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  • jamie_m
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Donnerstag, 08. Oktober 2009
 

Playoff-Blog: Lee, Yankees, Dodgers

Playoff-Baseball ist endlich hier. Und zum Auftakt sahen wir gleich Dinge, die aufhorchen ließen. Ich werde in den nächsten Tagen öfter meine Gedanken hier im Blog bzw. montags in der Kolumne zum Geschehen in der Postseason äußern und dabei nach Stichpunkten vorgehen. Steigen wir also gleich ein...

Cliff Lee

Die Probleme im Bullpen der Phillies sind bekannt. Sie haben massive Schwierigkeiten, Führungen in späten Innings über die Bühne zu bringen, da nicht nur Closer Brad Lidge, sondern auch Setup Man Ryan Madson in der Closerrolle nicht gerade zuverlässig arbeiten in dieser Saison. Wie umgeht man dieses Hindernis also am besten? So wie es Cliff Lee gestern gemacht hat, ist es jedenfalls sehr überzeugend - mit einem Complete Game! Zum Shutout hat es zwar nicht ganz gereicht am Ende, aber wen stört das im Oktober, wo eh nur Siege zählen?!

Dass er dann auch noch eine Base gestohlen hat, macht seine Vorstellung noch beeindruckender, wenn ihr mich fragt. Wobei ich auch ohne diese zufrieden gewesen wäre mit seiner Darbietung...

Gespannt bin ich nun auf Cole Hamels, der im heutigen Spiel zwei schon für eine Vorentscheidung sorgen kann. Jedoch wird er wohl die Hilfe des Bullpens benötigen, da er nicht gerade für Complete Games bekannt ist. Und das wird dann auch die größte Herausforderung für die Phillies.

Yankees

Die Yankees haben gestern nicht nur Spiel eins ihrer Serie gegen die Twins gewonnen. Darüber hinaus haben sie vielmehr auch einiges für ihr Selbstvertrauen getan. CC Sabathia legte vielleicht die beste Leistung seiner bisherigen Playoffkarriere hin und bewies, dass er sehr wohl dem Druck in dieser Situation gewachsen ist. Und Alex Rodriguez beendete eine irrsinnig lange Durststrecke mit seinen zwei RBI-Base-Hits. Denn seit der ALDS 2004 gegen die Twins schaffte er es in der Postseason nicht mehr, irgendetwas Produktives mit Läufern auf Base, geschweige denn mit Läufern in Scoring-Position zu bewerkstelligen. Diese Last ist jetzt von seinen Schultern.

Dass Derek Jeter einen Home Run schlug, überraschte dagegen kaum jemanden, denn es sind die Playoffs und kaum jemand blüht in diesen so auf wie der Captain. Es war sein 18. Postseason-Home-Run, wodurch er nun genauso viele hat wie etwa „Mr. October" Reggie Jackson. Und ebenfalls eine Serie beendete Hideki Matsui mit seinem Homer, denn ihm gelang dies zuletzt in der ALDS 2005 gegen die Angels.

Ein gelungener Abend also für die Yankees, die nun mit noch größerem Selbstvertrauen und zwei großen Fragezeichen weniger - die bzgl. CC und A-Rod - in Spiel zwei gehen können. Dort steht uns dann das nächste Fragezeichen über A.J. Burnett ins Haus. Es wird sein erster Playoffstart und man weiß ja, wie unberechenbar er zuweilen sein kann...

Dodgers

Wichtiger Sieg für Joe Torres Dodgers, denn Siege gegen den vielleicht besten Pitcher der NL in dieser Saison, Chris Carpenter, sind besonders wertvoll, weil selten. Doch noch beeindruckender als das war vielmehr die Vorstellung der Relief Pitcher, die nach Randy Wolfs Ausscheiden nur noch Nullen aufs Scoreboard brachten.

Nichtsdestotrotz sind 30 gestrandete Läufer auf beiden Seiten natürlich nahezu lächerlich! Selbst wenn die gegnerischen Pitcher stark sind, haben es doch beide Teams geschafft, Baserunner zu kreieren. Nur dann war niemand in der Lage, daraus etwas zu machen. Irgendwas sagt mir, dass das heute aufgrund der Offensiv-Leistungen gestern ein Schlachtfest werden könnte. Weder Manny noch Pujols haben gestern viel Land gesehen und irgendwie glaube ich nicht, dass denen das zwei Tage hintereinander passiert.

 
Autor: Marcus Blumberg
 
 

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Mittwoch, 07. Oktober 2009
 

Nachtrag zum Montag

Jetzt, da auch die letzte Begegnung der ALDS steht, wird es Zeit für meinen Tipp in der Yankees-Twins-Serie, nachdem ich die restlichen Spiele schon in This Week in Baseball am Montag abgehandelt habe.

