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Mittwoch, 29. Juli 2009So schnell kann's gehen
Chien-Ming Wang ist „out" für den Rest des Jahres und wohl darüber hinaus. Alfredo Aceves hat eine angeschwollene Schulter und scheint auch zurzeit nicht pitchen zu können. Zudem gibt es im Farmsystem keine ernsthaften Alternativen. Zeit also für Trades, oder?
Yankees-General-Manager Brian Cashman wird nicht gerade erfreut sein über die aktuellen Entwicklungen bzgl. der Gesundheit einiger seiner Pitcher. Da passt es also ganz gut ins Bild, dass man sich offenbar mit dem Gedanken befasst, Hilfe von außen zu holen. Gerüchten zufolge ist man ja u. a. mal wieder an Jarrod Washburn interessiert, dessen Vertrag bei den Mariners ohnehin am Saisonende ausläuft. Weiterhin wird man immer wieder am Rande der Diskussion um Roy Halladay bzw. Cliff Lee genannt, doch das scheint sehr weit hergeholt...
In jedem Fall braucht es mind. einen weiteren Starter, denn man wird wohl kaum bedingungslos auf Sergio Mitre setzen, der höchstens solide gepitcht hat bisher. Und einen weiteren Reliever sollte man auch nicht ausschließen, denn ohne Aceves geht die Zahl der zuverlässigen Setup-Pitcher schon wieder merklich abwärts. Gut, dass Brian Bruney offenbar seine Form wiederzufinden scheint.
Und was Wang angeht, so ist dies ein Paradebeispiel dafür, dass es im Sport ganz, ganz schnell gehen kann. 2006 und 2007 gewann er noch je 19 Spiele und sah Anfang 2008 sogar wie ein sicherer Kandidat für 20 Siege aus. Doch dann kam seine Fußverletzung, danach die Schwierigkeiten mit der Hüfte und nun die Schulterverletzung, die ihn viel Zeit und schlimmstenfalls seine Karriere kostet. In diesem Zusammenhang muss man Brian Cashman loben, dass er Wang noch keinen langfristigen Vertrag gegeben hat. Ein solcher würde jetzt ziemlich schlecht aussehen...
Es wird eine spannende Entscheidung für die Yankees, ob sie an Wang festhalten in diesem Winter oder ob sie ihn gehen lassen, da das Risiko zu groß ist. Ich bin froh, diese Entscheidung nicht treffen zu müssen!
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Montag, 01. Juni 2009Wang ist bereit
Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber es wird Zeit für die Yankees, ihre normale Rotation wiederherzustellen. Und das sage ich jetzt nicht, weil Phil Hughes gestern erneut schwach war und einmal mehr nach einem starken Start im nächsten Spiel fast eingebrochen ist. Ich sage dies vor allem, weil ich den Eindruck habe, dass Chien-Ming Wang seine Normalform gefunden hat.
Ohne Wang wäre das Spiel gegen die Indians gestern wohl früh zu einem Debakel geworden, denn nach Hughes‘ überschaubaren fünf Innings, in denen er vier Runs abgab und wenig konstant war, brachte es Wang auf drei Innings ohne einen Run zuzulassen. Er hatte zwar auch Probleme, aber er löste diese selbst und implodierte nicht wie noch vor einigen Wochen. Sein Sinker sinkt wieder und seine Geschwindigkeit erreicht auch wieder geschmeidige 93-94 Meilen pro Stunde. Zudem war das Verhältnis von Groundouts und Flyouts 4:1. Dazu gesellten sich drei Strikeouts und ein Runner wurde beim Versuch, die zweite Base zu stehlen, ausgemacht.
Sicherlich sorgte Hughes für sechs Strikeouts, aber abgesehen davon wurden einige Pitches hart geschlagen. Und sein Pitch Count war schon früh an der Decke. Mit 95 Pitches (66 Strikes) war sein Tag nach nur fünf Innings beendet. Das sind Zahlen, die ich von einem Daisuke Matsuzaka erwarte, aber nicht von einem wie Hughes, der nun schon zweimal in diesem Jahr nachgewiesen hat, dass er ökonomisch pitchen kann. Gestern hingegen hatte er zum Teil Mühe, die Strikezone zu finden, wenn auch nicht so extrem wie auch schon mal. Und die zwei abgeworfenen Batter bestätigen diesen Eindruck.
