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Die World Series und der Regen, eine Geschichte in vier Akten
Viele sprachen im ersten Moment von einer historisch einmaligen Entscheidung, die World Series aufgrund der Wetterverhältnisse zu unterbrechen. Dabei haben diverese Wetterkapriolen schon vor fast 100 Jahren das Finale der MLB beeinflußt.
Der Urvater aller World Series Rainouts ereignete sich 1911, passender Weise in Philadelphia. Damals musste Spiel vier der Serie sogar um eine ganze Woche verschoben werden. Im Finale standen die Gastgebenden Philadelphia Athletics gegen die Giants aus New York. Nach einem groben Slide von Giants-Spieler Fred Snodgrass gegen den beliebten Third Baseman der A's, Frank Baker in Spiel zwei waren die Gemüter in Philadelphia sowieso bereits stark erhitzt. So kam es, das die Fans der heimischen Athletics das Majestic Hotel, in dem die Gäste aus New York untergebracht waren, so lange belagerten, bis Giants Manager John McGraw den Grund allen Übels, Fred Snodgrass mit dem Zug zurück nach New York schickte. Am Ende gewann Philadelphia die World Series 1911 mit 4:2 Siegen.
Mehr als 50 Jahre später, im Jahre 1962, fiel erneut ein World Series Spiel dem Wetter zum Opfer, diesmal allerdings an der West Küste, in San Francisco. Bei Stande von 3:2 waren die New York Yankees nach San Francisco gereist, wo sie in Spiel sechs gegen die heimischen Giants den Titel holen wollten. Ganze drei Tage mussten beide Teams warten, bis Regen und Sturm aus der San Francisco Bay gezogen waren und Spiel sechs ging mit 5:2 an die Giants. Spiel sieben gewannen allerdings die Gäste der New York Yankees mit 1:0 und damit ihren 20. World Series Titel.
Auch die World Series 1975 wurde durch launisches Oktoberwetter um drei Tage verlängert. Nach Spiel fünf reisten die Cincinatti Reds und die Boston Red Sox zurück in Richtung Fenway Park. Dort angekommen wurde ziemlich schnell klar, das bei den immensen Regenmassen, die vom Himmel fielen, nicht an Baseball zu denken war. So warteten beide Mannschaften drei Tage auf Spiel sechs, das schlußendlich Carlton Fisk mit einem Home Run im zwölften Inning zu Gunsten der Red Sox entschied. Knapp 24 Stunden später waren es allerdings die Cincinatti, die angeführt von Pete Rose Spiel sieben mit 4:3 gewannen und damit ihren dritten World Series Titel auf dem Feld im Fenway Park feierten.
Einzigartig bleibt jedoch die Tatsache, das die diesjährige World Series zwischen den Philadelphia Phillies und den Tampa Bay Rays mitten in einer laufenden Partie unterbrochen wurde. Für uns Baseballfans bleibt zu hoffen, das der Wettergott heute Abend ein einsehen haben wird und beide Teams unter fairen Bedingungen den Sieger von Spiel fünf ermitteln können.
Patrick Krämer
Patrick Krämer ist 27 Jahre alt und in Oberursel/Stierstadt nahe Frankfurt am Main zu Hause. Bei Baseballinsider.de führt der Fan der New York Mets seit August 2008 Kolumne Big Apple Baseball und bloggt neben weiteren redaktionellen Tätigkeiten.Der Redaktionsassistent und Producer bei einem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunksender studierte zuvor Amerikanistik und Anglistik und beschäftigt sich leidenschaftlich gern mit Fantasy Baseball.
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Dann mal gute Nacht Mets, sollten die es wirklich so doll treiben. Aber selbst die werden kein Ge...
(09-02-2012 18:28)Nico
Solche "Bad contract swaps" a la Milton Bradley gegen Carlos Silva gibt's normalerweise n...
(09-02-2012 16:24)Rene
Es branden immer mal wieder Spekulationen auf, wonach die METS Jason Bay für Burnett traden könnt...
(09-02-2012 15:54)USSFSteeler
Ich glaub so einfach geht das gar nicht
(09-02-2012 09:09)Basti
wegen mir kann er nach japan
(09-02-2012 08:59)wordass