Twins @ Yankees

Es wurden also die Twins, auf die ich schon in einer der letzten Fact-or-Ficiton-Ausgaben getippt hatte. Sie sind sicherlich zurzeit das Team mit dem größten Momentum der Liga. Sie haben einen großen Rückstand gegenüber den Tigers aufgeholt und das zumindest im September ohne First Baseman Justin Morneau. Respekt ist diesem Team also sicher, wobei ein nicht unerheblicher Grund für diese Aufholjagd natürlich auch bei den Tigers zu suchen ist, die komplett zusammenbrachen...

Die Yankees auf der anderen Seite durften die letzte Woche der Saison entspannt angehen, waren sie doch das erste Team überhaupt, das ein Playoffticket löste. Und überhaupt besteht auf dem Papier kein Zweifel am Ausgang dieser Serie, denn im Grunde spricht alles für die „Bronx Bombers". Sie haben alle sieben Spiele gegen Minnesota in diesem Jahr gewonnen und die Twins siegten zuletzt 2007 in New York. Zudem schlagen gleich mehrere Spieler über .300 in ihrer Karriere gegen die Twins inkl. Alex Rodriguez, Mark Teixeira, Derek Jeter oder auch Hideki Matsui. Die Yankees sind das beste Heimteam mit 57 Siegen im „Stadium" und bringen es insgesamt auf 103 Siege. Dazu haben sie 244 Home Runs geschlagen, was selbst für sie eine neue Franchise-Bestmarke ist. Was kann da also schief gehen?!

Na ja, seit der ALDS 2004 - gegen die Twins - haben die Yankees  keine Playoffserie mehr gewonnen, was die Sache schon wieder schwieriger gestaltet. Und dass Alex Rodriguez seit Spiel vier der ALCS 2004 gegen Boston auch nicht mehr so richtig geglänzt hat im Oktober - ich hoffe ihr erkennt dieses massive Understatement - dürfte auch jedem klar sein. Ich formuliere es daher so: Wenn die Yankees sich auf ihre Stärken besinnen, ihre Fehler minimieren und erstmals seit langem wieder ihre Sommer-Dominanz in den Herbst retten können, werden sie diese Serie für sich entscheiden. Und dann ist angesichts der Pitching-Matchups auch ein Sweep drin. Auf diesen tippe ich dann auch - Yankees in drei!

 
Autor: Marcus Blumberg
 
 

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Montag, 28. September 2009
 

Yankees schon in der World Series!

Liebe Leute, ich will euch ja nicht die Spannung nehmen, aber was soll's: Die Seite Sport1.de vermeldet heute exklusiv, dass die Yankees bereits den AL-Titel sicher haben. Yeah!

Hier ein Auszug:

Die New York Yankees haben sich mit ihrem 100. Saisonsieg den ersten Platz in der American League gesichert und damit auch den durchgehenden Heimvorteil in den Playoffs.

Quelle: www.sport1.de

 

 

 
Autor: Marcus Blumberg
 
 

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Mittwoch, 29. Juli 2009
 

So schnell kann's gehen

yankees_smallChien-Ming Wang ist „out" für den Rest des Jahres und wohl darüber hinaus. Alfredo Aceves hat eine angeschwollene Schulter und scheint auch zurzeit nicht pitchen zu können. Zudem gibt es im Farmsystem keine ernsthaften Alternativen. Zeit also für Trades, oder?

Yankees-General-Manager Brian Cashman wird nicht gerade erfreut sein über die aktuellen Entwicklungen bzgl. der Gesundheit einiger seiner Pitcher. Da passt es also ganz gut ins Bild, dass man sich offenbar mit dem Gedanken befasst, Hilfe von außen zu holen. Gerüchten zufolge ist man ja u. a. mal wieder an Jarrod Washburn interessiert, dessen Vertrag bei den Mariners ohnehin am Saisonende ausläuft. Weiterhin wird man immer wieder am Rande der Diskussion um Roy Halladay bzw. Cliff Lee genannt, doch das scheint sehr weit hergeholt...

In jedem Fall braucht es mind. einen weiteren Starter, denn man wird wohl kaum bedingungslos auf Sergio Mitre setzen, der höchstens solide gepitcht hat bisher. Und einen weiteren Reliever sollte man auch nicht ausschließen, denn ohne Aceves geht die Zahl der zuverlässigen Setup-Pitcher schon wieder merklich abwärts. Gut, dass Brian Bruney offenbar seine Form wiederzufinden scheint.

Und was Wang angeht, so ist dies ein Paradebeispiel dafür, dass es im Sport ganz, ganz schnell gehen kann. 2006 und 2007 gewann er noch je 19 Spiele und sah Anfang 2008 sogar wie ein sicherer Kandidat für 20 Siege aus. Doch dann kam seine Fußverletzung, danach die Schwierigkeiten mit der Hüfte und nun die Schulterverletzung, die ihn viel Zeit und schlimmstenfalls seine Karriere kostet. In diesem Zusammenhang muss man Brian Cashman loben, dass er Wang noch keinen langfristigen Vertrag gegeben hat. Ein solcher würde jetzt ziemlich schlecht aussehen...

