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Freitag, 05.03.2010Frauentausch Baseball Edition
Heute auf den Tag im Jahre 1973 gaben die Yankees-Pitcher Mike Kekich und Fritz Peterson bekannt, dass sie ihre Ehefrauen miteinander getauscht hätten. Frauentausch im Old-School-Style sozusagen. Begonnen hat dies wohl im Sommer zuvor, aus einem Witz heraus, bei einer Party von Baseballjournalist Maury Allen.
Wenige Monate später zog Mike Kekich bei Marilyn Peterson ein, Fritz Peterson bei Susanne Kekich. Während die beiden Letztgenannten später sogar heirateten, trennten sich Mike Kekich und Marilyn Peterson wenige Monate später wieder.
Man stelle sich die Schlagzeilen heutzutage einmal vor.
Fritz Peterson ist übrigens der Pitcher, der den niedrigsten ERA (2.52) im Yankee Stadium vorzuweisen hatte.
Mehr Details zum Frauentausch Baseball Edition bei The Wanna Be Sports Guy
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Dienstag, 02.03.2010Auch Luke Scott kein Freund des Waffenembargos
Nein, ich werde nun nicht jedes Mal darauf hinweisen, wenn sich ein Major Leaguer als Waffennarr entpuppt. Keine Angst. Doch auf Baltimores Luke Scott werde ich dann doch noch einmal aufmerksam machen.
Auch für ihn, wie vor wenigen Tagen schon bei Ryan Franklin, war es ganz selbstverständlich, dass er seine Waffe auch im Clubhouse trug. Auch bei ihm stellt sich die Frage, warum er diese ausgerechnet in einem Ballpark braucht.
Im Zusammenhang mit Scott sickert nun auch durch, dass es das offizielle Waffenverbot in Clubhouses schon seit letztem Juli gibt. Also nicht erst seit wenigen Wochen, als die MLB ein Memo an die Spieler weiterleitete, um darauf noch einmal explizit hinzuweisen.
Scott hatte übrigens schon vor drei Jahren über sein Hobby mit ESPN gesprochen. Dieser Artikel über Profisportler und deren Bedürfnis nach Schutz hatte schon damals vor den Folgen gewarnt.
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Montag, 01.03.2010Ursachenforschung Mets Home Runs
John Harper von der New York Daily News hat am Montag einen interessanten Artikel zu den Mets verfasst. Und zwar hatte der inzwischen gefeuerte Tony Bernazard anweisen lassen, dass in der gesamten Organisation Wert darauf gelegt wird, dass im Batting Practice das Schlagen auf die gegenüberliegende Seite des Feldes besonders trainiert wird.
Alles begann im Spring Training, als jeder Mets-Batter jeden Tag 80 Curveballs serviert bekam und er diese auf die ihm gegenüberliegende Seite schlagen sollte. Ein ähnliches Programm wurde auch während der regulären Saison fortgesetzt. Dies hatte wohl die Folge, dass zum einen zu einseitig trainiert und zum anderen die Spieler verunsichert wurden.
"At one point," Francouer recalled, "I remember Jerry (Manuel) telling me, 'Wait until we get to spring training and you're hitting 80 balls (a day) the other way.'
"And I'm thinking, 'Jeez, in that case I might not report until about March 2.'"
Am Ende der Saison standen nur 95 Home Runs beim Team aus Queens zu Buche, Platz 30 in der MLB mit großem Abstand. Zudem wurde Citi Field von den eigenen Spielern verdammt. Disclaimer: Ja, Verletzungen spielten dabei selbstverständlich auch eine Rolle.
Das Programm gibt es nun nicht mehr. Hitting Coach Howard Johnson sprach mit Manager Jerry Manuel und änderte es um. Nun wird der Curveball-Drill so abgehalten: zehn Bälle ins Rightfield, zehn ins Centerfield und zehn ins Leftfield. Nun müssen es die Spieler nur noch in der Saison umsetzen.
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Montag, 01.03.2010Chapman und Strasburg in vergleichbarer Situation
In Cincinnati kennt der Hype um Aroldis Chapman keine Grenzen. Der Clip ist schon ein paar Tage alt und zeigt den Kubaner beim Batting Practice. Mehr Clips gibt es auch im YouTube Channel cnatiTV
Das Video hat im Grunde keine wirkliche Aussagekraft und dient nur zur Illustration. In den letzten Tagen wurde viel darüber spekuliert, ob Aroldis Chapman und sein amerikanisches Pendant Stephen Strasburg die Saison in den Big Leagues oder in den Minors beginnen sollen. Ihre Situation ist dabei durchaus vergleichbar.
