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Dienstag, 02. Februar 2010
 

Live Stream Caribbean Series 2010

Einen Livestream der Caribbean Series 2010 gibt es hier. Nebenbei könnt ihr auch euer Spanisch aufbessern. Dies wäre in einigen Ligen in Deutschland nicht so schlecht.

 
Autor: Philipp Würfel
 
 

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Montag, 01. Februar 2010
 

Mehr Inkompetenz der Mets

Wenn sie den Titel als Major-League-Team mit dem schlechtesten Management nicht schon inne haben, dann geben sich die New York Mets wahrlich alle Mühe, ihn sich zu verdienen.

Neuestes Kapitel: Nun wurde bekannt, dass J.J. Putz vor seinem Trade von den Mariners nach Queens keine korrekte medizinische Untersuchung absolvierte und somit die Knochenabsplitterungen im Ellenbogen erst im Spring Training untersucht wurden. Zu allem Überfluss durfte er darüber auch nicht mit den Reportern reden.

Mehr dazu im Metsblog.

 
Autor: Philipp Würfel
 
 

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Samstag, 30. Januar 2010
 

Geld, Talente, Spring Training und Sonstiges

Nur eine Ansammlung von Links, Gedanken und Kommentaren zu gewissen Themen.

  • American League vs. National League. Es ist in jedem Winter auch immer wieder interessant zu sehen, ob die eine oder die andere Liga durch die Spielerwechsel stärker wird. Doch in diesem Jahr scheint es sich die Waage zu halten. Roy Halladay, Jason Bay und Matt Holliday gehen, bzw. bleiben in der National League. Auf der anderen Seite holte sich die American League Ben Sheets, Rich Harden, Cliff Lee und Max Scherzer.

 

  • PECOTA Rankings: Ich will jetzt die PECOTA Rankings nicht erklären. Schaut einfach bei Wikipedia vorbei. Zum Teil waren sie in den letzten Jahren korrekt, zum Teil aber auch nicht. Wie schon ein Leser bei einem unserer Artikel hinwies, sah die erste Version vor, dass die Yankees die Playoffs verpassen werden. Nun folgte schon das erste Update und New York ist zumindest wieder auf dem Wild Card Platz. Weitere „Highlights“ sind Platz vier für die Angels in der AL West, Platz fünf für die Marlins in der NL East und das gute Abschneiden der Nationals und Diamondbacks.

 

  • Prospects I: In den letzten Tagen wurden begonnen die Prospect-Rankings zu veröffentlichen. Auch wenn ich die Herren Keith Law, Jonathan Mayo und Frankie Piliere als Experten auf diesem Gebiet einschätze, so ist für mich immer noch Baseball America’s Top 100 das Nonplusultra. Baseball America veröffentlicht die Top 100 erst in ein paar Tagen. Einig sind sie sich aber in dem Punkt, dass Stephen Strasburg, Jason Heyward, Desmond Jennings, Mike Stanton und Buster Posey in diesem Jahr die Top fünf Talente sein werden, die wir im Blick haben müssen. Wenn Jesus Montero catchen kann, dann gehört er ebenfalls dazu.

 

  • Prospects II: Allerdings heißt ein hohes Ranking eines Talentes noch nicht, dass er sofort und überhaupt in der MLB auch ein Star wird. Phil Hughes, Homer Bailey, Delmon Young, David Price, Clay Buchholz und Alex Gordon haben es zwar in die Majors geschafft, aber ihr Talent, was ihnen bescheinigt wurde, haben sie noch nicht umgesetzt. Andere Beispiele sind Jeff Clement, Fernando Martinez, Jose Tabata und Lastings Milledge, die in der Vergangenheit hoch gehandelt wurden und nun doch wieder abgestürzt sind. Ein Blick auf die Rankings der letzten Jahre beweist es. Die MLB ist kein Zuckerschlecken und es gibt einen Grund warum auf jeden Major Leaguer 50 Talente kommen, die es nicht schaffen.

 

  • Prospects III: Der Hype um Bryce Harper kennt keine Grenzen. Im August durch Sports Illustrated ins nationale Rampenlicht gerückt, debütierte der 17-jährige Third Baseman am Freitag in Las Vegas, inklusive Live Updates via Twitter. Er begann seine College-Karriere mit einem Walk und einem RBI-Single. Wer es nicht weiß, Harper hatte seine High-School-Laufbahn im Sommer vorzeitig beendet, um bei einem Junior College a) in einer stärkeren Liga spielen zu können und b) um beim Draft 2010 zur Auswahl stehen zu können.