Es wird eine spannende Entscheidung für die Yankees, ob sie an Wang festhalten in diesem Winter oder ob sie ihn gehen lassen, da das Risiko zu groß ist. Ich bin froh, diese Entscheidung nicht treffen zu müssen!

 
Autor: Marcus Blumberg
 
 

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Montag, 01. Juni 2009
 

Wang ist bereit

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber es wird Zeit für die Yankees, ihre normale Rotation wiederherzustellen. Und das sage ich jetzt nicht, weil Phil Hughes gestern erneut schwach war und einmal mehr nach einem starken Start im nächsten Spiel fast eingebrochen ist. Ich sage dies vor allem, weil ich den Eindruck habe, dass Chien-Ming Wang seine Normalform gefunden hat.

Ohne Wang wäre das Spiel gegen die Indians gestern wohl früh zu einem Debakel geworden, denn nach Hughes‘ überschaubaren fünf Innings, in denen er vier Runs abgab und wenig konstant war, brachte es Wang auf drei Innings ohne einen Run zuzulassen. Er hatte zwar auch Probleme, aber er löste diese selbst und implodierte nicht wie noch vor einigen Wochen. Sein Sinker sinkt wieder und seine Geschwindigkeit erreicht auch wieder geschmeidige 93-94 Meilen pro Stunde. Zudem war das Verhältnis von Groundouts und Flyouts 4:1. Dazu gesellten sich drei Strikeouts und ein Runner wurde beim Versuch, die zweite Base zu stehlen, ausgemacht.

Sicherlich sorgte Hughes für sechs Strikeouts, aber abgesehen davon wurden einige Pitches hart geschlagen. Und sein Pitch Count war schon früh an der Decke. Mit 95 Pitches (66 Strikes) war sein Tag nach nur fünf Innings beendet. Das sind Zahlen, die ich von einem Daisuke Matsuzaka erwarte, aber nicht von einem wie Hughes, der nun schon zweimal in diesem Jahr nachgewiesen hat, dass er ökonomisch pitchen kann. Gestern hingegen hatte er zum Teil Mühe, die Strikezone zu finden, wenn auch nicht so extrem wie auch schon mal. Und die zwei abgeworfenen Batter bestätigen diesen Eindruck.

Er ist noch jung und darf natürlich solche Probleme noch haben, denn einem Joba Chamberlain gesteht man diese auch noch zu. Aber wenn man die Möglichkeit hat, ihn jetzt durch einen besseren Pitcher zu ersetzen - man bedenke, wir sprechen von den Yankees, die jetzt und sofort gewinnen wollen - dann sollte man das tun. Wang ist im Bullpen verschwendet und ihn kann man nicht mehr in die Minors schicken, um weiter an sich zu arbeiten. Insofern liegt es nahe, eben Hughes nach Scranton zu beordern. Die Alternative wäre der Bullpen für ihn, aber ähnlich wie Joba, ist auch Hughes jemand, der Innings abspulen muss, nachdem er zuletzt immer wieder von Verletzungen genau davon abgehalten wurde. Daher wäre es sinnvoller, ihn nun erst mal wieder nach Triple-A zu schicken, wo er hoffentlich seine Konstanz verbessert.

 
Autor: Marcus Blumberg
 
 

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Donnerstag, 28. Mai 2009
 

Coke-(Wort-)Witze

Mittlerweile kennt man ja Phil Coke, den Relief Pitcher der Yankees. Und zu ihm hat Yankees-Blogger Peter Abraham - auch der Namensgeber der „Firestarter Five" - mittlerweile zwei echte „Brüller" in seinem „LoHud Yankees Blog" verewigt...

Dies hier war mehr ein Wortwitz, aber schon sehr schön:

Peter Abraham: "It seems Joe Girardi is high on Coke." - "Well that didn't come out right but you get the idea..."

Ich hab mich weggeworfen, als ich das erstmals las!

Und gestern dann ein Insider, den er an den Anfang eines längeren Satzes setzte. Der Satz danach ist dafür irrelevant...

Pete: "Phil Coke (or as Joe Girardi pronounces it "Scott Proctor")..."

Dies war eine klare Anspielung an Cokes gerade wieder verlorene gute Form, die er im April noch hatte...

Pete schafft es immer wieder sowohl die aktuellsten Infos zu liefern als auch die Leser zu unterhalten. Oft ein schmaler Grat, aber in jedem Fall ein Grund, den Blog regelmäßig zu besuchen.

Ach ja, ich habe mich dazu durchgerungen zu twittern. Wenn ihr also meine aktuellen Gedanken vorwiegend zum jeweils aktuellen Sportgeschehen lesen wollt, schaut mal auf meine Seite:

http://www.twitter.com/MarcusBlumberg

 

 
Autor: Marcus Blumberg
 
 

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