlichen keine andere Wahl, nach den Aktionen von Ramirez vor dem Trade. Haben sie mit Jason Bay einen gleichwertigen Ersatz bekommen? Nein, definitiv nicht. Einen der besten rechtshändigen Batter im Baseball kann man aber auch nicht eins-zu-eins ersetzen. Da Bay aber noch für die kommende Saison unter Vertrag steht, ist es immer noch besser, als wenn man nur die beiden Draft Picks für Ramirez eingestrichen hätte.

Jetzt bleibt mir nur noch meinen Kollegen für ihr Gastspiel bei Fact or Fiction? zu danken. Wir sind gespannt auf eure Meinungen zu den diskutierten Themen. Schreibt einfach bei den Kommentaren zum Artikel zu einer oder zu mehreren Aussagen eure Meinung. Fact or Fiction? ist nächsten Monat mit der sechsten Ausgabe zurück.

Kommentare
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Patrick Krämer
(84.59.194.xxx) 25-08-2008 14:01
Fact, Fact, Fiction, Fiction, Fiction.



Auch wenn bei Punkt 1 nicht Manny allein den Ausschlag geben wird.
 
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Nils Braselmann

 
michael65x90Nils Braselmann ist Betreiber und Chefredakteur von Baseballinsider.de und AFinsider.de und bei den Portalen für Public Relations verantwortlich. Zudem ist er für die monatliche Ausgabe von Fact or Fiction? zuständig.

Der 26jährige aus Westfalen ist CEO von Nur Original Productions, Europas größtem Sport-DVD-Shop und studiert nebenbei Amerikanistik und Germanistik in Marburg.

Seine Freizeit verbringt der Sportbegeisterte mit Tennis, dem 1.FC Köln, US-Sports, Freunden und Sportwagen.