 

  • Payroll I: Mit Hal Steinbrenner als Boss haben die Yankees nun ein hartes Budget. Dies ist natürlich immer noch bedeutend höher im Vergleich zu jedem anderen Team in der Liga. Im letzten Jahr war es Bobby Abreu, der dies zu spüren bekam, in diesem Johnny Damon. Es ist aber auch verständlich, dass die Yankees sparen wollen. Im letzten Jahr mussten sie 220 Millionen Dollar an Gehältern zahlen. (Wer sich wundert, der offizielle Payroll lag bei ca. 209 Millionen Dollar. Das hängt damit zusammen, dass dabei die Durchschnittsgehälter gewertet werden. Spieler wie Alex Rodriguez oder Derek Jeter erhalten momentan aber mehr Geld, als der Durchschnittswert ihres Vertrages.) Dazu kommen noch die Abgaben durch die Luxussteuer und die Abzahlung des Kredites für das neue Yankee Stadium. Hal Steinbrenner möchte einfach, dass der Club profitabel arbeitet. Seinem Vater war dies egal.

 

  • Payroll II: Über die Marlins hatten wir vor einigen Tagen schon gesprochen. Die Athletics, Padres und vor allem Pirates stehen aber ebenfalls schon im Visier der MLBPA. Man sollte sich also nicht zu sehr wundern, wenn nun auf einmal zehn Millionen Dollar für Ben Sheets in Oakland vorhanden waren. Auch die Pirates ließen verlauten, dass ihr Payroll in den nächsten Jahren auf das Niveau Milwaukees oder Cincinnatis steigen wird. Mich würde es nicht überraschen, wenn die kleinen Teams ihre Gehaltsausgaben auf 70-90 Millionen Dollar anheben, um für einen Salary Cap bessere Argumente zu haben. Die nächsten CBA-Verhandlungen sind für den Winter 2011/2012 anberaumt.

 

  • Payroll III: Inoffiziell steht nun fest, dass die MLB über die Finanzen der Texas Rangers im letzten Jahr gewacht hat. Denn nun sickerte durch, dass sie ihnen nicht erlaubten Erstrundendraftpick Matt Purke sechs Millionen Dollar zu zahlen. Sie hatten sich schon geeinigt, ehe das Veto folgte. Und nicht nur die Rangers, sondern auch Purke schaute dumm aus der Wäsche.

 

  • Gewichtsabnahmen: Ende Januar ist auch immer wieder Zeit für die alljährlichen Meldungen über Spieler, die im Winter Gewicht abgenommen haben. Den Anfang machte wohl Geovany Soto von den Cubs. Es folgte Phillies-Manager Charlie Manuel und Ken Griffey Jr. Man sollte nicht allzu viel darauf geben.

 

  • Familie Laird: Vor ein paar Wochen berichteten wir von der Festnahme der Gebrüder Laird in Phoenix am Rande eines NBA-Spiels. Nun gibt es weitere Details von der Schlägerei. Eines steht fest, die gesamte Familie Laird ist trinkfest.

 

  • Spring Training oder Opening Day in Europa: Ich weiß gar nicht, warum ich es hier noch nicht erwähnt habe. Bereits Anfang Dezember ließ der neugewählte Italienische IBAF-Boss bei einer Gala vermelden, dass der MLB Opening Day 2011 in Rom stattfinden könnte, sollte der neue Ballpark bis dahin fertig sein. Wenn nicht, würde es zumindest Spring Training Spiele in Italien geben. Allerdings gab es seitdem keine neue Meldung diesbezüglich. Von daher muss man da etwas vorsichtig sein.

 

  • Pablo Sandoval: Am Freitag fand Spiel sieben des Finales in der Venezolanischen Winterliga statt. Local Hero Pablo Sandoval hatte eigentlich keine Erlaubnis, überredete dann aber seinen GM und nahm zumindest als DH teil. Allerdings musste er zuvor noch nach Venezuela reisen. Das letzte Stück bis zum Ballpark (aber wohl nicht bis aufs Spielfeld) flog er als Major Leaguer stilgerecht im Hubschrauber.

 


Und übrigens, es sind nur noch 19 Tagen bis zum Beginn des Spring Trainings.

 
Autor: Philipp Würfel
 
 

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Dienstag, 19. Januar 2010
 

Entscheidungswege bei den New York Mets

Die Mets werden langsam aber sicher zum Witz der MLB. Nachdem sie sich in der letzten Woche im Zuge der Carlos-Beltran-Operation einmal mehr blamiert haben, erstellte Tom Tango eine kleine Grafik, wie er sich das Management des Teams aus Queens zurzeit vorstellt.