Er ist noch jung und darf natürlich solche Probleme noch haben, denn einem Joba Chamberlain gesteht man diese auch noch zu. Aber wenn man die Möglichkeit hat, ihn jetzt durch einen besseren Pitcher zu ersetzen - man bedenke, wir sprechen von den Yankees, die jetzt und sofort gewinnen wollen - dann sollte man das tun. Wang ist im Bullpen verschwendet und ihn kann man nicht mehr in die Minors schicken, um weiter an sich zu arbeiten. Insofern liegt es nahe, eben Hughes nach Scranton zu beordern. Die Alternative wäre der Bullpen für ihn, aber ähnlich wie Joba, ist auch Hughes jemand, der Innings abspulen muss, nachdem er zuletzt immer wieder von Verletzungen genau davon abgehalten wurde. Daher wäre es sinnvoller, ihn nun erst mal wieder nach Triple-A zu schicken, wo er hoffentlich seine Konstanz verbessert.
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Donnerstag, 28. Mai 2009Coke-(Wort-)Witze
Mittlerweile kennt man ja Phil Coke, den Relief Pitcher der Yankees. Und zu ihm hat Yankees-Blogger Peter Abraham - auch der Namensgeber der „Firestarter Five" - mittlerweile zwei echte „Brüller" in seinem „LoHud Yankees Blog" verewigt...
Dies hier war mehr ein Wortwitz, aber schon sehr schön:
Peter Abraham: "It seems Joe Girardi is high on Coke." - "Well that didn't come out right but you get the idea..."
Ich hab mich weggeworfen, als ich das erstmals las!
Und gestern dann ein Insider, den er an den Anfang eines längeren Satzes setzte. Der Satz danach ist dafür irrelevant...
Pete: "Phil Coke (or as Joe Girardi pronounces it "Scott Proctor")..."
Dies war eine klare Anspielung an Cokes gerade wieder verlorene gute Form, die er im April noch hatte...
Pete schafft es immer wieder sowohl die aktuellsten Infos zu liefern als auch die Leser zu unterhalten. Oft ein schmaler Grat, aber in jedem Fall ein Grund, den Blog regelmäßig zu besuchen.
Ach ja, ich habe mich dazu durchgerungen zu twittern. Wenn ihr also meine aktuellen Gedanken vorwiegend zum jeweils aktuellen Sportgeschehen lesen wollt, schaut mal auf meine Seite:
http://www.twitter.com/MarcusBlumberg
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Donnerstag, 07. Mai 2009Mientkiewicz für 180 Riesen
Tja Cashman, hätte es das wirklich gebraucht? Musste man wirklich 180 Mio. $ über die nächsten acht Jahre in Mark Teixeira investieren? Schaut man auf seine bisherigen Vorstellungen, sieht er bisher eher aus wie Doug Mientkiewicz auf Steroiden - keine Angst, „Tex" hat nicht gedopt (glaube ich zumindest). Ich meine, seine Defensive ist großartig und hat schon ein paar Runs gerettet, doch seine Leistungen an der Platte sind lausig!
Gestern sprach Michael Kay mal wieder von einem „defining moment" als „Tex" mit zwei Outs im Achten bei geladenen Bases ein 3-Run-Double schlug und damit das Spiel ausglich. Als er dann aber die Chance hatte, die Partie im zehnten Inning zu entscheiden oder zumindest erneut auszugleichen, gelang ihm nur ein Pop-Up, ohne Chance für Johnny Damon von der dritten Base nach Hause zu bringen. Hut ab!
Aber komme mir jetzt keiner mit dem Argument, dass er und all die anderen ja noch besser werden. Das erzählen die Yankees jetzt auch schon seit März und was kam dabei herum? Eine negative Bilanz Anfang Mai. Hört auf zu reden und ruft euer hochgelobtes Potential ab!
Und dass Phil Coke, eines der Gründungsmitglieder der „Fire Starter Five", die Niederlage mit einem Home Run für Carlos Pena überhaupt erst ermöglichte, war jetzt nicht so überraschend. Er musste schließlich den schlechten Ruf seiner „Band-Mitglieder" hochhalten, die an diesem Abend ausnahmsweise nicht völlig versagten...
