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Awards, Hall of Fame, EBCA, Max Kepler, etc.
Ich habe den Blog in den letzten Wochen etwas vernachlässigt. Zeit also, mal wieder ein Update zu bringen. Ein paar Punkte, die vielleicht interessant sind oder auch nicht:
- Awards: In diesem Jahr haben sich die vereinten Baseballschreiber Amerikas keine Blöße gegeben und im Grunde die Preise verdient verteilt. Das ist aber kein Wunder. Dank der vielen Baseball-Blogs stieg der Druck auf die Journalisten, sich mit „neuen“ Statistiken zu befassen. Warum man aber ernsthaft Jeremy Affeldt auf einem MVP-Zettel vermerken kann, bleibt wohl ein Geheimnis.
- Hall of Fame: In diesem Jahr gibt es keinen deutlichen Favoriten, um in die Ruhmeshalle in Cooperstown einziehen zu können. Barry Larkin und Roberto Alomar wäre vor 20 Jahren ein Platz wahrscheinlich noch sicher gewesen. Doch offensiv gute Middle Infielder gibt es heutzutage doch zu Hauf. Trotzdem gehören beide meiner Meinung nach in die Hall of Fame. Beim Rest, nun gut. Im Übrigen versuchen auch die Agenten Stimmung bei den Wählern zu machen, siehe Todd Zeile.
- EBCA Convention I: Am letzten Wochenende weilte ich bei der alljährlichen Convention der European Baseball Coaches Association in Brüssel. Es war eine durchaus gelungene Veranstaltung und im Grunde sollten alle Coaches in Europa sich einmal im Jahr bei derartigen Clinics blicken lassen. Wenn das der Fall wäre, gänge es dem Baseball hierzulande deutlich besser. In Regensburg bei der DBV Academy vom 15-17. Januar ist übrigens Jerry Weinstein von den Colorado Rockies zu Gast.
- EBCA Convention II: Ebenfalls vor Ort war Jim Lefebvre, ehemaliger NL Rookie of the Year, Major League Manager und derzeitiger Hitting Coach der San Diego Padres. Eine seiner interessantesten Stories hatte Sandy Koufax im Mittelpunkt. Der legendäre Pitcher der Dodgers nutzte nur zwei Pitches in seiner Karriere. Fastball und Curveball. Den platzierte er nicht einmal in den Ecken, sondern nur oben und unten in der Strikezone, um die Hitter aus der Balance zu halten.
- EBCA Convention III, bzw. Max Kepler-Rozycki: Im Gespräch mit einem Scout gab es etwas Ernüchterndes zu hören über unseren Hoffnungsträger. So hätten die Minnesota Twins 500.000 Dollar zu viel gezahlt, als Max Kepler-Rozycki für ihn wert gewesen sei. Auf die Frage, ob er eine Chance habe, sagte der Scout, um es diplomatisch auszudrücken, habe Kepler noch viel Arbeit vor sich.
Kommentare
Ich finde, dass ausgenommen vom MVP und Cy-Young award, die Preise auffällig oft an "Stars"
gehen. Gerade bei den Gold Gloves find ich es auffällig, dass berühmte, oft schlagstarke Spieler für
ihre gute Offensivsaison nochn goldenen Handschuh mit ins Reisegepäck bekommen. Dass mal Underdog
sowas bekommt, weil er wirklich Defensiv gut gespielt hat, kommt eher selten vor, was ich sehr
schade finde...
Die Sache mit Jeremy Affeldt sehe ich eher als Anerkennung seiner Wirklich guten Leistung.
gehen. Gerade bei den Gold Gloves find ich es auffällig, dass berühmte, oft schlagstarke Spieler für
ihre gute Offensivsaison nochn goldenen Handschuh mit ins Reisegepäck bekommen. Dass mal Underdog
sowas bekommt, weil er wirklich Defensiv gut gespielt hat, kommt eher selten vor, was ich sehr
schade finde...
Die Sache mit Jeremy Affeldt sehe ich eher als Anerkennung seiner Wirklich guten Leistung.
Die Gold Gloves werden aber nicht von der BBWAA verteilt, sondern von den Managern und Coaches und
die haben scheinbar ihre eigenen Ansichten, was das angeht.
die haben scheinbar ihre eigenen Ansichten, was das angeht.
Klar sind so Nominierungen immer eine Sache für sich, allerdings muss man wertneutral feststellen,
dass Affeldt eine super Saison gespielt hat und als Setup-Man halt keinerlei Respekt/Ansehen dafür
bekommt. Ein Journalist würdigte seine Saison und gab ihm deswegen den 10. Platz im MVP-Voting.
Ich finds OK, hätte zwar anders abgestimmt, aber nachvollziehen kann ich das!
dass Affeldt eine super Saison gespielt hat und als Setup-Man halt keinerlei Respekt/Ansehen dafür
bekommt. Ein Journalist würdigte seine Saison und gab ihm deswegen den 10. Platz im MVP-Voting.
Ich finds OK, hätte zwar anders abgestimmt, aber nachvollziehen kann ich das!
Ich nicht. Ein Reliever, der nur 62+ Innings auf dem Mound stand, hat bei der MVP-Wahl nichts zu
suchen und wenn er noch so gut war.
suchen und wenn er noch so gut war.
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Philipp Würfel
Philipp Würfel kommt aus Dresden und bloggt über Major League Baseball seit der Saison 2006. Bei Baseballinsider.de ist er seit Beginn an stellvertretender Chefredakteur und verantwortlich für den Inhalt. Zudem ist er Webmaster bei der IBAF, Chefredakteur bei Mister-Baseball.com und schreibt für den DBV. Er ist selbst als Spieler und Coach im Baseball aktiv.

Kann man doch nicht vergleichen, oder?! Nen Helm wegwerfen und einen Ball mit über 150 km/h auf
Da geht's sowieso nur um heurige Saison, da der Terminplan mit dem alten Playoffmodus gemacht wur...
(18-05-2012 17:35)Rene
Nee Joey das ist falsch, Hamels hat bewusst auf den Rücken gezielt. Da muss es schon mit dem Teuf...
(18-05-2012 13:30)Basti
Hallo Ihr Beiden, mal wieder ein sehr gelungener Podcast. Zu den Yankees. Da stimme ich euch zu,<...
(18-05-2012 11:36)Erich
Richtig. Und 5 Spiele bei einem Starter bedeutet eigentlich nur, dass sein nächster Start um eine...
(18-05-2012 11:35)Erich