Beide Pitcher verfügen über Fastballs im Bereich von 100 MPH. Beide sind auch in der Entwicklung durch ihre diversen Einsätze in Kuba, Arizona, bzw. International durchaus weiter, als vergleichbare College-Pitcher. Strasburg hat mehr Kontrolle, aber weniger Erfahrung. Chapman ist eher etwas wild, dafür aber erfahrener und athletischer. Sie sollten in den Minors normalerweise keine Schwierigkeiten haben. Die Frage ist nun, wie hoch der Lerneffekt dort sein wird oder ob es nicht besser wäre, sie gleich in der MLB einzusetzen.
Chapman und Strasburg haben aber eine weitere Sache gemeinsam. Cincinnati und Washington sind trotz aller Fortschritte sicherlich noch nicht so weit, die Playoffs in Angriff zu nehmen. Beide Teams könnten aber 2011 durchaus eine Rolle spielen. Bei den Reds wird dort zum einen Edinson Volquez wieder fit sein und zum anderen dürften Top-Talente wie Mike Leake, Yonder Alonso und Todd Frazier ebenfalls den Sprung geschafft haben, bzw. kurz davor sein.
Ähnlich sieht es bei den Nats aus. Auch sie haben mit Jordan Zimmermann einen jungen, talentierten aber auch verletzten Pitcher, der in diesem Jahr nicht wirklich zur Verfügung stehen wird. Zudem werden Catcher Jesus Flores und Pitcher Ross Detwiler verspätet in die Saison starten. Auch sie haben mit Drew Storen, Ian Desmond und Justin Maxwell junge Spieler, die spätestens 2011 eine Rolle spielen werden.
Worauf möchte ich nun hinaus? Ganz einfach, für die Reds und Nats ist 2010 ein (weiteres) Übergangsjahr, ob nun Chapman oder Strasburg die gesamte Saison im Major-League-Kader verbringen oder nicht. Natürlich werden sie mit den beiden Hoffnungsträgern die eine oder andere Eintrittskarte mehr an den Mann bringen können, doch ansonsten stehen sie nicht unter Zeitdruck.
Zumindest die ersten zwei Monate sollten die beiden Pitcher daher in den Minors verbringen. Sie können sich an das Profigeschäft gewöhnen und die Teams ihre Innings besser kontrollieren, als wenn sie die gesamte Saison in der MLB pitchen würden. Dass aber beide irgendwann im Laufe des Jahres Big-League-Luft schnappen werden, daran besteht kein Zweifel.
Übrigens, Zimmermanns Saison 2009 müsste eigentlich als Warnung wahrgenommen werden. Er sollte eigentlich in den Minors beginnen, doch im Spring Training war er so dominant, dass er sofort in die Rotation rutschte. Wer weiß, ob er nicht das Jahr gesund überstanden hätte, wenn die Nationals den ursprünglichen Plan umgesetzt hätten.
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Donnerstag, 25.02.2010Mark Gwires Bruder und HGH-Tests
Interview des verstoßenen Bruders bei ESPN
Jay McGwire
Nach Jason Giambi, Andy Pettitte und Alex Rodriguez in den Vorjahren, hat auch das Spring Training 2010 seine Dopinggeschichte. Allerdings nicht mit denselben Riesenschlagzeilen. Mark McGwires „Geständnis“ fand zwar schon vor einigen Wochen statt, nun wird das Thema aber sicherlich wieder aufgewärmt.
Denn am Montag erscheint das nun schon seit längerer Zeit erwartete Buch seines Bruders Jay McGwire, der darin die Dopingpraktiken des Sluggers eingehend beschreibt. Viel Neues wird man sicherlich nicht hören, schließlich kaufte Mark McGwire es niemand ab, dass er HGH und andere Mittelchen nur zur Regeneration nach Verletzungen nutzte.
Aber nicht nur der neue Hitting Coach der Cardinals wird wohl noch ein paar unangenehme Fragen beantworten müssen. Auch sein Manager Tony La Russa dürfte mal wieder in den Mittelpunkt rücken, schließlich ist es schwer nachvollziehen, wie er von dem Ganzen während seiner Zeit in Oakland und später auch in St. Louis nichts mitbekommen haben soll.