Kurzum, ich will jetzt endlich Köpfe rollen sehen! Werft diese unfähigen Ballwerfer aus dem Bullpen raus und besorgt Neue. Cashman hat genügend Ressourcen, sowohl monetär als auch was Talente angeht, um es auf jedem Wege zu ermöglichen. Dann könnte es nicht schaden, sich nach einem Center Fielder umzusehen, der auch dann produziert, wenn es mal ernst wird, denn bei Melky Cabrera und Brett Gardner basiert das alles nur auf purem Zufall. Zudem sollte man schleunigst jeden Zweifel aus dem Weg räumen und Alex Rodriguez für morgen Abend nach Baltimore befördern! Dann hätte man wenigstens bis Position sieben ein halbwegs anständiges Lineup und nicht nur bis zum sechsten Spot.
PS: Und sollte auch das nichts bringen, feuert halt Joe Girardi, allerdings nicht nur ihn, sondern auch Brian Cashman, denn dank ihm muss man sich jetzt mit inkonstanten Pitchern herumschlagen, wo man doch eigentlich auch Johan Santana hätte haben können, der scheinbar nie irgendwie schwächelt und sich nicht erst nach ca. einem Monat (hoffe ich jedenfalls) dazu entschließt, doch mal vorzeigbare Leistungen abzuliefern. Und ja, diese alte Kamelle muss man „Cash" jetzt wieder aufs Brot schmieren!
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Mittwoch, 06. Mai 2009Ein Spiel beginnt im ersten Inning
Zu dumm, dass ein Spiel im ersten Inning startet. Gestern wäre es doch super gewesen, hätte man das erste Inning der Yankees gegen die Red Sox einfach ausgelassen - Joba Chamberlain hat das ja auch gemacht...
Die Yankees verloren wieder und das war mir klar, nachdem Joba nach Jason Bays Home Run schon wieder einen Baserunner zuließ. Da gab es noch kein Out und ich hatte schon jegliche Hoffnung verloren - zu Recht, wie sich herausstellte.
Klar, es wurde nochmal spannend, aber sobald es ernst wird, versagt jeder in diesem Lineup, dem scheinbar immer mehr gute Leute abhanden kommen. Und wenn man dann mal vom Bullpen verlangt, sich nicht bis auf die Knochen zu blamieren, wird man ebenfalls enttäuscht. Ich meine, dass Mark Melancon noch nicht bereit ist für die Majors, dürfte bewiesen sein nach seinen drei Walks in einem Inning ohne ein einziges Out zustande zu bringen! Vom Rest will ich gar nicht anfangen.
Die gute Nachricht ist aber, dass Joba zumindest nachdem er realisierte, dass das Spiel schon lief, anfing zu zeigen, was er kann. Zwölf Strikeouts in 5 2/3 Innings hat was bei nur zwei Walks. So wollen wir das sehen! Die sechs Hits über diesen Zeitraum wären auch nicht so schlecht, aber wenn sie nacheinander kommen und vier Runs verschulden eben doch! Und 108 Pitches in nicht mal sechs Innings sind ebenfalls viel zu viel. Gegen Detroit brauchte er für sieben Innings nur 88...
Man muss Joba aber zu Gute halten, dass er nach dem Start nicht völlig zusammenbrach wie das seine Bullpen-Kollegen gerne tun.
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Dienstag, 05. Mai 2009Scott Boras im Playboy!
Keine Angst, er beantwortet nur ein paar Fragen...
Peter Abraham hat sie aus einer demnächst erscheinenden Ausgabe der US-Version und war so frei, die meisten Punkte des "Q&A" vorab zu veröffentlichen. Es sind ein paar interessante Dinge über den "Über-Agenten" dabei.
Weitere Beiträge...
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Marcus Blumberg
Marcus Blumberg ist 25 Jahre alt und mit der Leitung der Redaktion bei Baseballinsider.de beauftragt. Des Weiteren bloggt er, aktualisiert das TV-Programm und führt die wöchentliche Kolumne This Week in Baseball. Neben dem Germanistik- und Philosophie-Studium in Göttingen arbeitet der Yankees-Fan als stellvertrender Chefredakteur für AmericanFootballinsider.de und ist dort für den Inhalt verantwortlich.
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Dann mal gute Nacht Mets, sollten die es wirklich so doll treiben. Aber selbst die werden kein Ge...
(09-02-2012 18:28)Nico
Solche "Bad contract swaps" a la Milton Bradley gegen Carlos Silva gibt's normalerweise n...
(09-02-2012 16:24)Rene
Es branden immer mal wieder Spekulationen auf, wonach die METS Jason Bay für Burnett traden könnt...
(09-02-2012 15:54)USSFSteeler
Ich glaub so einfach geht das gar nicht
(09-02-2012 09:09)Basti
wegen mir kann er nach japan
(09-02-2012 08:59)wordass