 
Autor: Philipp Würfel
 
 

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Sonntag, 17. Januar 2010
 

MLB Gehalts-Database

In eigentlich allen Fällen, bei denen es ums Geld in der MLB geht, sollte Maury Brown und seine Website „Biz of Baseball“ erster Anlaufpunkt sein. Gerade im Moment, wo die Teams und Spieler im Arbitration-Prozess ihre Gehaltsvorstellungen austauschen, ist diese Seite äußerst interessant (wenn man sich für so etwas interessiert). 128 der 210 Spieler, die theoretisch in diesem Winter durch die Arbitration gehen müssen, hatten bis Freitag Zeit sich formal für den Prozess anzumelden. Der Rest einigte sich schon im Vorfeld mit ihrem derzeitigen Club auf ein Gehalt für 2010.

Auch die meisten der 128 verbliebenen Fälle werden sich bis zu einem möglichen Schiedsverfahren im Februar noch einigen. Die größten verbliebenden Namen sind sicherlich Tim Lincecum, Dan Uggla, Jonathan Papelbon und Huston Street. Vor allem der Fall Lincecum dürfte interessant werden, wird doch gemunkelt, dass sein Agent 20 Millionen Dollar fordern wird. Allerdings würde er wohl vor dem Schiedsgericht nur Recht bekommen, wenn die Giants zu wenig bieten.

Doch nun bin ich schon wieder vom Thema abgewichen. Eigentlich wollte ich nur auf ein neues Feature auf „Biz of Baseball“ hinweisen. Maury Brown hat nun eine Gehalts-Database freigeschalten, die die kompletten Gehaltsinformationen der MLB seit 1985 enthält. Zudem gibt es weitere Infos bis vereinzelt ins 19. Jahrhundert zurück. So kann man zum Beispiel herausfinden, wie viel Geld Honus Wagner 1897 für Louisville erhalten hat und später für die Pittsburgh Pirates.

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Autor: Philipp Würfel
 
 

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Dienstag, 12. Januar 2010
 

Marlins zum Geldausgeben gezwungen

Die Spielergewerkschaft, die MLB und die Florida Marlins haben am Dienstag eine gemeinsame Presseerklärung veröffentlicht, in der es indirekt um den (zu) niedrigen Payroll der Marlins geht. Dabei ist vor allem die Aussage von Michael Weiner, dem neuen Chef der MLBPA, besonders interessant. Er sagt, dass die Marlins sich bereit erklärt haben, den Payroll in Richtung Ballpark-Eröffnung 2012 kontinuierlich zu erhöhen.

Das Statement im Wortlaut

Auch wenn die Marlins wohl noch nicht gegen den Vertrag mit der MLB und MLBPA verstoßen haben, so sieht es definitiv danach aus, als ob sie nicht weit davon entfernt sind. Sie sind im Übrigen nicht, das einzige Team, welches in den Fokus geraten ist. Stein des Anstoßes dürften indirekt auch Aussagen von Scott Boras und der New York Daily News sein, die im letzten halben Jahr den „kleinen“ Teams vorwarfen in die eigene Tasche zu wirtschaften, anstatt die Mannschaft mit den Einnahmen aus dem „Revenue Sharing“ zu verbessern.

Es wäre aber auch ohne Initiative von MLB und MLBPA wohl der Fall gewesen, dass die Marlins spätestens 2012 den Payroll wieder deutlich erhöht hätten. Denn in der Vergangenheit gehörten sie zumindest zeitweise durchaus zu den Clubs, die bereit waren zu investieren. 1997 beim ersten World-Series-Titel lagen sie mit 48 Millionen Dollar auf Rang sieben der Rangliste. Und noch 2005 lagen sie mit gut 60 Millionen Dollar im Mittelfeld. Im Winter danach folgte der Ausverkauf und das Team befindet sich seitdem am unteren Ende des Spektrums.

Die Payroll-Entwicklung der Florida Marlins

Und wer glaubt, dass die Marlins aufgrund der niedrigen Zuschauerzahlen stark in der Kreide stehen, der täuscht. Die Franchise ist durchaus profitabel. Anfang der Saison 2009 ermittelte Forbes, dass sie im Jahr zuvor bei einem Umsatz Gesamteinnahmen von 139 Millionen Dollar ein Plus von 43,7 Millionen Dollar erwirtschafteten. Trotz des Dolphin Stadiums hat der Club einen Wert von 277 Millionen Dollar. Mit dem neuen Ballpark, der in 809 Tagen eröffnet werden soll, wird der Marktwert noch weiter steigen.
 
Autor: Philipp Würfel
 
 

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