Allerdings rückt er ein wenig von seinen Erklärungen der Vorjahre ab und versucht darzustellen, dass er damals nichts merkte, weil Kreatin so beliebt war. Zu seiner Verteidigung muss man aber sagen, dass auch andere Manager wie Joe Torre oder Jim Lefevre ähnliche Aussagen zu dieser Zeit treffen und bewusst oder unbewusst die Augen verschlossen.
HGH-Tests
Wo wir gerade beim Thema sind. Seit dieser Woche werden mal wieder HGH-Nachweistests diskutiert. Am Montag war bekannt geworden, dass ein Rugby-Spieler als erster Sportler positiv auf das Wachstumshormon getestet wurde. Das dies nun ausgerechnet ein Spieler aus dem doch so sauberen neuen Olympischen Sport ist, wäre eigentlich Grund genug für einen weiteren Artikel. Aber das Thema ist nun durch.
Zurück zum Wesentlichen. MLB und NFL ließen öffentlich, wie auch durch Hintergrund-Kanäle verlauten, dass sie nun versuchen werden, diesen HGH-Test in ihr Anti-Doping-Programm aufzunehmen. Erst letzte Woche landeten 42 weitere leistungssteigernde und Stimulanzien auf der MLB-Verbotsliste. Schon in diesem Jahr werden wohl die Minor Leaguer auf HGH getestet werden. Schließlich braucht die MLB dafür nicht die Einwilligung der Spielergewerkschaft.
Eine Reaktion der MLBPA ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. Im Gegensatz zum Pendant aus der NFL, stehen sie dem HGH-Test aber durchaus offen gegenüber, auch wenn noch ein paar Fragen zuvor geklärt werden müssten. Viel Gegenwehr braucht man aber nicht erwarten. Die Spieler sind durchaus an einem Test interessiert und standen in den letzten Jahren dem Anti-Doping-Kampf nicht wirklich im Weg.
Nun kommt aber das große ABER. Es ist durchaus möglich, dass der HGH-Test nur PR-technisch ein Erfolg sein wird. So wie es momentan aussieht, kann man nämlich einen potentiellen Sünder nur erwischen, wenn er das Mittelchen in den letzten 36-48 Stunden zu sich genommen hat. Und inwieweit die Tests dann greifen, muss man abwarten. Bestes Beispiel dafür ist die Tatsache, dass es den Test wohl schon seit einiger Zeit gibt, es den ersten positiven Fall mit anschließender Sperre aber erst jetzt gab. Eine ähnliche „Erfolgsstory“ wie beim EPO-Doping der Radsportler darf man daher nicht erwarten.
Mehr zu dem Thema auch in einem Interview zwischen Maury Brown und Will Carroll
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Dienstag, 23.02.2010Sabermetrics Library
Steve Slowinski, der normalerweise über die Tampa Bay Rays bloggt, hat eine neue Website an den Start gebracht, die Anfängern, wie auch Fortgeschrittenen eine Art Bibliothek zu den modernen Statistiken der Sabermetrics bereitstellt. Wer sich bei diesen Stats noch unsicher ist, sollte dort unbedingt einmal vorbeischauen.
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Philipp Würfel
Philipp Würfel ist 28 Jahre alt und bloggt über Major League Baseball seit der Saison 2006. Bei Baseballinsider.de ist er seit Beginn an stellvertretender Chefredakteur und verantwortlich für den Inhalt des ersten deutschen MLB-Portals. Zudem schreibt er für Mister-Baseball.com und Baseball-Bundesliga.de. Er wohnt zurzeit in Dresden und ist selbst auch als Baseballer aktiv.
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re: - Würd sagen eher Durchschnitt und der OBP muss (noch) besser werden
(11-03-2010 19:57)Flames1848
Okay, ich tendiere dazu mich manchmal nicht genau genug auszudrücken ... Sorry.
(11-03-2010 19:30)BMSammy
Keine Panik
(11-03-2010 18:19)Basti
re: - Für Nr. 1 oder 2 in der Lineup sollte man schon an .400 rankommen. Und wenn man so schnel...
(11-03-2010 18:05)Marcus
(11-03-2010 18:02)Willitouch